Madonna, Queen

Madonna 2026: Kommt die Queen of Pop wieder nach Deutschland?

14.02.2026 - 14:59:57

Madonna macht wieder Schlagzeilen – Tour, Setlist, Gerüchte: Was deutsche Fans JETZT wissen müssen.

Madonna ist wieder überall – auf unseren For You Pages, in den Playlists, in den Köpfen. Kaum eine andere Pop-Ikone sorgt 2026 noch für so viel Gesprächsstoff: neue Tour-Gerüchte, virale Clips von der letzten "Celebration Tour", Fan-Debatten über Ticketpreise und die Frage: Kommt sie noch einmal groß nach Deutschland? Wer live dabei sein will, checkt als Erstes die offiziellen Infos direkt bei ihr:

Aktuelle Madonna-Tourdaten & Presales checken

Während auf TikTok alte Performances wieder hochgeladen werden und auf Reddit die nächste Ära seziert wird, sitzt du vielleicht da und fragst dich: Lohnt es sich 2026 überhaupt noch, Madonna live zu sehen? Kurze Antwort: Ja – und zwar mehr denn je. In diesem Deep Dive bekommst du alle aktuellen News, Setlist-Analysen, Fan-Theorien und Hard Facts speziell aus deutscher Sicht.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Um einzuordnen, was gerade bei Madonna passiert, lohnt sich ein Blick zurück auf die letzten Monate. Mit der "Celebration Tour" hat sie ihre gesamte Karriere einmal auf Arena-Niveau durchgespielt – von "Holiday" über "Like A Prayer" bis hin zu "Hung Up". Die Tour war vor allem eins: ein Statement, dass sie sich ihren Status als Queen of Pop nicht wegnehmen lässt, egal wie laut Kritiker über Alter, Gesundheit oder Perfektionismus reden.

In US- und UK-Medien wurde in den letzten Wochen vor allem darüber gesprochen, wie sehr diese Show rückblickend eine Art Karrierebilanz war. In Interviews deutete Madonna immer wieder an, dass sie sich nach diesem Kapitel neu aufstellen will. Sie sprach davon, dass sie kreative Kontrolle wichtiger findet als Chartplatzierungen und dass sie ihre alten Songs lieber neu interpretiert, als sie einfach nur eins zu eins zu wiederholen. Für deutsche Fans heißt das: Wer auf ein 1:1-Revival alter Tourkonzepte hofft, könnte in Zukunft eher experimentellere Shows erleben.

Spannend ist auch, wie sehr sich das Publikum verändert hat. Bei den Europa-Dates sah man in den Social Clips eine Mischung aus langjährigen Fans, die Madonna schon in den 80ern kannten, und Gen-Z-Kids, die sie vor allem über TikTok, Samples und Meme-Kultur entdeckt haben. Genau diese Altersmischung sorgt dafür, dass sich die Nachfrage in Ländern wie Deutschland hält: Die einen wollen ihre Jugend noch einmal live erleben, die anderen wollen endlich verstehen, warum ihre Eltern bei "Like A Prayer" komplett ausrasten.

In Fan-Foren wird aktuell viel darüber diskutiert, wie die nächste Live-Runde aussehen könnte. Einige Brancheninsider spekulieren über ein mögliches weiteres Best-of-Projekt, kombiniert mit frischen Songs – eine Art "zweite Welle" nach der großen Jubiläumstour. Offizielle Bestätigungen für eine komplett neue Welttour liegen Stand jetzt zwar nicht vor, aber die Maschinerie im Hintergrund läuft: Booking-Agenturen beobachten die Streaming-Zahlen in den einzelnen Ländern, und genau da sticht Deutschland immer wieder hervor. Berlin, Köln, Hamburg und München zählen zu Madonnas stärksten Märkten in Europa.

Für deutsche Fans ist vor allem entscheidend, dass sich die Ticket- und Venue-Situation in den letzten Jahren deutlich verändert hat. Nach den Erfahrungen der Celebration-Runde achten Promoter stärker darauf, wie die Preisspannen wahrgenommen werden. Während bei früheren Stadien-Touren Plätze in den hinteren Rängen noch halbwegs erschwinglich waren, liegen die Preise durch Inflation, Produktionskosten und Nachfrage heute höher. In Deutschland wird daher damit gerechnet, dass künftige Madonna-Shows eher in großen Arenen als in offenen Stadien stattfinden – besser kontrollierbare Akustik, mehr Fokus auf Licht und Visuals und ein etwas engeres Setting.

