Med-Tech-Hype um Getinge AB: Darum reden jetzt alle über den Klinik-Geheimtipp
01.02.2026 - 21:05:32Alle reden über Getinge AB – aber was steckt wirklich dahinter? Du siehst den Namen in Börsen-Chats, LinkedIn-Posts aus Krankenhäusern und in Med-Tech-Threads – und fragst dich: Lohnt sich das?
Kein neues Smartphone, kein neuer Gaming-Stuhl – sondern Hightech fürs Krankenhaus. Aber genau das macht Getinge AB gerade so spannend: Wo andere nur schnacken, verdient diese Firma Geld mit Dingen, die immer gebraucht werden – OP-Tische, Beatmungsgeräte, Sterilisationssysteme.
Wir haben uns den Hype angeschaut: Was kann Getinge AB wirklich, wie läuft die Aktie und wer ist die größte Konkurrenz? Und vor allem: Kaufen oder lieber Finger weg?
Das Netz dreht durch: Getinge AB auf TikTok & Co.
Ja, sogar bei so einem trockenen Thema wie Krankenhaus-Tech geht im Netz gerade einiges ab. In Klinik-TikToks und YouTube-Videos siehst du OP-Setups, Steri-Räume und Intensivstationen – und immer wieder taucht dabei Getinge auf.
Healthcare-Creator erzählen von ihren Erfahrungen mit OP-Tischen, Steri-Automaten und Beatmungsgeräten. Einige feiern die Teile als zuverlässige Workhorses, andere schimpfen über Service, Preise oder alte Modelle. Genau diese Mischung sorgt für Memes, Realtalk und Diskussionen.
Besonders beliebt: Vorher-nachher-Vergleiche aus der Sterilgut-Aufbereitung, Klinik-Room-Tours und "Was kostet eigentlich so ein OP?"-Clips – und im Hintergrund stehen nicht selten Geräte von Getinge.
Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:
Top oder Flop? Das kann das neue Modell
Getinge AB ist keine einzelne Box wie ein Handy, sondern ein komplettes Med-Tech-Universum. Trotzdem gibt es ein paar Features, die gerade besonders gefeiert – oder kritisch gesehen – werden.
- 1. Smarte OP- und Intensivtechnik
Getinge baut OP-Tische, Lampen, Beatmungsgeräte und Herz-Lungen-Maschinen, die sich immer mehr digital steuern lassen. Vernetzte Systeme, die Daten in Echtzeit liefern und Ärzte unterstützen. Vorteil: Weniger Chaos im OP, mehr Kontrolle. Nachteil: Wenn was ausfällt, hängt gleich der ganze Ablauf dran. - 2. Hygienekiller: Steri & Reinigung
Ein riesiger Bereich von Getinge sind Reinigungs- und Sterilisationssysteme. Sprich: Alles, was dafür sorgt, dass OP-Besteck & Co. wirklich sauber sind. In Zeiten von Keimangst und Klinik-Skandalen ist das ein Preis-Hammer-Thema: Krankenhäuser müssen investieren, ob sie wollen oder nicht. Genau da verdient Getinge. - 3. Komplettlösungen statt Einzel-Geräte
Statt nur ein Gerät zu verkaufen, bietet Getinge ganze Lösungen: Planung von OP-Bereichen, Steri-Workflows, Service, Wartung. Für Kliniken bequem, weil alles aus einer Hand kommt – aber: Achtung, das macht sie auch abhängig vom Anbieter. Und die Preise können sich sehen lassen.
Unterm Strich ist Getinge AB kein cooler Lifestyle-Gadget-Hersteller, sondern ein stabiler Infrastruktur-Player im GesundheitswesenFunktioniert das, hält das, und zahlen die Kliniken dafür genug?
Getinge AB vs. Die Konkurrenz
In der Med-Tech-Welt spielt Getinge nicht allein. Einer der größten Namen, mit dem sie sich messen müssen: Steris aus den USA, dazu Riesen wie Siemens Healthineers oder Philips in angrenzenden Bereichen.
Getinge vs. Steris: Steris ist stark in Nordamerika, Getinge besonders in Europa. Beide liefern Steri-, OP- und Hygiene-Lösungen. Steris punktet oft mit Größe und Marktpräsenz in den USA, Getinge mit starker Stellung in vielen europäischen Gesundheitssystemen.
Getinge vs. Siemens Healthineers: Healthineers ist der Big Player beim Imaging – MRT, CT, Röntgen. Getinge sitzt eher da, wo es nach OP, Intensiv und Steri aussieht. Heißt: weniger Glanz, mehr Pflichtprogramm, aber genau das macht das Geschäft stabil.
Wenn du nach einem "coolen Namen" suchst, gewinnt wahrscheinlich Siemens Healthineers. Wenn du aber auf die unsichtbare, aber unverzichtbare Basis von Krankenhäusern setzt, ist Getinge AB spannend. Sie liefern das, was laufen muss, auch wenn keiner Insta-Storys daraus macht.
Fazit: Kaufen oder sein lassen?
Kurz gesagt: Getinge AB ist kein Zocker-Play, sondern ein "Lohnt sich das auf lange Sicht?"-Case. Die Firma hängt an einem Megatrend, der so schnell nicht weggeht: alternde Bevölkerung, mehr OPs, mehr Hygiene, mehr Intensivmedizin.
Pluspunkt: Krankenhäuser können nicht einfach sagen: "Machen wir nächstes Jahr" – viele Investitionen in Steri, OP und Intensiv sind Pflicht. Genau da kassiert Getinge. Wenn die Auftragsbücher voll bleiben und die Margen stabil sind, kann die Aktie für langfristige Anleger interessant sein.
Aber: Achtung. Med-Tech ist extrem abhängig von Regulierung, Ausschreibungen und Budgets der Krankenhäuser. Kommen Sparrunden im Gesundheitssystem, können Projekte verschoben oder gekürzt werden. Dazu kommen Konkurrenzdruck und der Bedarf, ständig neue, bessere Geräte zu liefern.
Also: Für Daytrader ist Getinge AB eher langweilig. Für alle, die auf stabile, systemrelevante Gesundheits-Tech setzen und Zeit mitbringen, kann es sich lohnen, die Aktie genauer anzuschauen – idealerweise mit eigenem Research, Test der Finanzkennzahlen und einem Blick auf die Konkurrenz.
Hinter den Kulissen: Getinge B Aktie
Die Getinge B Aktie (ISIN SE0000202624) spiegelt genau diese Story wider: Solider Med-Tech-Player, der davon lebt, dass Krankenhäuser weltweit laufen müssen – egal, was sonst passiert. Kein Meme-Stock, kein Hype-Zock, sondern eher ein defensiver Gesundheitswert mit Potenzial, wenn du an mehr OPs, bessere Hygiene und moderne Kliniken glaubst.
Wenn du tiefer einsteigen willst: Auf der offiziellen Seite des Unternehmens findest du mehr Infos zu Produkten, Strategie und Investor Relations: getinge.com.


