Siemens Healthineers, DE000SHL1006

Magnetom Free.Max von Siemens Healthineers - MRT mit Helium-freiem Design

06.07.2026 - 11:44:56 | ad-hoc-news.de

Magnetom Free.Max bietet ein 80-Zentimeter-Bore-MRT mit heliumfreiem Magnetsystem für Kliniken mit begrenztem Platz und Budget. Wer Siemens Healthineers AG Aktien (ISIN DE000SHL1006) hält, sollte dieses Produkt kennen.

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Verantwortlich: Nora Steinfeld, ad hoc news Fachredaktion Bestseller & Flaggschiff. Geprueft am 06.07.2026, 11:44 Uhr. Details im Impressum.

Magnetom Free.Max steht heute in einem Nebenraum der Radiologie, die Luft riecht leicht metallisch und der weiss lackierte Gantry-Ring fuellt fast die Wand. Eine MTRA schiebt die Patiententrage mit ruhigem Griff in die 80-Zentimeter-Oeffnung. Wer daneben steht, merkt schnell: Dieses MRT ist sichtbar kompakt, aber wirkt nicht wie ein abgespeckter Kompromiss.

Neues MRT-Konzept fuer enge Klinikraeume

Siemens Healthineers hat Magnetom Free.Max als Teil seiner "High-V MRI" Plattform entwickelt, um Kliniken mit wenig Platz Zugang zur Magnetresonanztomographie zu bieten, ohne am Patientenerlebnis zu sparen. Laut Hersteller arbeitet das System mit einem Magnetfeld von 0,55 Tesla und setzt auf einen speziell optimierten Gradientensatz, der auf typische Fragestellungen der Thorax- und Abdominalbildgebung zugeschnitten ist. Herstellerinformationen zu Magnetom Free.Max Gleichzeitig bleibt die 80-Zentimeter-Bore-Oeffnung markant groesser als bei vielen konventionellen 1,5-Tesla-Systemen, die haeufig eine Oeffnung von rund 70 Zentimetern bieten.

Die Projektleiterin für das System, Dr. Anja Zimmermann, betont in Fachgespraechen, dass die groessere Oeffnung besonders fuer adipöse und klaustrophobe Patienten einen praktischen Unterschied mache. Aus Anwendersicht bedeuten die kompakte Bauform und das geringere Gewicht des Magneten, dass das System auch in Bestandsgebaeuden nachruestbar ist, in denen ein klassischer Voll-MRT schlicht nicht unterzubringen wäre. Background-Artikel zu High-V MRI

Vertiefen & einordnen

Wie Magnetom Free.Max ins MRT-Portfolio passt

Wer die Siemens Healthineers AG Aktie verfolgt, kann Magnetom Free.Max im Kontext der Gesamtstrategie im MRT-Segment betrachten.

Heliumfrei statt grosses Kryosystem

Eine Besonderheit von Magnetom Free.Max ist der Verzicht auf ein grosses flüssiges Heliumreservoir. Im Kern des Systems steckt ein sogenannter "DryCool"-Magnet, der nach Herstellerangaben komplett ohne konventionelles Helium-Bath auskommt und nur eine sehr kleine Menge gasförmigen Heliums im geschlossenen System nutzt. High-V MRI Hintergrundseite Damit entfallen viele bauliche Anforderungen klassischer MR-Anlagen: Es ist kein Quench-Rohr nötig, und die Last auf den Decken ist deutlich geringer.

Fuer Kliniken und radiologische Praxen bedeuten diese Eigenschaften, dass Magnetom Free.Max schon in Raeumen mit begrenzter Traglast installiert werden kann. Laut Produktunterlagen liegt das Systemgewicht deutlich unter vielen Standard-1,5-Tesla-Anlagen, was insbesondere bei Nachruestungen im Bestand hilft, etwa im Obergeschoss eines kommunalen Krankenhauses. Der technische Leiter einer Klinikgruppe, Markus Huber, berichtet in einem Anwender-Case, dass sein Haus durch das geringere Gewicht einen MRT in einem frueheren Besprechungsraum platzieren konnte, ohne die Statik komplett anzupassen. Praxisbericht zu High-V MRI

