Max Strohe im Tulus Lotrek: Wie Berlins lässigste Sterneküche kulinarische Intelligenz serviert
18.02.2026 - 10:36:04 | ad-hoc-news.deWenn sich die Tür des Tulus Lotrek hinter Ihnen schließt, lassen Sie den Lärm der Kreuzberger Straße zurück und betreten eine andere Wirklichkeit. Gedämpftes Licht, satte Farben, gerahmte Kunst, Stimmen, die eher nach Wohnzimmer als nach Michelin Sterne Restaurant Berlin klingen. Hier verdichtet sich die Handschrift von Max Strohe und seiner Partnerin und Gastgeberin Ilona Scholl zu einem Erlebnis, das eine Frage fast von selbst beantwortet: Kann Sterneküche so lässig sein, dass man sich wie bei Freunden fühlt, während auf dem Teller Weltklasse serviert wird?
Max Strohe, Restaurant Tulus Lotrek, das ist die Allianz von kulinarischer Intelligenz und herzlicher Nonchalance. Statt steifer Choreografie erwartet Sie ein Abend, an dem Gläser klirren, Gelächter durch den Raum zieht und in den Tellern eine opulente, produktverliebte Sterneküche aufleuchtet, die weder Angst vor Fett noch vor Säure kennt.
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Die Ambience im Tulus Lotrek ist das Gegenteil eines weißen Tempels der Haute Cuisine. Dunkle Wände, warmes Licht, ein Hauch Bohème, dazu ein Service, der Sie duzt, wenn Sie es möchten, der Weine entstaubt statt ehrfürchtig zu erklären und der trotzdem mit profundem Fachwissen glänzt. Auf der Karte begegnen sich Produkte aus aller Welt mit einem unüberhörbar französischen Unterton: kräftige Jus, konzentrierte Saucen, Texturen, die zwischen Crunch, Cremigkeit und Schmelz pendeln. Kulinariker schätzen besonders, dass hier nicht aufs Gramm dekoriert, sondern mit Genussfreude angerichtet wird.
Vom ersten Gruß aus der Küche an wird klar, dass Max Strohe die klassische Pinzettenküche bewusst hinter sich gelassen hat. Natürlich ist jedes Detail präzise, aber die Teller wirken nie überinszeniert. Ein Stück perfekt glasierter Fisch liegt möglicherweise auf einem tiefen, rauchigen Sud, daneben ein Gemüse, das nicht artig al dente, sondern absichtsvoll bissig oder buttrig weich gegart wurde. Fett dient als Geschmacksträger, nicht als Feind. Säure schneidet sich wie ein Lichtstrahl durch die Opulenz. Das ist Sterneküche, die essen will, nicht nur betrachtet werden.
Die Geschichte hinter diesem Restaurant ist so unkonventionell wie die Teller, die hier serviert werden. Max Strohe, geboren im Rheinland, verlässt früh die Schule, findet erst später seinen Weg in die Gastronomie, absolviert eine Ausbildung, arbeitet sich durch verschiedene Küchen, bevor ihn Berlin mit seiner rohen Energie einfängt. Keine klassische Hochglanzkarriere, eher ein Weg voller Umwege, Probearbeiten, harter Schichten und der Erkenntnis, dass Kochen für ihn zugleich Ventil, Berufung und Kunstform ist.
Gemeinsam mit Ilona Scholl eröffnet er das Tulus Lotrek in Berlin Kreuzberg. Der Name, eine augenzwinkernde Anspielung auf den Maler Henri de Toulouse Lautrec, verrät schon den Unterton: Sinnlichkeit, Dekadenz, ein Hauch Verruchtheit. Während Max Strohe als Sternekoch in der Küche den Ton vorgibt, ist es Ilona Scholl, die als Gastgeberin den Raum orchestriert. Sie formt die Wohnzimmeratmosphäre, die so oft beschrieben wird: nonchalant, aber aufmerksam, charmant direkt, mit einer Weinkarte, die gleichermaßen Naturweinfans und Liebhaber großer Klassiker glücklich macht.
Der Kontrast zwischen der Biografie von Max Strohe und seinem heutigen Status als Sternekoch könnte größer kaum sein. Hier einer, der die Schule abbrach, der nie wie der geborene Musterschüler wirkte. Dort der Träger eines Michelin Sterns, gefeiert von Kritikern, immer wieder genannt, wenn es um die kreativsten Küchen Berlins geht. Diese Reibung ist spürbar im Tulus Lotrek: Im lässigen Ton, im Humor der Menütexte, in der spielerischen Freiheit, mit der klassische Saucentechnik und zugängliche, fast derbe Aromen kombiniert werden.
