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Mazda CX-60 von Mazda Motor Corp. - Plug-in-SUV setzt auf starke Hybridpower

Veröffentlicht am: 16.07.2026 um 16:21 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Mazda CX-60 startet als erstes Plug-in-Hybrid-SUV der Japaner in Europa mit bis zu 241 kW Systemleistung. Wer Mazda Motor Corp. Aktien (ISIN JP3868400007) hält, sollte dieses Produkt kennen.

Mazda Motor Corp., JP3868400007, Illustration mit AI erstellt.
Mazda Motor Corp., JP3868400007, Illustration mit AI erstellt.

Der Mazda CX-60 steht vor dem Autohaus, im Lack spiegelt sich die Nachmittagssonne und beim Zuziehen der schweren Tür spürt man das satte Klacken im Handballen. Im Cockpit legt Produktchef Joachim Kunz die Finger kurz über den Startknopf, dann erwacht der Plug-in-Hybrid fast lautlos zum Leben.

Großes Plug-in-SUV für Europa

Mit dem Mazda CX-60 steigt Mazda Motor Corp. in Europa erstmals in die Klasse der großen Plug-in-Hybrid-SUV ein, oberhalb des bekannten CX-5 positioniert. Das Modell rollt seit 2022 in Europa an, gebaut wird es im japanischen Werk Hofu.

Der CX-60 ist 4,75 Meter lang, zielt klar auf Kunden, die viel Platz, Anhängelast und Komfort wollen, aber beim Verbrauch nicht mehr nur auf einen reinen Verbrenner setzen möchten. Mazda spricht vom Start einer neuen „Large Product Group“ mit längs eingebauten Motoren und Hinterradantriebsplattform. Die offizielle Produktseite von Mazda beschreibt den CX-60 als Flaggschiff für den europäischen Markt.

Antrieb: Benziner trifft E-Motor

Technisch kombiniert der Mazda CX-60 PHEV einen 2,5-Liter-Vierzylinder-Benziner mit einem Elektromotor und einer 17,8-kWh-Hochvoltbatterie. Die Systemleistung liegt bei rund 241 kW (327 PS), das maximale Systemdrehmoment bei etwa 500 Nm, gekoppelt an eine neu entwickelte 8-Stufen-Automatik mit integriertem E-Motor.

Im reinen Elektrobetrieb soll der CX-60 nach WLTP rund 60 Kilometer Reichweite schaffen, abhängig von Ausstattung und Radgröße. Auf kurzen Pendelstrecken können viele Fahrten damit ohne lokalem CO?-Ausstoß laufen, sofern regelmäßig geladen wird. Mazda gibt einen kombinierten WLTP-Verbrauch ab etwa 1,5 Litern pro 100 Kilometer an, der in der Praxis stark vom Ladeverhalten abhängt. Fachmedien wie Auto Motor und Sport bestätigen in Tests, dass sich bei leerer Batterie Verbräuche im Bereich eines klassischen Mittelklasse-SUV ergeben.

Vertiefen & einordnen

Mazda CX-60 und die Bedeutung für Mazda Motor Corp.

Wie der Plug-in-SUV ins globale Mazda-Portfolio passt und welche Rolle er im europäischen Absatz spielt, zeigt ein Blick auf aktuelle Unternehmens- und Kursmeldungen.

Innenraum, Materialien und Assistenz

Im Innenraum setzt der Mazda CX-60 stark auf haptische Qualität. Wer mit den Fingerspitzen über das fein strukturiert genähte Leder des Lenkrads fährt, merkt, dass Mazda sich deutlich in Richtung Premiumkunden orientiert. In den höheren Ausstattungen kommen je nach Paket Nappaleder, Echtholzeinlagen und japanisch inspirierte Stoffstrukturen zum Einsatz.

Besonders auffällig ist das sogenannte „Driver Personalization System“, das mit einer Kamera im Cockpit arbeitet. Der Fahrer speichert seine Körpergröße, und das System stellt Lenkrad, Sitz und Head-up-Display automatisch passend ein. Mazda betont, dass damit das Einrichten für unterschiedliche Fahrer im Alltag deutlich schneller geht. In Präsentationen hat Chefingenieur Mitsuru Wakiie dieses System als konkretes Beispiel für Mazdas Mensch-Maschine-Fokus hervorgehoben. Fachportale wie Autobild heben in Berichten häufig die gute Sitzposition und die hohe Zahl an Assistenzsystemen hervor.

Preise, Varianten und Zielgruppe

In Deutschland startete der Mazda CX-60 PHEV mit einem Grundpreis von rund 47.000 Euro, je nach Ausstattung und spätere Preisanpassungen variiert der Einstieg mittlerweile. Obere Ausstattungen mit umfangreichen Komfortpaketen und Allradantrieb können deutlich über 60.000 Euro liegen.