Ein weiterer Punkt aus den internationalen Medien: Madonnas Gesundheitszustand. Nach ihrem Krankenhausaufenthalt 2023 wurde viel darüber spekuliert, ob sie überhaupt noch touren kann. Die letzten Shows haben aber deutlich gemacht: Ja, sie ist nicht mehr in der physischen Form ihrer "Confessions"-Ära, aber sie gleicht das mit Erfahrung, kluger Dramaturgie und einer durchinszenierten Bühne aus. Für deutsche Fans bedeutet das: Wenn sie nochmal kommt, wird es wahrscheinlich weniger um dauerhaften Vollgas-Tanz gehen, sondern um eine Show, in der sie ihre Geschichte erzählt – mit Tanz, aber auch mit starken Bildern, Team-Choreos und Videoarbeit.

Unterm Strich: In den aktuellen News und Berichten steckt kein Signal, dass Madonna sich komplett zurückzieht. Vielmehr wirkt es so, als würde sie durchatmen, Bilanz ziehen und dann entscheiden, welches Kapitel als Nächstes aufgeschlagen wird. Und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Deutschland darin einen festen Platz hat – zu groß ist die Fanbase, zu stark sind die Streaming- und Ticketzahlen.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Wer sich fragt, was bei einer möglichen nächsten Madonna-Tour auf ihn zukommt, sollte sich anschauen, wie sie zuletzt ihre Setlists gebaut hat. Auf der Celebration Tour war klar: Sie wollte nicht einfach nur eine Nostalgie-Show abliefern, sondern eine verdichtete Version ihrer ganzen Karriere. Songs wie "Vogue", "Into The Groove", "Like A Prayer", "Ray Of Light", "Hung Up", "La Isla Bonita", "Material Girl", "Papa Don’t Preach", "Frozen" und "Holiday" tauchten in unterschiedlichen Versionen auf – mal im Original-Gewand, mal als Club-Remix, mal in einem akustischen oder dramatisch verlangsamten Arrangement.

Diese Art, Songs neu zu denken, ist bei Madonna keine Phase, sondern Prinzip. Für kommende Shows kannst du davon ausgehen, dass sie auch mit Klassikern weiter spielt. Stell dir vor, "Hung Up" bekommt einen dunkleren, technoiden Unterbau, während "Like A Prayer" noch stärker gospel-lastig wird, inklusive großem Chor und Publikumssingalong. Gerade deutsche Arenen mit starkem Hall eignen sich für solche Momente extrem gut – die Clips aus Köln und Berlin aus der Vergangenheit zeigen, wie laut ein deutsches Publikum einen Refrain zurückschmettern kann.

Ein weiterer Punkt ist die Dramaturgie. Madonna baut ihre Shows selten linear auf. Statt einfach chronologisch von 1983 bis heute durchzugehen, springt sie thematisch. Ein Block kann sich um Rebellion und Religion drehen ("Like A Prayer", "Papa Don’t Preach", "Live To Tell"), der nächste um Sex, Selbstbestimmung und Körper ("Justify My Love", "Erotica", "Human Nature"), wieder ein anderer um Freiheit, Tanz und Ausbruch ("Into The Groove", "Ray Of Light", "Music"). Dadurch entsteht das Gefühl, mehrere kleine Minikonzerte in einem großen Abend zu erleben.

Was die Atmosphäre angeht, berichten Fans immer wieder von dieser ganz eigenen Mischung: Auf der einen Seite Giganten-Pop, Riesenbühne, LED-Flächen, Laser, exakt gesetzte Kamera-Schnitte für die Screens. Auf der anderen Seite sehr persönliche Momente, in denen sie über ihre Kinder, über Verluste, über ihre eigenen Fehler spricht. Gerade in den letzten Jahren ist sie auf der Bühne deutlich nahbarer geworden – weniger die unantastbare Pop-Göttin, mehr die Künstlerin, die dir offen ins Gesicht sagt, wie hart sie für ihren Status kämpfen musste.

