Madonna 2026: Kommt jetzt DIE nächste große Tour?
19.02.2026 - 23:02:12Madonna ist wieder überall – in deiner For You Page, in den Musik-News, in den Fan-Chats. Seit ihrer fulminanten "Celebration Tour" reißen die Spekulationen nicht ab: Plant sie neue Europa-Dates? Kommt sie noch einmal nach Deutschland? Und wird sie wirklich noch einmal so tief in ihr eigenes Archiv greifen? Wer auf dem Laufenden bleiben will, landet früher oder später auf der offiziellen Tour-Seite – denn wenn sich bei Madonna etwas bewegt, taucht es zuerst dort auf.
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Für deutsche Fans ist die Lage gerade maximal spannend: Auf TikTok kursieren Mitschnitte, in Foren planen Leute schon wieder Trip-Budgets und auf Reddit diskutiert man über mögliche Städte, Setlisten-Änderungen und geheime Studio-Sessions. Du fragst dich: Was ist real, was ist Wunschdenken – und lohnt es sich, jetzt schon Urlaubstage zu blocken?
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Um zu verstehen, was bei Madonna gerade abgeht, muss man sich zuerst anschauen, wie heftig die letzten Monate gelaufen sind. Ihre große Jubiläumstour, die quer durch Europa und Nordamerika ging, war nicht nur kommerziell ein Monster, sondern auch emotional ein Statement: Madonna hat gezeigt, dass sie mit über 60 immer noch Stadien füllt, internationale Presse dominiert und in den sozialen Medien milliardenfach geklickt wird.
In US- und UK-Medien war zuletzt immer wieder zu lesen, dass das Team um Madonna sehr genau ausgewertet hat, welche Shows besonders gut liefen: Städte wie London, Paris, Mexiko-Stadt oder New York tauchen in Fan-Analysen ständig ganz oben auf, weil dort die lautesten Crowds, die meisten Outfit-Varianten und die wildesten Gästelisten gesichtet wurden. Für die europäischen Dates – darunter Auftritte in Köln und Berlin bei der letzten Runde – haben Fans berichtet, dass die Nachfrage teilweise so stark war, dass innerhalb von Minuten nur noch Resale-Tickets verfügbar waren.
Genau das befeuert jetzt die Spekulationen: Wenn eine Tour so gut performt, ist es logisch, dass über Zusatzshows, Festival-Deals oder Special-Events nachgedacht wird. In Branchenberichten wurde mehrfach angedeutet, dass große Pop-Acts immer stärker auf "Residencies" oder thematische Mini-Touren setzen – also kurze, extrem fokussierte Tourabschnitte mit besonderem Konzept. Bei Madonna wäre das zum Beispiel denkbar als 40-Years-of-Club-Hits-Block, ein explizit queeres Ballroom-Programm oder ein Fokus auf bestimmte Album-Phasen.
Dazu kommen die immer wieder aufflackernden Studio-Gerüchte: In Fan-Kreisen kursieren Hinweise, dass sie mit verschiedenen Produzent:innen im Austausch steht – Namen wie Mike Dean oder jüngere DJs aus dem Electro- und House-Bereich fallen da oft. Offiziell bestätigt ist nichts, aber man kennt das Muster: Madonna verschwindet eine Zeit lang aus dem öffentlichen Alltag, postet dann sporadisch Studiofotos oder Snippets – und plötzlich steht eine neue Ära vor der Tür.
Für deutsche Fans bedeutet das: Alle Signale deuten darauf hin, dass Madonna ihre Live-Geschichte noch nicht abgeschlossen hat. Selbst wenn keine klassische Welt-Tour unmittelbar angekündigt wird, sind Einzelshows, Festival-Headliner-Slots oder intime Special-Gigs im Bereich des Möglichen. Und die Erfahrung der letzten Jahre zeigt: Wenn Termine kommen, geht es schnell. Wer also 2026 oder 2027 bei einem Madonna-Konzert stehen will, sollte News-Alerts aktiv haben, dem Newsletter folgen und Social Media im Blick behalten.
