Magnesium L-Threonat steigert Gedächtnis und senkt Stress
20.02.2026 - 08:49:12 | boerse-global.deEine neue Studie belegt: Eine spezielle Magnesiumform verbessert bei gesunden Erwachsenen konkret das Arbeitsgedächtnis. Die Forschungsergebnisse, kürzlich im Fachjournal Frontiers in Nutrition veröffentlicht, zeigen, dass eine sechswöchige Einnahme von Magnesium L-Threonat die kognitive Gesamtleistung signifikant steigert. Damit rückt der Mineralstoff als zentraler Baustein für ein leistungsfähiges Gehirn in den Fokus.
So wirkt Magnesium im Gehirn
Magnesium ist an über 300 Stoffwechselprozessen beteiligt und spielt eine Schlüsselrolle im Nervensystem. Ein zentraler Mechanismus ist die Regulierung der Stressachse (HPA-Achse). Das Mineral kann die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol dämpfen und gleichzeitig beruhigende Botenstoffe wie GABA fördern. Ein Mangel wird daher häufig mit erhöhter Stressanfälligkeit, innerer Unruhe und depressiven Verstimmungen in Verbindung gebracht.
Konkrete Effekte auf Gedächtnis und Reaktion
Die aktuelle Studie geht über die Stimmungsverbesserung hinaus. Sie belegt messbare Steigerungen der kognitiven Fähigkeiten. Neben einem besseren Arbeitssgedächtnis verbesserten sich bei den Probanden auch die Hand-Auge-Koordination und die Reaktionszeiten. Ältere Teilnehmer profitierten tendenziell stärker. Eine weitere Untersuchung im European Journal of Nutrition legt nahe, dass eine hohe Magnesiumaufnahme mit einem größeren Gehirnvolumen im Alter korreliert – ein potenzieller Schutzfaktor gegen Demenz.
Neue Perspektiven für Depression und Angst
Der Zusammenhang zwischen niedrigen Magnesiumwerten und einem erhöhten Depressionsrisiko ist in der Forschung etabliert. Magnesium moduliert einen spezifischen Rezeptor im Gehirn (NMDA-Rezeptor) und schützt so Nervenzellen vor schädlicher Überreizung. Meta-Analysen deuten darauf hin, dass eine Supplementierung depressive Symptome lindern kann, besonders bei nachgewiesenem Mangel. Bei Angststörungen erscheint ein Nutzen aufgrund der beruhigenden Wirkung auf das Nervensystem plausibel.
Der Schlüssel liegt in der Bioverfügbarkeit
Die neuen Erkenntnisse markieren einen wichtigen Fortschritt, weil sie die Form des Magnesiums in den Mittelpunkt stellen. Während eine magnesiumreiche Ernährung mit Nüssen und Vollkorn weiterhin gilt, zeigen die Daten: Nicht jede Verbindung erreicht das Gehirn gleich gut. Magnesium L-Threonat wurde speziell entwickelt, um die Blut-Hirn-Schranke effektiv zu überwinden. Diese gezielte Anreicherung könnte der Schlüssel zu den beobachteten kognitiven Verbesserungen sein.
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Was kommt als Nächstes?
Die vielversprechenden Ergebnisse werden die Forschung weiter antreiben. Künftige Studien werden sich voraussichtlich auf größere und längere klinische Versuche konzentrieren. Ein Schwerpunkt wird die präventive Wirkung bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer sein. Zudem könnten die Erkenntnisse in Behandlungsleitlinien für Depressionen einfließen, wo die Überprüfung des Magnesiumstatus zu einer unterstützenden Standardmaßnahme werden könnte.
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