Spannend für deutsche Fans sind auch die Songs, die hier besonders ziehen. Streaming-Daten zeigen, dass in Deutschland neben den Klassikern wie "Like A Prayer" und "La Isla Bonita" auch Tracks wie "Frozen" und "Die Another Day" auffällig stark performen. Bei kommenden Shows ist daher gut möglich, dass sie diese Nummern etwas prominenter platziert. Besonders "Frozen" hat durch Remixes und TikTok-Sounds in den letzten Jahren ein zweites Leben bekommen – der düstere, ätherische Vibe passt zudem perfekt zu aufwendigen Licht- und Visualkonzepten.

Wer Madonna unterschätzt, weil er sie nur über die ganz alten Radiosongs kennt, wird live meist überrascht. Immer wieder tauchen tiefere Cuts auf, die nur Hardcore-Fans sofort erkennen – etwa "Bad Girl", "Bedtime Story" oder "Nothing Really Matters". Auf der Celebration Tour gab es zudem Mashups, bei denen sie ihre eigenen Hits mit modernen Sounds oder Referenzen verband. Genau solche Moves halten die Show frisch und verhindern, dass es sich anfühlt wie ein reines 80er-Revival.

Nicht vergessen darf man den Einfluss ihres Tänzer:innen-Ensembles. Madonna castet traditionell stark divers, queere Communities und Ballroom-Kultur spielen eine zentrale Rolle. Das sieht man in den Choreos zu Songs wie "Vogue" besonders deutlich. Für jüngere deutsche Fans, die über Drag-, Ballroom- und Queer-TikTok in ihre Musik gezogen wurden, ist gerade diese Seite der Show ein riesiger Pluspunkt. Es geht nicht nur um Musik, sondern auch um Identität, Sichtbarkeit und Community.

Kurz gesagt: Wenn du eine Madonna-Show besuchst, bekommst du keinen reinen Karaoke-Abend mit Greatest-Hits, sondern ein dichtes, aufwendig geplantes Poptheater mit vielen Schichten. Ja, die großen Mitsing-Momente sind da. Aber drumherum passiert so viel auf Bühne und Screens, dass man die Show oft erst beim zweiten oder dritten Anschauen komplett versteht – Stichwort Fan-Cams und Full-Show-Uploads, die auf YouTube und Co. regelmäßig viral gehen.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

In den Kommentarspalten, auf Reddit und TikTok brodelt es: Was plant Madonna als Nächstes – und was bedeutet das für Deutschland? In mehreren Fan-Subreddits wird gerade eine Theorie heiß diskutiert: Nach der extrem nostalgischen Celebration-Phase könnte sie eine kleinere, künstlerisch fokussierte Tour spielen, eine Art "Theatre Series" in ausgewählten Städten. Berlin taucht dort regelmäßig als heißer Kandidat auf – nicht im Stadion, sondern in ikonischen Venues, in denen sie mehr Kontrolle über Sound und Inszenierung hätte.

Ein anderer großer Diskussionspunkt sind die Ticketpreise. Bei den letzten Tourneen sorgten VIP-Pakete und hohe Kategorien auf TikTok und Twitter/X für viel Frust. Clips von Fans, die in den oberen Rängen saßen und trotzdem dreistellige Summen gezahlt hatten, gingen viral. Einige argumentieren: "Sie ist Madonna, das ist noch eine der letzten echten Legenden, natürlich kostet das." Andere sagen: "Wenn die Hälfte der Fanbase sich das nicht mehr leisten kann, verliert sie langfristig an Relevanz." In deutschen Foren wird immer wieder vorgeschlagen, gestaffelte Preise mit echten Fan-Kontingenten einzuführen – zum Beispiel limitierte, günstigere Tickets für registrierte Fans, bevor der allgemeine Verkauf startet.

Auf TikTok kursieren außerdem Spekulationen, dass Madonna sich für neue Musik stärker an aktuellen Club- und Hyperpop-Sounds orientieren könnte. User schneiden alte Szenen von ihr aus den 90ern mit heutigen Beats zusammen und schreiben dazu Kommentare wie: "Wenn Madonna heute 25 wäre, würde sie genau diesen Sound machen." Die Theorie dahinter: Sie hat sich noch nie davor gedrückt, neue Genres zu adoptieren – von Disco über House bis EDM. Warum also nicht eine Kollabo mit angesagten Producer:innen aus Berlin, London oder Stockholm?