Spannend ist auch, wie sich die Altersstruktur des Publikums verändert hat. Bei den jüngsten Auftritten stand nicht nur die Generation vor der Bühne, die mit "Like a Prayer" oder "Ray of Light" aufgewachsen ist – es waren auffallend viele Gen-Z-Fans am Start, die Madonna über TikTok, Drag-Shows, Samples oder Serien-Soundtracks entdeckt haben. Für Veranstalter:innen macht genau diese Durchmischung Madonna weiterhin enorm attraktiv, weil sie gleich mehrere Zielgruppen erreicht.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wer Madonna live erlebt hat, weiß: Das ist kein Nostalgie-Abend, sondern ein hoch durchchoreografiertes Spektakel, das irgendwo zwischen Pop-Oper, Clubnacht und politischem Theater liegt. In den letzten Tour-Jahren hat sie ihre Karriere immer wieder in Kapitel aufgeteilt – grob von den frühen 80ern bis zu den aktuellen Releases – und daraus eine Art Live-Biografie gebaut.
Typisch für ihre jüngsten Shows war ein Setlist-Mix, der fast schon absurd viele Hits enthält. Songs wie "Holiday", "Like a Virgin", "Into the Groove", "Material Girl" oder "Papa Don't Preach" zählen für viele Fans zum Pflichtprogramm. In späteren Blöcken tauchen dann 90s- und 00s-Meilensteine auf: "Vogue" mit Ballroom-Referenzen und Laufsteg-Elementen, "Express Yourself" als queer-feministische Hymne, "Like a Prayer" mit Chorelementen, die an Kirchenrituale erinnern, dazu emotionale Brocken wie "Frozen" oder "Live to Tell".
Dazu kamen in den vergangenen Jahren auch jüngere Tracks wie "Hung Up", "Sorry", "4 Minutes", "Celebration", "Living for Love", "Ghosttown" oder "Medellín" – teilweise in neu arrangierten Versionen, mit House-Beat, Trap-Bass oder aufgebrochenen Strukturen. Gerade bei Songs wie "Hung Up" und "Music" nutzt Madonna gern verlängerte Dance-Breaks, in denen Tänzer:innen, Ballroom-Performer:innen und visuelle Effekte komplett ausrasten dürfen.
Die Show an sich funktioniert wie eine enorme Theaterproduktion: Jede Ära hat ihr eigenes Bühnenbild, eigene Outfits, Farben, Requisiten. In einem Segment stehen Neon-Kreuze und Kirchenfenster-Projektionen, im nächsten gibt es eine futuristische Cyber-Ästhetik, dann wieder eine 90s-Clubkulisse mit Spiegelkugeln und Vogue-Tänzer:innen. Dazu kommen Einspiel-Filme, in denen sie über Karriere, Skandale, Verlust und Familie reflektiert – viele Fans beschreiben diese Momente als überraschend verletzlich und persönlich.
In Fan-Reviews liest man immer wieder einen Punkt: Die Setlist ist zwar sehr hitlastig, aber nie einfach eine stumpfe Best-of-Playlist. Madonna baut Zwischentöne ein, legt Songs in neue Kontexte, mischt Versionen. "Like a Prayer" kann mal als Gospel-Rave enden, mal als langsamer, fast schon düsterer Chor. "Erotica" taucht als sexy, dekonstruiertes Clubstück auf, "Human Nature" wird als trotziges Manifest gegen Bodyshaming inszeniert. Dadurch wirkt die Show nie wie ein Museum, sondern wie ein lebendiger Kommentar auf ihre eigene Geschichte.
Wenn jetzt über mögliche neue Dates spekuliert wird, ist ziemlich klar, womit du rechnen kannst: Eine dominante Schicht aus Klassikern, ein paar Fan-Favoriten, die sie nach Social-Media-Feedback stärker betont, und eventuell ein oder zwei neue Songs, falls bis dahin ein Release in Sicht ist. Gerade auf TikTok wird immer wieder der Wunsch laut, dass Tracks wie "Nothing Really Matters", "Bedtime Story", "Drowned World/Substitute for Love" oder "Deeper and Deeper" prominenter gefeatured werden – alles Nummern, die von der aktuellen Generation an DJs und Producers massiv verehrt werden.