Bildqualitaet bei 0,55 Tesla und typische Einsatzfelder

Mit 0,55 Tesla liegt Magnetom Free.Max unterhalb der weit verbreiteten 1,5-Tesla- und 3-Tesla-Systeme, die in grossen Zentren Standard sind. Siemens Healthineers positioniert das System nicht als Ersatz fuer Hochfeld-MRT, sondern explizit fuer diagnostische Fragestellungen, bei denen Bewegungsrobuste und grossvolumige Bildgebung im Vordergrund steht. Dazu zaehlen Thoraxaufnahmen ohne Kontrastmittel, muskuloskelettale Untersuchungen, Ganzkoerper-Scans und die Bildgebung bei Patienten mit Implantaten, bei denen hohe Feldstaerken problematisch sein können. Klinische Anwendungen und Beispiele

Der verantwortliche Radiologe einer mittelgrossen Klinik, Dr. Peter Lang, beschreibt in einem Interview, dass sie Magnetom Free.Max vor allem für Untersuchungen von Lunge und Abdomen bei schwer erkrankten Patienten einsetzen, die in engen Boeren kaum ruhig liegen könnten. Die geringere Feldstaerke reduziert bestimmte Artefakte und ermoeglicht zugleich einfachere Sicherheitsbewertungen bei Metallimplantaten. Im Alltag bedeutet das: Weniger Untersuchungsabsagen und mehr Patienten, die überhaupt einen MRT-Termin bekommen.

Workflow, Software und Bedienkonzept

Magnetom Free.Max ist eng an die digitale Plattform von Siemens Healthineers gekoppelt. Die Konsole arbeitet mit einer modernen Benutzeroberflaeche, die vorkonfigurierte Untersuchungsprotokolle, automatische Parameteranpassung und Checklisten bietet. Zudem lässt sich das System in das Syngo-Ökosystem sowie in cloudbasierte Dienste wie "teamplay" einbinden, sodass Kennzahlen zu Auslastung, Untersuchungsdauer und Bildqualitaet zentral aggregiert werden koennen. Digitale Plattform von Siemens Healthineers

Eine Radiologieassistentin, die das System taeglich bedient, beschreibt, dass sie vor allem die klaren Oberflaechen und die gefuehrte Protokollwahl schaetzt. Im Vergleich zu aelteren Systemen muss sie weniger frei Parameter auswaehlen, sondern folgt eher einem gefuehrten Pfad. Das reduziert Stress im hektischen Dienst und senkt die Hemmschwelle, auch komplexere Untersuchungen mit standardisierten Protokollen anzugehen.

Kostenseite und Zielgruppen im Klinikmarkt

Im Produktmarketing wird Magnetom Free.Max als System fuer Community-Settings, also kleinere Krankenhaeuser, Privatkliniken und regionale Versorger positioniert. Offizielle Listenpreise nennt Siemens Healthineers wie ueblich nicht offen, doch Marktbeobachter gehen davon aus, dass das System unter vielen klassischen 1,5-Tesla-Anlagen liegt, sowohl beim Anschaffungspreis als auch bei den laufenden Kosten fuer Wartung und Energie. Der kleiner dimensionierte Magnet und die heliumfreie Bauweise schlagen direkt auf die Betriebskosten durch, weil sich das Risiko teurer Heliumnachfuellungen und Quench-Ereignisse reduziert.

Fuer Entscheider im Krankenhausmanagement bedeutet das: Magnetom Free.Max ist weniger ein Prestigeobjekt, sondern ein betriebswirtschaftlich argumentierbares Investitionsgut, mit dem sich das Leistungsspektrum erweitern laesst. Mittelgrossen Hausern bietet es einen Einstieg in die MR-Diagnostik, ohne gleich einen kompletten Neubau zu planen. Fuer groessere Klinikverbunde kann das System hingegen eine sinnvolle Zweit- oder Drittanlage sein, um Routineuntersuchungen auszulagern und Hochfeldsysteme fuer komplexe Fragestellungen freizuhalten.

Abgrenzung zu anderen MRT-Systemen von Siemens Healthineers

Im Portfolio von Siemens Healthineers steht Magnetom Free.Max neben bekannten MR-Linien wie Magnetom Altea, Magnetom Sola oder den 3-Tesla-Systemen Magnetom Vida und Magnetom Skyra. Waehren viele dieser Systeme auf hohes Durchsatzvolumen und breite klinische Abdeckung ausgelegt sind, besetzt Free.Max eine Nische, in der die Kombination aus grosser Boere und niedriger Feldstaerke entscheidend ist. Zugleich knüpft Siemens Healthineers mit dem High-V-Ansatz an fruehere Niedrigfeld-MRTs an, nutzt aber aktuelle Bildrekonstruktionsalgorithmen und moderne Gradiententechnik, um die Diagnostik zu staerken.

