Magnetschwebebahn: Spandau bringt neue Trasse ins Spiel
09.02.2026 - 01:53:12Die Diskussion um eine Magnetschwebebahn für Berlin erhält neuen Schub. Der Spandauer Bezirksstadtrat Thorsten Schatz (CDU) schlägt eine konkrete Strecke vom ehemaligen Flughafen Tegel zum Bahnhof Spandau vor. Damit will er den künftigen Forschungsstandort „Urban Tech Republic“ mit wachsenden Wohnquartieren verbinden.
Vorschlag zielt auf Lücken im Verkehrsnetz
Die geplante Trasse soll mehrere bislang schlecht angebundene Stadtteile im Nordwesten Berlins erschließen. Profitieren würden vor allem die neuen Wohngebiete in Hakenfelde und der Spandauer Neustadt. Dieser Vorstoß ist der erste, der die Technologie direkt mit der dringenden Notwendigkeit verknüpft, neue Wohn- und Wirtschaftsräume anzubinden. Es geht darum, Lücken im bestehenden ÖPNV-Netz zu schließen.
CDU drängt auf Prestigeprojekt
Die Magnetschwebebahn ist ein Herzensprojekt der Berliner CDU. Verkehrssenatorin Ute Bonde und Fraktionschef Dirk Stettner argumentieren mit potenziell geringeren Kosten und schnellerer Realisierung als beim U-Bahn-Bau. Der fahrerlose Betrieb wäre zudem eine Antwort auf den Fachkräftemangel bei der BVG.
Die wachsenden Neubauquartiere in Spandau verändern jetzt auch die Mietpreise – und viele Vermieter sind unsicher, welche Vergleichsmiete gilt. Der kostenlose Mietspiegel‑Report 2025 bietet Vermietern und Eigentümern einen schnellen, rechtssicheren Überblick: Vergleichsmieten, Begründungshilfen für Mieterhöhungen und praktische Tipps zur regionalen Preisfindung. In wenigen Minuten wissen Sie, was 2025 zulässig ist. Jetzt kostenlosen Mietspiegel‑Report 2025 sichern
Bereits Ende 2023 lagen Pläne für eine fünf Kilometer lange Pilotstrecke vor. Die geschätzten Kosten von 80 Millionen Euro sollten aus einem Klimaschutz-Sondervermögen fließen. Der damalige SPD-Fraktionschef bezeichnete die Idee jedoch als „Luftschlösser“.
Genehmigung liegt vor, Kritik bleibt
Ein wichtiger Schritt für die Befürworter erfolgte im Dezember 2025: Das Eisenbahn-Bundesamt erteilte der Firma Max Bögl die erste Betriebsgenehmigung für eine öffentliche Magnetschwebebahn in Europa. Das schafft einen klaren regulatorischen Rahmen.
Die Technologie gilt als leise und energieeffizient. Die CDU favorisiert eine Hochbahn-Variante, die sich flexibler ins Stadtbild einfügen soll als neue U-Bahn-Tunnel. Kritiker warnen jedoch vor einer Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter und den damit verbundenen Monopolpreisen.
Konflikt zwischen Vision und Pragmatismus
Die Debatte findet vor einem schwierigen Hintergrund statt. Berlin braucht dringend neuen Wohnraum und leistungsfähige Verkehrsanbindungen für neue Quartiere. Gleichzeitig kämpft der bestehende ÖPNV mit Sanierungsstau und Personalmangel.
BVG-Chef Henrik Falk pocht auf die Stabilisierung des vorhandenen Systems statt auf teure Expansion. Umweltverbände wie der BUND kritisieren das Projekt scharf als „absurd“ und als Ablenkung von den eigentlichen Klimaschutzaufgaben.
Nächster Schritt: Die Machbarkeitsstudie
Damit es ernsthaft vorangeht, muss der Senat nun eine offizielle Machbarkeitsstudie in Auftrag geben. Sie soll technische Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit prüfen. Verkehrssenatorin Bonde hat angekündigt, die Magnetschwebebahn in das Mobilitätskonzept 2035 aufzunehmen.
Die Studie wird zeigen, ob Berlin nach der gescheiterten M-Bahn der 1980er eine Renaissance der Magnettechnologie erlebt – oder ob das Geld doch in U- und Straßenbahn fließt.
PS: Wer neue Wohnungen verwaltet, sollte die Betriebskosten im Blick haben. Der Gratis‑Report „Betriebskosten 2025“ zeigt Vermietern in klaren Tabellen, welche Kosten umlagefähig sind, welche Fehler Streitigkeiten verursachen und wie Sie rechtssichere Abrechnungen erstellen. Besonders hilfreich beim Einzug neuer Mieter in dynamischen Märkten: Musterformulierungen und Praxis‑Checks zur schnellen Umsetzung. Betriebskosten‑Report 2025 kostenlos herunterladen