Atmosphärisch solltest du dich auf eine sehr queere, sehr expressive Crowd einstellen: Pride-Flaggen, selbstgebastelte Outfits, Referenzen an ihre ikonischen Looks aus den 80ern, 90ern und 00ern sind Standard. Dazu kommen Handylichter, die bei Songs wie "Live to Tell" oder "Frozen" ganze Arenen in ein Meer aus kleinen Sternen verwandeln. Und fast jede Review betont: Die Energie, wenn bei "Hung Up" oder "Music" der Beat droppt, ist immer noch auf Festival-Headliner-Niveau.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, TikTok und in deutschen Facebook-Gruppen ist die Stimmung gerade ein Mix aus Hype, Nostalgie und leichter Panik, irgendwas zu verpassen. Ein dominantes Thema: Kommen neue Tourdaten – und wenn ja, wo? In Threads zu Pop-Tours 2026 liest man ständig dieselben Städte, wenn es um Madonna geht: Berlin, Köln, Hamburg, München. Viele argumentieren, dass Berlin als queere Hauptstadt und Party-Metropole eigentlich gesetzt sein müsste, während Köln wegen der starken Fanbasis und der Arena-Kapazität logischer Kandidat wäre.
Ein weiterer Dauerbrenner ist die Ticketpreis-Debatte. Schon bei der letzten Runde gab es hitzige Diskussionen darüber, wie teuer es geworden ist, eine Ikone dieses Kalibers live zu sehen. Auf TikTok wurden Screenshots von Preiskategorien gehandelt, inklusive Reaktionen zwischen "Ich verkaufe mein Auto" und "Sie ist es wert". Einige Fans vermuten, dass die nächste Runde auf ein ähnliches Preisniveau hinauslaufen wird, zumal Produktionskosten, Logistik und Versicherungen seit Jahren steigen. Andere hoffen darauf, dass es in Europa mehr "View-Restricted"- oder Upper-Tier-Kategorien gibt, damit auch Leute mit kleinerem Budget reinkommen.
Spannend sind auch die Fan-Theorien rund um mögliche Special Guests. Weil Madonna in der Vergangenheit schon mit Artists wie Britney Spears, Justin Timberlake, Nicki Minaj, Maluma oder Tokischa kooperiert hat, spekulieren viele, welche jüngeren Stars sich für ein neues Projekt anbieten würden. Immer wieder genannt werden Acts aus dem Hyperpop-, House- und Latin-Bereich – Namen wie Charli XCX, Kim Petras, Anitta oder Rosalía tauchen in Diskussionen besonders oft auf. Die These: Madonna liebt Künstler:innen, die Grenzen verschieben, Genderbilder zerschießen und Genre-Regeln ignorieren.
Auf der Sound-Seite kursiert eine weitere Theorie: Viele Fans glauben, dass sie – falls ein neues Album kommt – stärker in die elektronische Richtung gehen könnte, inspiriert von aktuellen Club-Sounds zwischen Berlin, London und São Paulo. In Fan-Subreddits schreiben Producing-Nerds, dass Tracks wie "Ray of Light" oder "Nothing Really Matters" heute perfekt mit Breakbeats, Techno-Kicks und tranceartigen Synths kombiniert werden könnten. Dazu kommt der Trend, ältere Katalogsongs für TikTok und Reels neu zu mischen – ein "Frozen"-Remix ging in den letzten Jahren ja schon viral.