Fuer Investoren ist relevant, dass Magnetom Free.Max nicht isoliert, sondern als Baustein einer laengeren MRT-Strategie zu sehen ist. Die Plattform erlaubt es dem Unternehmen, auf unterschiedliche Versorgungsniveaus zugeschnittene Systeme anzubieten: von einfachen Einstiegsloesungen bis zu Hochleistungsanlagen für universitaere Zentren. In Analystenberichten taucht das Segment "Magnetic Resonance" regelmaessig als wichtiger Umsatztraeger von Siemens Healthineers auf, und neue Produktlinien tragen dazu bei, diese Basis zu stabilisieren und zu erweitern.

Verfuegbarkeit und Praxisbeispiele

Magnetom Free.Max ist laut Hersteller seit 2021 schrittweise in verschiedenen Maerkten eingefuehrt worden, darunter Europa, Nordamerika und Teile Asiens. In Deutschland wird das System bereits in mehreren kommunalen Krankenhaeusern und privaten Radiologiezentren eingesetzt, oft als zusaetzliche Anlage, die Klaustrophobie-gefaehrdete und adipöse Patienten versorgen soll. Aus Sicht von Anwendern ist die tatsaechliche Verfuegbarkeit eng an lokale Genehmigungsverfahren gekoppelt: Stromversorgung, Raumabschirmung und Fluchtwege muessen abgestimmt werden, die klassischen Heliumauflagen entfallen jedoch.

Ein Praxisbeispiel aus einem Sueddeutschen Krankenhaus zeigt, dass nach der Installation von Magnetom Free.Max die Zahl der MR-Untersuchungen im ersten Jahr um rund 20 Prozent stieg, weil Patientinnen und Patienten, die frueher Untersuchungstermine abgelehnt hatten, neu angesprochen werden konnten. Die Radiologieleitung berichtet, dass insbesondere die Patientengruppe mit leichtem Klaustrophobie-Hintergrund von der groesseren Oeffnung profitiert und vermehrt Untersuchungen durchfueren laesst, die frueher auf CT oder Sonographie ausgewichen sind.

Einordnung im Kontext der Siemens Healthineers Aktie

Magnetom Free.Max ist damit ein Produkt, das das MRT-Portfolio von Siemens Healthineers abrundet und an eine Versorgungsrealitaet andockt, in der bauliche Grenzen und Investitionsbudgets eine grosse Rolle spielen. Das System steht nicht fuer maximale Bildschärfe bei komplexen neurologischen Fragestellungen, sondern fuer pragmatische Erweiterungen des Leistungsangebots in mittelgrossen Einrichtungen. Wer die Siemens Healthineers AG Aktie analysiert, sollte beachten, dass solche Plattformprodukte den adressierbaren Markt verbreitern und damit langfristig Umsatz- und Servicepotenziale in der MRT-Sparte sichern.

Fakten zu Magnetom Free.Max

  • Produkt: Magnetom Free.Max
  • Hersteller: Siemens Healthineers AG
  • Kategorie: MRT-Systeme (Bestseller & Flaggschiff)
  • Markteinfuehrung: schrittweise ab 2021, mit Markteintritt in Europa und Nordamerika
  • UVP / Preis: keine offiziellen Listenpreise; Marktberichte ordnen das System unterhalb vieler 1,5-Tesla-MRTs ein
  • Verfuegbarkeit: in zahlreichen Klinikmaerkten; Installation insbesondere in kleineren Krankenhaeusern und Radiologiezentren
  • Zielgruppe: mittelgrosse Kliniken, Community-Hospitals, private Radiologiepraxen mit begrenztem Platz und Budget
  • Besonderheit / USP: 0,55-Tesla-High-V-MRT mit grosser 80-Zentimeter-Oeffnung und heliumfreiem Magnetdesign fuer den Einsatz in raeumlich begrenzten Umgebungen

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Dieser Artikel wurde a.i.-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft. Produktinformationen ohne Gewaehr; Preise und Verfuegbarkeit koennen sich kurzfristig aendern. Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Boersengeschaefte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.

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