Mehr Reichweite im Lageralltag, Jungheinrich Ameise PTE 1.3 setzt auf leisen Elektro-Antrieb
16.06.2026 - 15:05:55 | ad-hoc-news.deVerantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Neuheiten & Launch. Vor der Veröffentlichung am 16.06.2026, 15:04 Uhr geprüft. Details im Impressum.
Der Jungheinrich Ameise PTE 1.3 ist einer dieser Helfer, die man nach dem ersten Einsatz nicht mehr missen möchte. Statt ruppigem Handhubwagen rollt hier ein leiser Elektro-Niederhubwagen durch schmale Gänge und zieht bis zu 1,3 Tonnen nahezu mühelos hinter sich her. Im Alltag bedeutet das: weniger Zerren, weniger Schieben, mehr Kontrolle – selbst auf engem Raum.
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Was der Ameise PTE 1.3 kann
Mit dem Ameise PTE 1.3 richtet sich Jungheinrich an Betriebe, die vom Handhubwagen auf Elektro-Unterstützung umsteigen wollen, ohne gleich einen großen Stapler in den Gang zu stellen. Der kompakte Niederhubwagen bietet eine Tragfähigkeit von 1.300 Kilogramm und ist für kurze horizontale Transportstrecken ausgelegt. Laut Hersteller sind enge Gänge und Laderampen sein bevorzugtes Revier, weil der Wenderadius sehr klein ausfällt.
Der Antrieb ist vollständig elektrisch, gesteuert wird per Deichsel mit gut erreichbaren Tasten und einem Schleichfahrmodus für besonders knappe Passagen. In der Praxis lässt sich eine Palette so dosiert anfahren, dass weder Waren noch Regale leiden, was gerade in vollgestellten Lagergassen ein spürbarer Vorteil ist. Die niedrige Bauhöhe sorgt außerdem dafür, dass die Bedienerin stets die Gabelspitzen im Blick hat.
Akku, Laden, Wartung
Herzstück des Ameise PTE 1.3 ist ein wartungsarmer Lithium-Ionen-Akku, der für typische Einsätze in kleinen und mittleren Lagern ausgelegt ist. Laut Jungheinrich sind Zwischenladungen problemlos möglich, wodurch der Wagen über den Tag verteilt immer wieder kurz „nachladen“ kann, statt lange Standzeiten zu verursachen. In vielen Szenarien reicht eine Nachtladung, um den nächsten Arbeitstag entspannt zu überstehen.
Je nach Ausführung bringt Jungheinrich den Ameise PTE 1.3 mit integriertem Ladegerät oder einer separaten Ladelösung, sodass der Wagen an einer herkömmlichen Steckdose geladen werden kann. Für Betriebe, die von manuellen Ameise-Hubwagen kommen, entfällt damit die Sorge um aufwendige Infrastruktur, das erleichtert den Einstieg in die Elektrowelt deutlich. Auch die reduzierten Wartungsanforderungen des elektrischen Antriebs im Vergleich zu älteren, hydraulischen Lösungen können sich langfristig in niedrigeren Betriebskosten niederschlagen.
Bedienung im Alltag
Wer aus der Schicht kommt, merkt den Unterschied zum klassischen Handhubwagen vor allem im Rücken. Der Ameise PTE 1.3 übernimmt das Anfahren und Rangieren, während die Bedienerin den Deichselkopf eher führt als zieht. Das sorgt gerade bei Gefällen oder auf leicht unebenen Böden für mehr Souveränität, weil der Wagen nicht so leicht „weggeht“.
Die Bedienelemente sind so angeordnet, dass sie auch mit Handschuhen gut erreichbar sind, und die Fahrtrichtung lässt sich intuitiv steuern. Im Schleichgang kriecht der Wagen fast lautlos voran, was in Frühschichten oder in Bereichen mit Kundenkontakt angenehm unaufdringlich wirkt. Gleichzeitig bleibt die akustische Aufmerksamkeit hoch, da klassische Fahrgeräusche eines großen Staplers fehlen.
Wo der Elektro-Helfer punktet
Besonders stark ist der Ameise PTE 1.3 überall dort, wo viele kurze Strecken zusammenkommen: in kleineren Versandlagern, in der Produktion oder im Handel, etwa beim Einräumen von Paletten in die Verkaufsfläche. Gegenüber einem rein manuellen Hubwagen reduziert sich der körperliche Aufwand spürbar, was dem Arbeitsschutz und der Motivation in der Mannschaft gleichermaßen entgegenkommt.
Ein weiterer Pluspunkt: Der Elektroantrieb arbeitet lokal emissionsfrei, Abgase oder Motorengeruch spielen im Innenraum keine Rolle mehr. Gerade in eng belüfteten Lagerbereichen und Kühlzonen ist das ein praktischer Vorteil, den man nach einigen Tagen nicht mehr missen möchte. Dazu kommt, dass sich die Fahrgeschwindigkeit begrenzen lässt, was Sicherheitsverantwortliche in vielen Unternehmen schätzen.
Grenzen und Kompromisse
Trotz der Verbesserungen bleibt der Ameise PTE 1.3 ein Niederhubwagen mit klar definiertem Einsatzbereich. Für lange Strecken, größere Lasten oder intensive Mehrschichtsysteme sind klassische Elektro-Hochhubwagen oder Mitfahr-Flurförderzeuge besser geeignet. Wer schon heute im Drei-Schicht-Betrieb fährt, muss genau rechnen, ob Kapazität und Ladefenster des kompakten Geräts ausreichen.
Auch beim Preis setzt Jungheinrich den Ameise PTE 1.3 über einem soliden Handhubwagen an, was angesichts des Elektroantriebs wenig überrascht. Der Mehrwert zeigt sich aber oft erst nach einigen Monaten, wenn weniger krankheitsbedingte Ausfälle und geringere körperliche Belastung messbar werden. Ein Rest an manueller Arbeit bleibt dennoch, etwa beim Ein- und Ausstapeln sehr empfindlicher Waren.
Einordnung ins Unternehmen und Aktie
Mit der Ameise-Produktlinie bedient Jungheinrich seit Jahren den Einstieg in die eigene Lagertechnik-Welt und bindet damit vor allem kleinere Betriebe früh an die Marke. Der Ameise PTE 1.3 fügt sich als moderner Elektro-Niederhubwagen konsequent in diese Strategie ein und dient vielen Kunden als erster Schritt vom Handgerät zur elektrifizierten Flotte. Die Aktie von Jungheinrich (DE0006202005) notiert am 16.06.2026 auf Xetra; aktuelle Kursdaten stellt die Deutsche Börse bereit.
Eckdaten zum Jungheinrich Ameise PTE 1.3
- Produkt: Jungheinrich Ameise PTE 1.3
- Hersteller: Jungheinrich AG
- Kategorie: Neuheit/Launch Elektro-Niederhubwagen
- Markteinführung: rund um das aktuelle Produktprogramm der Ameise-Reihe, laufend verfügbar
- UVP / Preis: je nach Ausstattung variabel, typischerweise im unteren Segment elektrischer Lagertechnik
- Verfügbarkeit: über Jungheinrich-Vertrieb und Fachhandel, primär in Europa
- Zielgruppe: kleine und mittlere Betriebe, Handel, leichte Industrie, Logistikdienstleister
- Besonderheit / USP: kompakter Elektro-Niederhubwagen mit 1,3 Tonnen Tragfähigkeit als Brücke vom Handhubwagen zur elektrischen Flotte
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