Auch thematisch wird spekuliert: Während frühere Alben oft stark an eine visuelle Ära gebunden waren – "Erotica" und die Sex-Buch-Ästhetik, "Confessions on a Dance Floor" mit Discokugel-Vibes, "Madame X" als geheimnisvolle Agentinnen-Figur – wünschen sich viele Fans jetzt eine Phase, in der Madonna offener über Alter, Körperbild, Rollenbilder und Karriere-Druck spricht. Auf TikTok finden Clips über ihre Haltung zu Patriarchat, Queerness und religiöser Doppelmoral extrem viel Resonanz – das könnte in neuen Songs oder Show-Elementen eine Rolle spielen.
Nicht zu vergessen: die Visuals. In Fan-Kommentaren werden ständig Wünsche nach mehr Throwback-Referenzen geäußert – legendäre Looks wie der Jean-Paul-Gaultier-Kegelhut, der "Like a Virgin"-Hochzeitsdress, die "Frozen"-Robe oder das "Vogue"-Marilyn-und-Marlene-Kino-Universum. Viele hoffen auf eine Produktion, die Vergangenheit und Gegenwart noch enger verzahnt: Oldschool-Referenzen, aber mit heutigen Technologien wie interaktiven LED-Böden, AR-Elementen oder 360-Grad-Kameras fürs Publikum.
Und dann ist da noch der Elefant im Raum: Wie lange wird Madonna überhaupt noch touren? In manchen Threads schwingt die Angst mit, dass jede Tour "die letzte große" sein könnte. Andere halten das für übertrieben und verweisen darauf, wie fit sie sich bei jüngsten Auftritten präsentiert hat – inklusive langen Showzeiten, harten Choreos und Live-Vocals. Die ehrlichste Antwort dürfte irgendwo dazwischen liegen: Niemand kann sagen, wie viele riesige Arena-Touren es noch geben wird, aber klar ist, dass jetzt jede Gelegenheit ein Stück Pop-Geschichte ist, das man später seinen Kids erzählen kann.
Alle Daten auf einen Blick
Offizielle, neue Deutschland-Termine waren zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels nicht bestätigt. Damit du trotzdem einen strukturierten Überblick hast, hier eine orientierende Tabelle mit typischen Infos, wie sie bei Madonna-Touren in Europa relevant sind. Für aktuelle Details solltest du immer die offizielle Seite checken.
| Jahr | Stadt | Venue | Land | Tour/Anlass |
|---|---|---|---|---|
| 2023/2024 | Berlin | Mercedes-Benz Arena | Deutschland | Celebration Tour (Europa-Leg) |
| 2023/2024 | Köln | Lanxess Arena | Deutschland | Celebration Tour (Europa-Leg) |
| 2015/2016 | Berlin | Mercedes-Benz Arena | Deutschland | Rebel Heart Tour |
| 2012 | Köln | RheinEnergieStadion | Deutschland | MDNA Tour |
| 2008/2009 | Berlin | Olympiastadion | Deutschland | Sticky & Sweet Tour |
| 2004 | Reggio Emilia | Campovolo | Italien | Re-Invention Tour (Europa) |
| 2001 | London | Earl's Court | Großbritannien | Drowned World Tour (Europa) |
| 1990 | Paris | Parc de Sceaux | Frankreich | Blond Ambition Tour |
| 1987 | Rotterdam | Ahoy | Niederlande | Who's That Girl World Tour |
| 1985 | New York | Radio City Music Hall | USA | Virgin Tour (Startschuss für große Tour-Karriere) |
Wichtiger Hinweis: Für 2026 und später sind Termine, Städte und Venues Spekulationsstoff, bis sie von offizieller Seite bestätigt und im Ticketverkauf gelistet werden. Nutze die Tabelle als Orientierung, wo sie historisch gerne gespielt hat – nicht als fixe Ankündigung.
Häufige Fragen zu Madonna
Weil die Gerüchte rund um Madonna gerade heftig rotieren, tauchen in deutschen Suchanfragen und Fan-Gruppen immer wieder dieselben Fragen auf. Hier die wichtigsten Antworten – kompakt, aber mit genug Details, damit du in jeder Diskussion mitreden kannst.
