Mannheims Aquafitness-Angebot erreicht neuen Höchststand
26.04.2026 - 23:28:03 | boerse-global.deDas Hallenbad Vogelstang verabschiedete sich am letzten Aprilwochenende mit Aktionstagen in die Sommerpause. Dahinter steckt ein bundesweiter Trend: Der Fitnessmarkt boomt wie nie.
Standorte mit klarer Strategie
Die Stadt verteilt ihre Kurse gezielt über mehrere Bäder. Das historische Herschelbad bleibt die Adresse für Schwimmausbildung bei Erwachsenen. Das Gartenhallenbad Neckarau setzt auf Prävention – hier starten Anfang Mai neue Einheiten in Kooperation mit der Abendakademie. Thema: Kraftausdauer und Bindegewebsstraffung.
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Im Hallenbad Waldhof-Ost lief bereits im März ein neuer Aquafitness-Block an. Der Fokus: Ausdauer und Herz-Kreislauf-System.
Die Kosten? Stabil. Rund 150 Euro für zehn Einheiten inklusive Eintritt. Kooperationspartner wie die Volkshochschule bieten teils günstigere Modelle ohne Badeintritt.
Digitalisierung gegen den Ansturm
Seit Januar gilt eine neue Entgeltordnung. Sie soll den Betrieb der Bäder wirtschaftlich sichern. Der Hintergrund: Fachkräftemangel. Das Hallenbad Vogelstang läuft bereits seit Herbst im Ein-Schicht-Betrieb – ein Problem, das viele Kommunen kennen.
Die Lösung der Stadt: Buchungen laufen nur noch online. Keine Telefon-Reservierung, keine Vor-Ort-Buchung. Bezahlt wird sofort. Das System erfasst Besucherströme digital und kontrolliert Kapazitätsgrenzen – ohne zusätzliches Personal.
Rekordjahr für die Fitnessbranche
Die Mannheimer Entwicklung ist kein Einzelfall. Mitte April veröffentlichte Daten von Deloitte und dem Arbeitgeberverband DSSV zeigen: Der deutsche Fitnessmarkt erreichte 2025 historische Höchstwerte. Über 12,3 Millionen Mitglieder, ein Umsatz von rund 6,25 Milliarden Euro – ein Plus von über sieben Prozent zum Vorjahr.
Aquafitness profitiert besonders. Gelenkschonend und effektiv – ideal für Prävention und Nachsorge. Branchenexperten rechnen mit weiter hohen Investitionen: Rund 80 Prozent der Anlagen planen für 2026 Ausgaben für Infrastruktur und Personal.
Herausforderungen bleiben
Im Gartenhallenbad Neckarau war das Sportbecken zuletzt wegen technischer Schäden dicht. Die Aktivitäten mussten ins Nichtschwimmerbecken oder andere Bäder verlagert werden. Solche Ausfälle belasten die ohnehin knappen Kapazitäten.
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Trotzdem blickt die Stadt optimistisch auf den Sommer. Das Herzogenriedbad öffnet am 14. Mai, gefolgt von Carl-Benz-Bad, Parkschwimmbad Rheinau und Freibad Sandhofen am 25. Mai.
Geplant ist, Kurse teilweise ins Freie zu verlegen – wenn das Personal reicht. Der Fokus bleibt auf Breitensport und Gesundheitsförderung. Spezielle Angebote für Senioren oder adipöse Menschen sind fester Bestandteil der Strategie.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Run auf die Kurse aus der Hallensaison nahtlos in den Sommer übergeht. Die Verantwortlichen raten zur frühzeitigen Online-Buchung. Die Wasserfläche und das Fachpersonal sind begrenzt – trotz Rekordzahlen im Markt.
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