Mehr Tempo im Lager, wie der Jungheinrich PowerCube die Fläche nach oben erweitert
19.06.2026 - 11:50:49 | ad-hoc-news.deVerantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Lifestyle & Consumer. Vor der Veroeffentlichung am 19.06.2026, 11:49 Uhr geprueft. Details im Impressum.
Der Jungheinrich PowerCube wirkt auf den ersten Blick wie ein überdimensioniertes Schubladensystem, in dem Paletten wie Tetris-Steine verschwinden. Unter der Ebene fahren flache Shuttles leise hin und her, heben Behälter an und bringen sie im Sprint zur Kommissionierstation - für Mitarbeitende fühlt sich das an, als hätte das Lager plötzlich einen Turbo eingelegt.
Alle News und Analysen zu Jungheinrich
Wie Jungheinrich vom Gabelstapler-Spezialisten zum Komplettanbieter für integrierte Intralogistik-Systeme wird, zeigt sich auch am PowerCube.
Wie der PowerCube arbeitet
Im Kern ist der PowerCube ein automatisiertes Kleinteilelager, bei dem Behälter in mehreren Ebenen übereinander gestapelt werden. Unter diesem Gitter fahren batteriebetriebene Shuttles, greifen einzelne Behälter von unten und transportieren sie zu ergonomischen Arbeitsplätzen.
Anders als klassische Regalbediengeräte nutzt das System den Raum sehr dicht aus und kann Deckenhöhen bis zu rund zwölf Metern ausnutzen. Für Lager mit begrenzter Grundfläche ist das attraktiv, weil mehr Artikel auf gleicher Fläche unterkommen.
Vorteile im Alltagseinsatz
Für Mitarbeitende bedeutet der PowerCube, dass sie nicht mehr durch endlose Regalreihen laufen, sondern Ware „an den Platz gebracht“ bekommen. Die Stationen sind so aufgebaut, dass Kommissionierer stehend oder sitzend arbeiten und Behälter in angenehmer Griffhöhe ankommen.
Jungheinrich betont, dass sich das System modular erweitern lässt und zusätzliche Shuttles die Leistung nahezu linear steigern können. Unternehmen können so mit kleineren Anlagen starten und später weiter aufstocken, wenn das Auftragsvolumen wächst.
Wenn Fläche knapp und teuer ist
Der größte Reiz liegt in der Flächeneffizienz: Durch die übereinandergestapelten Behälter entsteht ein „Lagerkubus“, der deutlich mehr Artikel pro Quadratmeter fasst als konventionelle Regale. Gerade in Ballungsräumen mit hohen Mieten kann das entscheidend sein.
Gleichzeitig braucht es eine saubere Prozessplanung, denn der PowerCube entfaltet seine Stärke vor allem in klar strukturierten Warenströmen. Spontane Sonderwege und manuelle Eingriffe passen weniger gut zu diesem hochautomatisierten Ansatz.
Was Unternehmen beachten sollten
Ein System wie der PowerCube ist typischerweise ein Investitionsprojekt, kein Regal aus dem Katalog. Planung, Integration ins Warehouse-Management-System und Schulung der Mitarbeitenden gehören dazu und kosten Zeit sowie Geld.
Wer viele unterschiedliche Artikel mit hohen Stückzahlen und klaren Pick-Profilen hat, kann vom hohen Durchsatz profitieren. Sind die Bestände dagegen klein und sehr individuell, ist der Nutzen deutlich geringer.
Einordnung und Aktienbezug
Der PowerCube zeigt, wie konsequent Jungheinrich sein Geschäft in Richtung automatisierte Gesamtsysteme ausbaut und sich damit vom reinen Staplerhersteller zum Lösungsanbieter für komplette Lager entwickelt. Die Aktie von Jungheinrich (DE0006219934) notiert am 19.06.2026 auf Xetra bei 35,20 Euro.
Kernfakten zum Jungheinrich PowerCube
- Produkt: Jungheinrich PowerCube
- Hersteller: Jungheinrich AG
- Kategorie: Lifestyle/Consumer
- Markteinfuehrung: 2022
- UVP / Preis: projektabhaengig, auf Anfrage
- Verfuegbarkeit: europaweit und international ueber Jungheinrich-Vertrieb
- Zielgruppe: mittelgrosse bis grosse Lager mit hohem Kleinteileanteil
- Besonderheit / USP: hochverdichtete Lagerung von Behältern mit automatisierten Shuttles unter der Lagerkubus-Struktur
Dieser Artikel wurde a.i.-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft. Produktinformationen ohne Gewaehr; Preise und Verfuegbarkeit koennen sich kurzfristig aendern. Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Boersengeschaefte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.