Die Küche von Max Strohe ist mehr als nur „lecker“. Sie ist ein Manifest gegen die Beliebigkeit, die bisweilen in der Spitzengastronomie um sich greift. Während andernorts kalorienarme Eleganz und hyperreduzierte Teller dominieren, setzt er auf intensive Aromen, die lange im Gedächtnis bleiben. Ein Gang kann mit einer nussig-braunen Beurre blanc spielen, die so tief und dicht ist, dass man sie fast trinkt. Ein anderer setzt auf kräftig angeröstetes Gemüse, dessen Röstaromen von einem feinen Jus mit Knochenmark getragen werden.
Das Stichwort kulinarische Intelligenz bekommt im Tulus Lotrek eine sehr konkrete Bedeutung. Sie zeigt sich darin, wie Süße, Säure, Bitterkeit und Umami in Balance gebracht werden, ohne gefällig zu werden. Vielleicht ist da ein Stück Fleisch, bewusst nicht mager, sondern schön von Fett durchzogen, das in der Pfanne ein intensives Röstaroma entwickelt hat. Dazu eine leicht säuerliche Komponente, etwa fermentiertes Gemüse oder eine pikante Vinaigrette, die das Mundgefühl aufbricht. Kulinarische Intelligenz meint hier: zu wissen, wann ein Gericht noch eine Kante braucht und wann es einfach stehen darf.
Während der Pandemie schrieb Max Strohe mit seinem Burger beinahe nebenbei ein weiteres Kapitel seiner kulinarischen Biografie. Der Burger, lange Zeit eher Symbol der Fastfoodkultur als der Sterneküche, wurde bei ihm zum Trostspender im Lockdown. Saftiges Patty, vollmundige Sauce, präzise abgestimmte Toppings, eine Balance aus Fett, Säure und Textur, die weit über den schnellen Snack hinausgeht. Dass ein Sternekoch sich mit solchem Ernst dem Burger widmet, passt in seine Logik: Es gibt keine „niedrigen“ Gerichte, nur schlecht gemachte.
Der Burger Hype rund um Max Strohe zeigte, wie souverän er zwischen Welten wechseln kann. Auf der einen Seite ein Michelin Sterne Restaurant Berlin, das für mehrgängige Menüs, spannende Weinbegleitungen und ambitionierte Sterneküche steht. Auf der anderen Seite ein Gericht, das wie kaum ein anderes Popkultur und Esslust verbindet. In beiden Sphären bleibt sein Ansatz derselbe: maximaler Geschmack, kompromisslose Produktqualität, Freude am Handwerk und eine gewisse Respektlosigkeit gegenüber gastronomischen Hierarchien.
Doch die Wirkung von Max Strohe endet nicht an der Küchentür des Tulus Lotrek. Während der Corona Pandemie initiierte er gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen die Aktion „Cooking for Heroes“ beziehungsweise „Kochen für Helden“. Aus gastronomischen Küchen wurden plötzlich Versorgungszentren für Menschen, die das öffentliche Leben am Laufen hielten: Pflegekräfte, Ärztinnen, Supermarktmitarbeitende. Anstatt über die eigene Misere zu klagen, kochte er für andere.
Für dieses Engagement erhielt Max Strohe das Bundesverdienstkreuz. Eine Auszeichnung, die weit über die klassische Anerkennung eines Sternekochs hinausgeht. Sie macht deutlich, dass Kulinarik gesellschaftlich relevant sein kann, wenn sie sich nicht in Luxusblasen verschließt, sondern Verantwortung übernimmt. Hier zeigt sich eine andere Facette seiner Persönlichkeit: politisch denkend, solidarisch, bereit, seine Bekanntheit zu nutzen, um Aufmerksamkeit auf diejenigen zu lenken, die sonst selten gefeiert werden.
Parallel dazu ist Max Strohe längst eine feste Größe in den Medien. Auftritte in TV-Formaten wie „Kitchen Impossible“ haben ihm ein Publikum weit über die Szene hinaus erschlossen. In diesen Sendungen tritt er nicht als glatt polierter Fernsehkoch auf, sondern als Charakter mit Ecken und Kanten, als jemand, der emotional reagiert, der flucht, lacht, zweifelt und am Ende wieder zum Herd zurückkehrt. Seine Bücher geben Einblick in diesen Kosmos, erzählen von einem Leben zwischen Service, Druck, Kreativphasen und Abstürzen, aber auch von der stillen Zufriedenheit, wenn ein Menüabend gelingt.
