Mausarm, Millionen

Mausarm plagt Millionen Büroangestellte

04.02.2026 - 03:56:12

Stundenlanges Arbeiten an Maus und Tastatur kann zu chronischen Schmerzen führen. Experten erklären die Ursachen des RSI-Syndroms und geben Tipps für Soforthilfe und langfristige Prävention.

Ein ziehender Schmerz im Unterarm oder Kribbeln in den Fingern – für Millionen Menschen sind das tägliche Symptome. Ursache ist die stundenlange Arbeit an Maus und Tastatur, die zu chronischen Überlastungen führt. Experten warnen vor den Langzeitfolgen des sogenannten RSI-Syndroms und raten zu Gegenmaßnahmen.

Die Beschwerden entstehen durch winzige Verletzungen in Muskeln, Sehnen und Nerven. Die ständig wiederholten Bewegungen beim Klicken und Tippen verursachen Mikrotraumen. Ohne ausreichende Pausen heilen diese nicht richtig aus. Die Folge: Entzündungen, Schmerzen und im schlimmsten Fall chronische Einschränkungen.

Die Hauptübel: Monotonie und schlechte Haltung

Die Wurzel des Problems ist eine fatale Kombination. Einseitige, repetitive Bewegungen treffen auf eine unnatürliche Sitzhaltung. Ein falsch eingestellter Stuhl oder ein zu hoher Tisch zwingen die Muskulatur in Daueranspannung.

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Das beeinträchtigt Durchblutung und Stoffwechsel. Aus anfänglichem Kribbeln können so starke, ausstrahlende Schmerzen werden, die bis in Schulter und Nacken reichen. Im fortgeschrittenen Stadium droht sogar Arbeitsunfähigkeit.

Soforthilfe: Drei Übungen für den Schreibtisch

Physiotherapeuten empfehlen kurze, regelmäßige Übungen am Arbeitsplatz. Sie lockern die Muskulatur und fördern die Durchblutung.

  • Dehnung der Strecker: Arm nach vorne strecken, Handfläche zeigt nach unten. Mit der anderen Hand die Finger sanft zum Körper ziehen. Dehnung 15-30 Sekunden halten.
  • Dehnung der Beuger: Handfläche nach oben drehen und die Finger vorsichtig nach hinten drücken.
  • Ausschütteln: Hände und Arme regelmäßig kräftig ausschütteln, um Verspannungen zu lösen.

Der beste Schutz: Ein ergonomischer Arbeitsplatz

Langfristig ist die richtige Einrichtung des Büros der entscheidende Faktor. Ziel ist eine neutrale, entspannte Haltung.

Ober- und Unterarme sowie Ober- und Unterschenkel sollten idealerweise im 90-Grad-Winkel sein. Die Füße stehen flach auf dem Boden. Tastatur und Maus müssen so positioniert sein, dass die Handgelenke gerade bleiben – nicht abgeknickt.

Ergonomische Hilfsmittel können unterstützen:
* Vertikale Mäuse entlasten das Handgelenk.
* Geteilte Tastaturen fördern eine natürliche Armhaltung.
* Höhenverstellbare Tische ermöglichen Wechsel zwischen Sitzen und Stehen.

Zukunft: Mehr Dynamik und neue Technologien

Der Trend geht zum bewegten Büro. Höhenverstellbare Schreibtische sollen starre Sitzphasen durchbrechen. Experten betonen: Regelmäßiges Aufstehen und kurze Bewegungspausen sind essenziell.

Langfristig könnten alternative Eingabemethoden wie Sprachsteuerung die manuelle Belastung weiter reduzieren. Bis dahin bleibt die Kombination aus Ergonomie und gezielten Übungen der wirksamste Schutz vor dem schmerzhaften Mausarm.

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