Mastercard: 1,8-Milliarden-Deal für BVNK
06.05.2026 - 06:39:55 | boerse-global.deMastercard rückt tiefer in das Ökosystem digitaler Vermögenswerte vor. Durch die Integration des Infrastruktur-Spezialisten Rain schließt der Zahlungsriese die Lücke zwischen klassischen Kreditkarten und der Blockchain. Das Ziel ist ein hybrides Netzwerk, das traditionelle Kreditwege mit nativen Krypto-Abrechnungen verbindet.
Direkte Abrechnung auf der Blockchain
Die Kooperation mit Rain ermöglicht es Unternehmen, Kredit- und Prepaidkarten direkt in Stablecoins auf der Chain abzurechnen. Rain wurde zuletzt mit 1,95 Milliarden Dollar bewertet und agiert nun als Principal Member im Netzwerk. Damit entfallen Zwischenhändler beim Ausstellen digitaler Zahlungsmittel.
Institutionelle Kunden können so Stablecoin-basierte Zahlungsströme nutzen, ohne ihre internen Systeme grundlegend umbauen zu müssen. Parallel dazu festigt das Unternehmen seine Rolle als Brücke zwischen Krypto-Welt und Fiat-Währungen. Rain verfügt bereits über eine ähnliche Verbindung zum Konkurrenten Visa.
Milliarden-Zukauf stärkt grenzüberschreitende Zahlungen
Bereits im März 2026 vereinbarte der Konzern die Übernahme des Anbieters BVNK für bis zu 1,8 Milliarden Dollar. Der Deal umfasst erfolgsabhängige Zahlungen von 300 Millionen Dollar und soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. BVNK bietet Brückendienste für Zahlungen in über 130 Ländern an.
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Die Technologie soll intern für schnellere grenzüberschreitende Überweisungen und B2B-Auszahlungen eingesetzt werden. Der Zukauf verkürzt die Zeit bis zur Marktreife eigener Blockchain-Dienste erheblich. Das System unterstützt dabei alle gängigen Blockchain-Netzwerke.
Infrastruktur für tokenisierte Einlagen
Das Management setzt langfristig auf das sogenannte Multi-Token Network (MTN). Diese Basis-Infrastruktur soll Banken ermöglichen, tokenisierte Einlagen und reguliertes Geld rund um die Uhr zu bewegen. Ein zentraler Baustein ist dabei das "Mastercard Crypto Credential", das Compliance und Identitätsprüfung sicherstellt.
Das im März gestartete Partnerprogramm umfasst mittlerweile mehr als 85 Unternehmen. Zu den Teilnehmern gehören Branchengrößen wie Binance, Ripple, Circle und PayPal. Auch Gemini und Paxos arbeiten in diesem Rahmen an neuen Lösungen für den On-Chain-Handel.
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Hintergrund ist die enorme Dynamik im Markt: Das Transaktionsvolumen mit Stablecoins erreichte im Jahr 2025 rund 33 Billionen Dollar. Mastercard positioniert sich hierbei als regulierte Schnittstelle zu dezentralen Systemen. Der Abschluss der BVNK-Übernahme ist für das vierte Quartal 2026 geplant.
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