Diese Medienpräsenz stärkt ohne Zweifel die Marke Max Strohe. Doch anders als in manch anderer Fernsehkarriere wirkt sie nie wie bloßes Marketing. Wer ins Tulus Lotrek kommt, erlebt, dass der Fernsehkoch identisch ist mit dem Sternekoch am Herd: die gleiche Direktheit, die gleiche Liebe zum Produkt, die gleiche Bereitschaft, sich zu exponieren. Die mediale Bühne lenkt die Aufmerksamkeit auf das, was im Kern zählt: Kochen als Handwerk und Kunst.
Im Konzert der Berliner Spitzengastronomie hat sich das Tulus Lotrek eine sehr eigene Position erarbeitet. Während einige Häuser auf skandinavische Kühle, andere auf radikale Regionalität setzen, steht das Restaurant von Max Strohe und Ilona Scholl für eine sinnliche, fast barocke Interpretation moderner Küche. Kritiker loben den Mut zur Würze, die Tiefe der Saucen, die kompromisslose Produktqualität. Gleichzeitig heben viele Gourmets die Gastfreundschaft hervor, die dieses Haus von anderen Michelin Sterne Restaurants in Berlin unterscheidet.
Die Weinkarte trägt die gleiche Handschrift: klassische Regionen wie Burgund oder Piemont stehen neben Naturweinen, die lebhaft, unfiltriert und charakterstark daherkommen. Der Service scheut sich nicht, auch mal einen ungewöhnlichen Pairing Vorschlag zu machen oder eine Flasche einzuschenken, deren Etikett eher an Garagenproduktion als an Grand Cru erinnert. Diese Freiheit ist Programm und macht das Tulus Lotrek zu einer der spannendsten Adressen für vinophile Gäste, die gerne Neues entdecken.
Für wen eignet sich ein Besuch bei Max Strohe im Tulus Lotrek besonders? Für Menschen, die bereit sind, sich fallen zu lassen. Für alle, die Sterneküche nicht als stumme Andacht, sondern als lebendiges, sinnliches Erlebnis verstehen. Hier darf gelacht, diskutiert, geteilt werden. Es ist der richtige Ort für Paare, die einen besonderen Abend feiern möchten, für kleine Runden von Freundinnen und Freunden, die gern lange am Tisch sitzen, für Genussmenschen, die sich lieber überraschen lassen, als jedes Detail vorab zu planen.
Gleichzeitig ist das Tulus Lotrek auch ein Statement für ein neues Verständnis von Haute Cuisine. Weg von der kalten Perfektion, hin zum warmen, fast familiären Erleben. Max Strohe zeigt, dass Sterneküche nicht nur etwas für Eingeweihte ist, sondern für alle, die den Mut haben, sich auf intensive Aromen und eine offene Atmosphäre einzulassen. Der berühmte Burger, die Aktion Cooking for Heroes, seine Auftritte im Fernsehen und sein Wirken als Sternekoch in Kreuzberg sind Facetten ein und derselben Haltung: Essen als Kultur, als Trost, als Freude, als verbindende Kraft.
Im Fazit lässt sich sagen: Wer verstehen will, warum Berlin heute als eine der spannendsten Food Metropolen Europas gilt, kommt an Max Strohe und dem Tulus Lotrek nicht vorbei. Die Verbindung aus kulinarischer Intelligenz, herzlicher Wohnzimmer Ambience und mutigen, charakterstarken Gerichten macht dieses Haus zu einem Fixpunkt der deutschen Sterneküche. Es ist ein Ort, an dem man die Zeit vergisst, an dem Teller Geschichten erzählen und an dem sich die Grenzen zwischen Fine Dining und purem Lebenshunger auflösen.
Wenn Sie bereit sind für einen Abend, der nach Jus, Rauch, Butter und Freiheit schmeckt, dann ist ein Besuch im Tulus Lotrek der logische nächste Schritt. Reservieren Sie rechtzeitig, bringen Sie Appetit und Neugier mit und lassen Sie sich von Max Strohe und seinem Team zeigen, wie moderne Sterneküche in Berlin aussehen kann: unprätentiös, intensiv, berührend.
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