Ein weiterer Running Gag im Netz: das "German Crowd Meme". Seit Jahren kursieren Clips, in denen internationale Acts die deutsche Fanbase loben, weil sie laut, textsicher und unerschütterlich sind – egal ob Montagabend oder Donnerstag. Unter Madonna-Liveclips mit deutschem Publikum liest man Kommentare wie: "Ihr wart wieder mal die lautesten" oder "Deutsche Shows sind immer Chaos im besten Sinne". Das stärkt die Hoffnung, dass Deutschland auf jeder halbwegs global gedachten Tour automatisch auf der Liste landet.

In den tieferen Reddit-Threads geht es aber auch um heikle Themen: Einige Fans kritisieren, dass Madonna in Social-Media-Posts teils stark gefiltert und retuschiert wirkt und sich dadurch eine gewisse Distanz aufbaut. Andere verteidigen sie und verweisen darauf, dass fast alle großen Popstars heute mit Visual-Teams arbeiten, um ihr digitales Image zu kontrollieren. Die interessante Beobachtung: Gerade bei den Live-Shows fällt das weg. Dort sieht man Schweiß, Anstrengung, manchmal auch kleine Fehler – und genau das feiern viele jüngere Fans, die genug von perfekten, durchplanten TikTok-Performances haben.

Spannend sind auch Fan-Fantasien rund um mögliche Special Guests. Immer wieder tauchen Namen wie Taylor Swift, Billie Eilish, Dua Lipa oder The Weeknd in Wunschlisten auf. Realistisch ist vor allem, dass Madonna mit jüngeren Künstler:innen zumindest auf der Songwriting- oder Producing-Ebene zusammenarbeitet. Auf Social Media tauchen editierte Fake-Line-ups auf, in denen eine "Madonna & Friends"-Tour mit unterschiedlichen Co-Headliners pro Stadt durchgespielt wird – Berlin meistens mit einem starken elektronischen Schwerpunkt.

Für deutsche Fans sind diese Spekulationen nicht nur Zeitvertreib. Sie zeigen, wie stark Madonna noch immer in der Popfantasie verankert ist. Ob es um Ticketmodelle, mögliche Kollabos oder Setlist-Wünsche geht: Die Community diskutiert leidenschaftlich, manchmal hart, aber fast immer aus einer Grundliebe zur Künstlerin heraus. Und egal, ob alles so kommt, wie sich das Netz ausmalt – eines ist klar: Sollte eine neue Tour bestätigt werden, wird der Kampf um die besten Plätze in Deutschland wieder innerhalb von Minuten entschieden sein.

Alle Daten auf einen Blick

Da offizielle neue Tourdaten Stand jetzt noch nicht umfassend veröffentlicht sind, orientieren sich viele Fans an den Mustern der vergangenen Jahre, um abzuschätzen, wann und wo sie wieder aufschlagen könnte. Zur besseren Übersicht findest du hier eine komprimierte Tabelle mit relevanten Eckdaten aus deutscher Sicht und historischen Meilensteinen:

JahrEvent / ReleaseOrt / MarktBesonderheit
1987"Who's That Girl World Tour"Dortmund u.a.Erste große Madonna-Konzerte in Deutschland, Beginn der Live-Love-Story
1990"Blond Ambition World Tour"Deutschland & EuropaIkonische Ästhetik, späterer Tourfilm prägte Pop-Live-Inszenierung weltweit
2004"Re-Invention Tour"Europa, inkl. deutscher Fans als TravellersStarker Fokus auf politische und gesellschaftliche Themen
2006"Confessions Tour"u.a. DüsseldorfClub-orientierte Show, "Hung Up"-Ära auf Live-Maximalniveau
2008/2009"Sticky & Sweet Tour"Deutschland & EuropaEine der umsatzstärksten Tourneen einer Solokünstlerin
2012"MDNA Tour"Europa, inkl. deutscher StädteVisuell extrem düstere und filmische Show
2015/2016"Rebel Heart Tour"EuropaMischung aus alten Hits und neuem Material, intime Fanmomente
2019/2020"Madame X Tour"v.a. Theater in USA/EUKleinere Venues, künstlerisch sehr fokussiert, experimentell
2023/2024"Celebration Tour"Europa, inkl. Shows mit vielen deutschen FansKarriere-Überblick mit Fokus auf ikonische Hits, starke Visuals
laufendStreaming-ErfolgeDeutschland"Like A Prayer", "Hung Up", "Material Girl", "Frozen" zählen dauerhaft zu den Top-Streams
tbaNächste Tour / Projektvermutlich Europa inkl. DErwartet wird eine Balance aus Nostalgie und neuen kreativen Konzepten

Häufige Fragen zu Madonna

Zum Abschluss klären wir die Fragen, die deutsche Fans im Netz am häufigsten stellen – kompakt, aber mit genug Kontext, damit du bei jeder Diskussion mitreden kannst.