Damit bewegt sich der CX-60 im Preisrahmen etablierter Wettbewerber wie Toyota RAV4 Plug-in, Hyundai Santa Fe Plug-in oder Premium-Marken mit ähnlicher Leistung. Mazda positioniert das Modell bewusst als Option für Fahrer, die längere Strecken, Urlaubsfahrten mit voller Familie und Anhängerbetrieb kombinieren wollen. Die maximale Anhängelast des Plug-in-Hybrids liegt bei etwa 2,5 Tonnen, was für Wohnwagen oder Bootsanhänger interessant ist. Technische Datenblätter, etwa auf ADAC Autodatenbank, führen die exakten Anhängelastwerte je nach Version.

Fahreindruck, Ladeverhalten und Alltag

Im realen Betrieb beschreiben Tester den Mazda CX-60 PHEV häufig als kräftig, aber eher komfortorientiert abgestimmt. Beim beherzten Tritt auf das Gaspedal drückt der E-Motor sofort an, danach schiebt der 2,5-Liter-Benziner spürbar nach. Der Sprint auf 100 km/h gelingt in deutlich unter acht Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist auf Autobahnen ausreichend.

Beim Rollen durch enge Stadtstraßen fällt auf, wie leise der Antrieb im EV-Modus arbeitet. Man hört vor allem das Abrollen der Reifen und ein leichtes Surren vom Elektromotor. Lädt man den Akku an einer AC-Ladestation mit bis zu 7,2 kW, ist die Batterie in gut zwei Stunden wieder gefüllt, an einer Haushaltssteckdose dauert es deutlich länger. Mazda sieht den CX-60 klar als Fahrzeug, das idealerweise zuhause oder im Büro regelmäßig geladen wird, um den Verbrauchsvorteil auszuspielen.

Sicherheit und Assistenzsysteme

Beim Thema Sicherheit stattet Mazda den CX-60 umfassend aus. Serienmäßig oder je nach Markt gegen Aufpreis sind Systeme wie adaptiver Tempomat, Spurhalteassistent, Querverkehrwarner hinten, Notbremsassistent mit Fußgänger- und Radfahrererkennung sowie ein 360-Grad-Kamerasystem verfügbar.

Besonders im Stadtverkehr erleichtern die Kameras das Rangieren, der Blick auf den großen Zentralbildschirm zeigt dabei leicht verzerrte, aber sehr hilfreiche Bilder der Fahrzeugumgebung. Einige Ausstattungen bieten zudem einen Ausstiegswarner, der vor herannahenden Radfahrern warnt, wenn eine Tür geöffnet wird. Crashtest-Organisationen wie Euro NCAP haben den CX-60 getestet und hohe Sicherheitsbewertungen vergeben, was die Eignung als Familienfahrzeug unterstreicht.

Produktion, Märkte und strategische Rolle

Der Mazda CX-60 wird im Werk Hofu in der japanischen Präfektur Yamaguchi produziert und ist in mehreren europäischen Märkten sowie in Japan erhältlich. Als Teil der neuen Plattformfamilie dient er Mazda auch als Technologieträger für zukünftige größere Modelle, darunter Varianten mit Sechszylinder-Diesel- und Benzinmotoren, die in einigen Märkten parallel zum Plug-in-Hybrid angeboten werden.

Im europäischen Absatzmix gewinnt der CX-60 schrittweise an Bedeutung, auch wenn er volumenmäßig unter den kleineren Modellen CX-30 und CX-5 liegt. Für das Markenimage ist das große SUV jedoch wichtig, weil Mazda damit in höheren Preislagen präsent ist und Kunden anspricht, die sich sonst auch bei Premiummarken umsehen würden. Analystenberichte verweisen darauf, dass solche margenstärkeren Fahrzeuge für die Ertragslage von Mazda Motor Corp. eine Rolle spielen.

Kontext und Mazda Aktie

Für Privatanleger und interessierte Verbraucher zeigt der Mazda CX-60, wie der japanische Hersteller das Thema Elektrifizierung pragmatisch mit klassischen Stärken wie Fahrkomfort, Design und haptischer Qualität verbindet. Das Modell erweitert das Mazda-Portfolio in Europa nach oben und stärkt das Angebot im wachsenden Segment der elektrifizierten SUV.

Die Mazda Motor Corp. Aktie (ISIN JP3868400007) ist an der Tokioter Börse notiert, und der CX-60 gehört zu den Modellen, mit denen der Konzern im höherpreisigen SUV-Segment zusätzliche Erlöse generieren will.

Mazda CX-60 auf einen Blick

  • Produkt: Mazda CX-60 Plug-in Hybrid
  • Hersteller: Mazda Motor Corporation
  • Kategorie: Software/Service/Abo
  • Markteinführung: 2022 in Europa
  • UVP / Preis: ab rund 47.000 Euro zum Marktstart in Deutschland
  • Verfügbarkeit: unter anderem in Europa und Japan, je nach Markt in unterschiedlichen Ausstattungen
  • Zielgruppe: Fahrer mit Bedarf an geräumigem SUV, Anhängelast und Plug-in-Hybridtechnik
  • Besonderheit / USP: erstes großes Plug-in-Hybrid-SUV von Mazda auf neuer Hinterradantriebsplattform

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