Marinomed: Marinosolv für Inhalationstherapie
19.05.2026 - 18:30:01 | boerse-global.deDie Aktie des Wiener Biotech-Unternehmens notiert bei 9,95 Euro – ein Minus von fast 30 Prozent in 30 Tagen. Nur 4,7 Prozent entfernt vom 52-Wochen-Tief. Da kommt eine strategische Partnerschaft gerade recht.
Marinomed Biotech hat einen Lizenzvertrag mit dem Schweizer Unternehmen Phargentis SA unterzeichnet. Das gab das Unternehmen am Dienstag bekannt. Im Zentrum steht die hauseigene Marinosolv-Plattform. Sie soll künftig für die Inhalationstherapie eingesetzt werden.
Partnerschaft für Atemwegstherapie
Phargentis ist auf komplexe Generika für Atemwegserkrankungen spezialisiert. Das Flaggschiff des Partners: eine Nachahmung der weltweit führenden Erstlinientherapie gegen COPD. Marinomed liefert das technische Know-how und spezielle Formulierungsdienstleistungen.
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Die Marinosolv-Plattform hat sich bereits bei Anwendungen für Augen und Nase bewährt. Jetzt soll sie die Bioverfügbarkeit von Wirkstoffen in der Lunge verbessern. Das Ziel: eine höhere Wirksamkeit bei niedrigerer Dosierung. Und das ohne aggressive Lösungsmittel.
Finanzielle Struktur: Mehrere Stufen
Die Einnahmen aus dem Deal sind gestaffelt. Marinomed erhält zunächst Zahlungen für die Entwicklungsdienstleistungen. Später fließen Meilensteinzahlungen bei technischen und klinischen Fortschritten. Kommt das Produkt erfolgreich auf den Markt, winken Lizenzgebühren auf den Nettoumsatz.
Der Deal passt zur „Solv4U"-Strategie. Marinomed will seine Technologieplattformen stärker lizenzieren. Das Ziel: eine breitere Umsatzbasis und weniger Abhängigkeit von einzelnen Großprojekten. Nach dem Sanierungsverfahren Anfang 2025 steht das Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von rund 19,7 Millionen Euro vor dem operativen Neustart.
Im Juni steht die Hauptversammlung an. Dort soll unter anderem über Kapitalmaßnahmen abgestimmt werden. Erste Umsätze aus dem neuen Geschäftsfeld werden erst im Laufe des mehrjährigen Entwicklungsplans erwartet.
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