1. Wird Madonna 2026 wieder in Deutschland auftreten?
Eine offizielle Bestätigung für konkrete Deutschlandtermine liegt aktuell nicht vor. Allerdings spricht einiges dafür, dass Deutschland bei jeder halbwegs global gedachten Tour von Madonna mit auf dem Plan steht. Historisch ist die Bundesrepublik einer ihrer stärksten Märkte in Europa, sowohl was Ticketverkäufe als auch Streaming und physische Verkäufe angeht. Dazu kommt: Die Resonanz auf Social Media nach den letzten Auftritten war extrem positiv, gerade aus Berlin und NRW-Regionen. Booking-Agenturen schauen sehr genau auf diese Zahlen. Wenn Madonna also eine neue Runde plant – egal ob Arena- oder Theatertour – sind Berlin, Köln, Hamburg oder München heiße Kandidaten. Die beste Strategie für dich: das offizielle Tour-Portal regelmäßig checken, Newsletter abonnieren und lokale Presale-Infos im Blick behalten.

2. Welche Songs spielt Madonna live am liebsten?
Wenn man sich die Setlists der letzten Jahrzehnte anschaut, tauchen bestimmte Songs fast immer auf: "Like A Prayer", "Vogue", "La Isla Bonita", "Hung Up", "Holiday" und oft auch "Ray Of Light". Diese Tracks sind nicht nur Fan-Favoriten, sie funktionieren auch live besonders stark – sei es durch Mitsing-Refrains, ikonische Choreos oder klare Bildsprache. Gleichzeitig ist Madonna bekannt dafür, Setlists anzupassen und auch tiefere Cuts herauszuholen. Auf manchen Touren rückten Songs wie "Candy Shop" oder "Human Nature" überraschend stark in den Fokus. Sie selbst hat mehrfach erklärt, dass sie sich auf der Bühne schnell langweilt, wenn sie Songs über Jahre hinweg identisch performen muss. Deshalb überarbeitet sie Arrangements, Tempi und Übergänge regelmäßig. Ergebnis: Du kannst mit den großen Klassikern rechnen, aber die genaue Form bleibt bis kurz vor Tourstart offen.

3. Wie teuer sind Madonna-Tickets in Deutschland typischerweise?
Die Preise variieren je nach Venue, Stadt und Produktionsaufwand, aber man kann aus den letzten Tourneen grobe Spannen ableiten. Für reguläre Sitz- oder Stehplätze lag der Einstieg in vielen europäischen Städten zuletzt etwa im mittleren zweistelligen bis unteren dreistelligen Bereich. Gute Plätze im Innenraum oder direkt an der Bühne lagen deutlich darüber, VIP-Pakete mit Extras wie Early Entry, Merch oder exklusiven Bereichen können schnell in den hohen dreistelligen Bereich rutschen. In Deutschland wird stark darauf geachtet, wie diese Preise kommuniziert werden, weil Fans inzwischen sehr sensibel reagieren. Wer sparen will, sollte Pre-Sales und Fanclub-Aktionen im Auge behalten, schnell beim Start des offiziellen Verkaufs sein und sich nicht von dubiosen Drittplattformen locken lassen. Offizielle Partner listen in der Regel immer ganz oben auf der Tour-Seite.

