Maus-Arm, Büro-Krankheit

Maus-Arm: So schützen Sie sich vor der heimlichen Büro-Krankheit

31.01.2026 - 08:27:12

Das RSI-Syndrom betrifft viele Büroangestellte. Experten empfehlen gezielte Bewegungspausen und eine ergonomische Einrichtung als wirksame Prävention vor chronischen Schmerzen.

Der stundenlange Klick am PC fordert seinen Tribut: Immer mehr Menschen leiden unter dem sogenannten Maus-Arm. Experten sehen in gezielten Übungen und einer klugen Büroeinrichtung den besten Schutz vor dem schmerzhaften Syndrom.

Was steckt hinter dem „Repetitive Strain Injury“?

Das RSI-Syndrom ist kein einheitliches Krankheitsbild, sondern fasst verschiedene Beschwerden zusammen. Auslöser sind ständig wiederholte Bewegungen und eine verkrampfte Haltung – klassisch beim Bedienen von Maus und Tastatur.

Die Symptome beginnen oft harmlos:
* Kribbeln oder Taubheitsgefühle in Händen und Fingern
* Ein leichtes Ziehen im Unterarm
* Steife Schultern und Nackenverspannungen

Wer diese Warnsignale ignoriert, riskiert chronische Schmerzen. Diese können die Arbeitsfähigkeit massiv einschränken. Obwohl der Maus-Arm hierzulande nicht als Berufskrankheit gilt, betrifft er einen großen Teil der Büroangestellten.

Einfache Übungen für starke Unterarme

Der beste Schutz ist aktive Vorbeugung. Gesundheitsexperten wie die der AOK raten zu kurzen, regelmäßigen Bewegungspausen am Arbeitsplatz. Diese Übungen stärken die Muskulatur und beugen vor:

  • Dehnen: Strecken Sie einen Arm aus. Ziehen Sie die Hand mit der anderen sanft nach unten, dann nach oben. Sie sollten die Dehnung im Unterarm spüren.
  • Kräftigen: Drücken Sie mehrmals täglich einen Stressball oder machen Sie eine Faust. Das stärkt die Griffmuskulatur.
  • Lockern: Schütteln Sie einfach Hände und Arme aus. Das fördert die Durchblutung und löst Verspannungen.

Bereits wenige Minuten pro Stunde können das Risiko für Sehnenscheidenentzündungen und andere RSI-Beschwerden deutlich senken.

Anzeige

Passend zum Thema Maus‑Arm: Kurze, gezielte Übungen reichen oft schon aus, um Beschwerden in Händen, Unterarm und Schulter zu reduzieren. Der kostenlose PDF‑Spezialreport „Wessinghages 3‑Minuten Wunderübungen“ zeigt 17 einfache Moves, die Sie direkt am Arbeitsplatz machen können — erklärt von Orthopäde Prof. Dr. med. Wessinghage, leicht umsetzbar ohne Geräte. Ideal für alle, die zwischendurch schnelle Entlastung brauchen. Jetzt kostenlosen 3‑Minuten‑Report anfordern

Der richtige Arbeitsplatz: Ergonomie ist alles

Vor allem im Homeoffice fehlt es oft an einer gesunden Einrichtung. Dabei ist die richtige Ergonomie das Fundament der Prävention. Worauf kommt es an?

Der Bürostuhl sollte so eingestellt sein, dass Füße flach auf dem Boden stehen und die Knie im rechten Winkel gebeugt sind. Die Unterarme müssen entspannt aufliegen können, ohne dass die Schultern hochgezogen werden.

Besonderes Augenmerk gilt den Eingabegeräten:
* Die Tastatur sollte so liegen, dass die Handgelenke beim Tippen gerade sind.
* Eine vertikale Maus entlastet den Unterarm, indem sie die unnatürliche Drehung beim Greifen vermeidet.
* Ein höhenverstellbarer Schreibtisch fördert regelmäßige Haltungswechsel.

Geteilte Verantwortung: Unternehmen sind in der Pflicht

Die Zunahme von RSI-Beschwerden hat auch wirtschaftliche Folgen: mehr Fehlzeiten und sinkende Produktivität. Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, für gesunde Bedingungen zu sorgen – das gilt auch fürs Homeoffice.

Die Gefährdungsbeurteilung muss ergonomische Risiken einschließen. Immer mehr Firmen erkennen, dass Investitionen in die Gesundheit der Belegschaft sich lohnen. Sie statten ihre Mitarbeiter nicht nur besser aus, sondern fördern aktiv Bewegungspausen.

Die Zukunft: Kluge Technik und neue Gewohnheiten

Wie sieht der Schutz von morgen aus? Intelligente Software könnte künftig an Pausen erinnern oder Fehlhaltungen per Sensor erkennen. Sprach- und Gestensteuerung sollen die Abhängigkeit von Maus und Tastatur verringern.

Gleichzeitig wandelt sich die Arbeitskultur. Flexible Modelle, die Bewegung fördern, werden zur Normalität. Unternehmen, die die Gesundheit ihrer Teams ernst nehmen, gewinnen im Wettbewerb um Fachkräfte. Einfache Unterarm-Übungen bleiben dabei ein wirkungsvoller Baustein für einen schmerzfreien Büroalltag.

Anzeige

PS: Wenn Sie im Arbeitsalltag öfter unter ziehenden Schmerzen im Unterarm oder steifen Schultern leiden, lohnt sich ein kompakter Übungsplan. Der Gratis‑Report „Wessinghages 3‑Minuten Wunderübungen“ fasst 17 schnelle Übungen zusammen, die Sie mehrfach täglich einbauen können — inklusive kurzer Erklärungen, wann welche Übung hilft und wie Sie sie korrekt ausführen. Perfekt für Homeoffice und Büro. Gratis‑Report mit 17 Übungen sichern

@ boerse-global.de