1. Wird Madonna 2026 in Deutschland auftreten?
Zum Zeitpunkt dieses Artikels gab es keine offiziell bestätigten neuen Deutschland-Konzerte für 2026. Dass ständig darüber gesprochen wird, liegt an mehreren Faktoren: Die letzte Tour war extrem erfolgreich, die Nachfrage in Europa – speziell in Deutschland – ist riesig, und branchenintern gilt Madonna weiterhin als Headliner-Garant. Das nährt die berechtigte Hoffnung, dass neue Termine kommen könnten.
Typischer Ablauf bei ihr: Zuerst sickern Gerüchte über internationale Medien oder Touring-Insider durch, dann tauchen vage Zeitfenster in Fan-Foren auf, anschließend werden Deals mit Arenen und Städten fixiert – und dann erscheint die Ankündigung auf der offiziellen Seite. Wenn du nichts verpassen willst, solltest du regelmäßig die Tour-Sektion der Website checken, Newsletter abonnieren und Ticketplattformen beobachten. Sobald es konkrete Dates für Berlin, Köln oder andere Städte gibt, bekommst du sie dort zuerst.
2. Wie teuer sind Tickets für ein Madonna-Konzert erfahrungsgemäß?
Madonna war schon immer im oberen Preis-Segment unterwegs, vor allem mit den großen Arena- und Stadionproduktionen. Bei den letzten Europadaten lagen viele reguläre Tickets im mittleren bis hohen zweistelligen und niedrigen dreistelligen Bereich – je nach Kategorie, Stadt und Nachfrage. Front-of-Stage, Golden Circle oder VIP-Pakete waren deutlich teurer, teilweise mehrere Hundert Euro.
Wichtig für deinen Geldbeutel: Die Endpreise setzen sich aus Basispreis, Gebühren, eventuell dynamischer Preisgestaltung und manchmal auch aus Resale-Mechanismen zusammen. Wer flexibel ist und auf obere Ränge oder seitliche Sicht setzt, kann oft deutlich sparen. Gleichzeitig gilt: Bei einem Act wie Madonna ist die Chance hoch, dass auch "günstigere" Kategorien schnell vergriffen sind. Lege dir früh ein realistisches Budget zurecht und entscheide, ob du maximal nah an die Bühne willst oder ob es dir reicht, einfach Teil der Stimmung zu sein.
3. Wie lange dauert ein Madonna-Konzert normalerweise?
Die allermeisten großen Madonna-Shows in Arenen bewegen sich im Bereich von ungefähr zwei Stunden Spielzeit – mal etwas darunter, mal leicht darüber. Dazu kommt das Vorprogramm (falls es einen Support-Act gibt) und Wartezeit zwischen Einlass und Showstart. Realistisch solltest du also mindestens drei bis vier Stunden für den gesamten Abend einplanen, wenn du von Türöffnung bis Zugabe denkst.
Sie selbst ist bekannt dafür, dichte Shows ohne viele Leerlaufmomente zu spielen: Kostümwechsel, Video-Interludes und Choreosegmente sind genau durchgetaktet. Das bedeutet aber auch, dass kleinere Verzögerungen (technisch, logistisch, organisatorisch) in Einzelfällen vorkommen können. Wer mit Bahnverbindungen plant, sollte das einberechnen und im Zweifel die spätere Option wählen.
4. Ist Madonna live noch gut bei Stimme?
Die Diskussion über ihre Live-Qualitäten begleitet Madonna seit Jahrzehnten – und ist oft von Vorurteilen geprägt. Faktisch lässt sich sagen: Sie singt live, nutzt aber je nach Song, Choreo und Showdramaturgie auch Unterstützung durch Backing-Vocals, gelegentlich vorproduzierte Spuren und clevere Arrangements. Das ist bei Arena- und Stadion-Pop dieser Größenordnung Standard, egal ob bei Madonna, Beyoncé oder anderen.