4. Lohnt sich ein Madonna-Konzert, wenn ich sie nur von ein paar Hits kenne?
Definitiv. Viele jüngere Fans berichten, dass sie vor ihrem ersten Konzert vielleicht fünf bis zehn Songs aktiv kannten – und danach komplett in den Katalog eingetaucht sind. Madonna arbeitet live viel mit visuellen Geschichten, Projektionen und Choreografie. Selbst wenn du einen Track noch nie bewusst gehört hast, verstehst du über die Inszenierung, worum es in dem Song geht: Rebellion, Liebe, Sex, Religion, Verlust, Empowerment. Gleichzeitig werden die ganz großen Hits so platziert, dass auch Casual-Fans auf ihre Kosten kommen. Ein typisches Feedback in Kommentaren unter TikTok-Clips lautet: "Ich kannte nur 'Hung Up' und 'Like A Prayer' und wurde trotzdem komplett weggehauen." Wenn du generell auf große Popshows stehst, ist ein Madonna-Abend eine Art Pflichttermin.

5. Wie hat sich Madonna musikalisch über die Jahrzehnte verändert?
Madonnas Karriere ist praktisch ein Crashkurs in Popgeschichte. In den 80ern kam sie mit Dance-Pop und Synth-Sounds, die Clubs und Radio gleichzeitig eroberten ("Holiday", "Into The Groove", "Like A Virgin"). In den späten 80ern und frühen 90ern wurde sie mutiger, mischte religiöse und sexuelle Themen, provozierte mit "Like A Prayer" und "Justify My Love" und band Hip-Hop- und New-Jack-Swing-Elemente ein. Mitte der 90er verschob sie sich Richtung Balladen und warmen R&B-/Pop-Sounds ("Take A Bow", "Secret"), bevor sie mit "Ray Of Light" 1998 elektronische Musik und spirituelle Themen nach vorne holte. Die 2000er sahen sie als Disco- und Dancefloor-Queen ("Music", "Hung Up"), später kamen härtere elektronische Elemente, EDM-Einflüsse und Experimente wie auf "Madame X" dazu. Was konstant blieb: Sie testet Grenzen und passt sich nicht einfach passiv Trends an, sondern versucht, diese mitzuformen – mal extrem erfolgreich, mal kontrovers, aber nie langweilig.

6. Warum ist Madonna trotz Kritik immer noch so wichtig für Pop?
Madonna polarisiert seit Beginn ihrer Karriere. Es gibt hitzige Debatten über Alter, Inszenierung, Social-Media-Auftritt, Provokationen. Trotzdem taucht ihr Name in jeder ernsthaften Diskussion über Popgeschichte ganz vorne auf. Der Grund: Sie hat wie kaum eine andere Künstlerin gezeigt, wie man als Frau in der Musikindustrie Kontrolle über Bild, Sound und Karriereverlauf übernimmt. Sie hat früher und konsequenter als viele Kolleginnen über Themen wie Sexualität, Religion, Queerness und Macht gesprochen. Ohne sie wären viele der heutigen Freiheiten für weibliche und queere Artists im Mainstream schwer vorstellbar. Jüngere Stars wie Lady Gaga, Dua Lipa, Miley Cyrus oder auch Billie Eilish beziehen sich direkt oder indirekt auf ihre Strategien. Dass Madonna sich dabei manchmal verkalkuliert oder aneckt, gehört fast zwangsläufig dazu. Aber genau diese Widersprüchlichkeit macht sie für Popkultur-Analysen bis heute relevant.

7. Wie bereite ich mich am besten auf ein Madonna-Konzert vor?
Wenn du mehr willst als "Ich kenn die Refrains aus der Werbung", lohnt sich ein kleiner persönlicher Crashkurs. Leg dir eine Playlist mit den Pflichtsongs an – "Like A Prayer", "Vogue", "Ray Of Light", "Hung Up", "La Isla Bonita", "Frozen", "Music", "Express Yourself", "Borderline", "Papa Don’t Preach" – und hör sie ein paar Tage im Loop. Schau dir auf YouTube Mitschnitte älterer Touren an, um zu verstehen, wie sie Songs live verändert. Check die aktuelle Tour-Seite, um grob abzuschätzen, wie die Dramaturgie aussehen könnte. Praktisch: Viele Fans posten kurz vor Shows Setlist-Leaks, wenn du dich nicht spoilern willst, solltest du diese gezielt meiden. Ansonsten gilt: rechtzeitig anreisen, genug trinken, bequeme, aber bewegungsfreundliche Klamotten wählen und das Handy zwar griffbereit, aber nicht permanent vor der Nase haben. Gerade bei einer Künstlerin mit so viel Bühnenerfahrung lohnt es sich, öfter mal einfach nur zuzuschauen.


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