Fan-Reviews der letzten Jahre beschreiben ihre Stimme als gereift, etwas dunkler, mit weniger Fokus auf extrem hohe Töne, dafür emotionaler und erfahrener. In Balladenpassagen wie "Live to Tell" oder "Frozen" schreiben viele, dass Gänsehaut-Momente absolut drin sind – auch, weil Bildsprache und Licht die Performance verstärken. Wer eine Studio-Perfektion 1:1 erwartet, wird bei keinem großen Pop-Act komplett glücklich werden; wer eine Gesamt-Performance aus Stimme, Tanz, Visuals und Story sucht, bekommt bei Madonna meistens genau das.
5. Ab welchem Alter lohnt sich ein Madonna-Konzert?
Offizielle Altersbeschränkungen hängen von Venue, Land und Veranstalter ab – oft liegt die Empfehlung bei mindestens 16 Jahren ohne Begleitung, jünger nur mit Erziehungsberechtigten. Inhaltlich solltest du wissen: Madonna scheut keine expliziten Themen. Sexualität, Religion, Gewalt, Politik, Queerness – all das taucht in Bildern, Texten und Ansagen auf. Kleidung und Choreos können bewusst provokant sein.
Für viele ältere Teenager und junge Erwachsene ist genau das der Reiz: Eine Künstlerin, die Themen anspricht, über die sonst gerne geschwiegen wird. Wer mit jüngeren Geschwistern oder Kindern hingehen will, sollte sich vorher Liveclips anschauen und selbst abwägen, ob das für die jeweilige Person passt. Rein musikalisch funktioniert vieles generationsübergreifend – die Symbolik ist dagegen eindeutig auf ein erwachsenes Publikum ausgerichtet.
6. Welche Songs muss man kennen, bevor man zu Madonna geht?
Natürlich kann man auch einfach blind in eine Show stolpern und sich überraschen lassen. Aber um wirklich alles mitzunehmen, lohnt sich ein Crashkurs durch ihre größten Nummern. Auf die Playlist gehören mindestens: "Like a Virgin", "Holiday", "Into the Groove", "Like a Prayer", "Vogue", "Express Yourself", "Frozen", "Ray of Light", "Music", "Hung Up", "Sorry", "4 Minutes" und "Living for Love". Diese Songs decken zentrale Phasen ihrer Karriere ab und tauchen live besonders oft auf.
Wenn du tiefer einsteigen willst, empfehlen viele Fans komplette Alben wie "Like a Prayer", "Ray of Light", "Confessions on a Dance Floor" und "Erotica" einmal bewusst durchzuhören. Dann verstehst du auch besser, warum bestimmte visuelle Motive in den Shows immer wieder auftauchen: Kruzifixe und Kirchenbilder, Club-Referenzen, queere Ballroom-Ästhetik, Fetisch-Mode und futuristische Looks. Live wirkt das dann nicht zufällig, sondern wie ein bewusst gesetzter Kommentar zu ihrer eigenen Geschichte.
7. Wie wichtig ist Madonna heute noch für Popkultur?
Vor allem Gen Z fragt sich manchmal: Ist das noch relevant oder nur Nostalgie? Die nüchterne Antwort: Madonna ist eine der Säulen, auf denen der moderne Pop steht. Ohne ihre Kämpfe um künstlerische Kontrolle, um Sexualität als Thema aus weiblicher Perspektive, um queere Sichtbarkeit und um Genre-Mischungen sähe die Karriere vieler heutiger Stars komplett anders aus. Dass heute Pop-Acts offen über Sex, Religion, Politik und queere Identität singen, hat auch damit zu tun, dass Madonna in den 80ern, 90ern und 00ern immer wieder Tabus gebrochen und dafür Shitstorms kassiert hat, bevor es das Wort Shitstorm überhaupt gab.
Selbst wenn du ihre Musik nicht dauernd hörst: In den Visuals, Outfits, Choreos und Strategien jüngerer Artists spürst du ihren Einfluss fast überall – von Drag-Race-Performances bis zu TikTok-Dance-Trends. Ein aktuelles Madonna-Konzert ist deshalb nicht nur Entertainment, sondern auch ein Crashkurs in Popgeschichte aus erster Hand.
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