Apple-Hardware, März-Event

macOS-Code verrät neue Apple-Hardware vor März-Event

22.02.2026 - 07:11:12 | boerse-global.de

In der aktuellen macOS-Version fanden sich Hinweise auf drei unangekündigte Apple-Produkte: ein budgetfreundliches MacBook mit A18-Pro-Chip und zwei neue Studio-Display-Modelle.

In der aktuellen macOS-Version stecken Hinweise auf drei unangemeldete Geräte – darunter ein günstiges MacBook und neue Studio Displays.

Während Software-Updates meist im Verborgenen bleiben, sorgt die neueste Version von macOS Tahoe für Aufsehen. In dem Code von Version 26.3 fanden Entwickler eindeutige Verweise auf drei neue Hardware-Produkte. Diese Entdeckung bestätigt Gerüchte über eine große Produktvorstellung bei einem „Special Apple Experience“-Event am 4. März.

Der Update dient als Grundlage für die kommenden Geräte. Die versteckten Codenamen deuten auf ein lang erwartetes, preisgünstiges MacBook und zwei neue Versionen des Apple Studio Display hin. Für Branchenbeobachter wandelt sich die Spekulation damit in konkrete Erwartung.

Drei Codenamen im Systemkern versteckt

Tief im Code von macOS 26.3 tauchen drei Produktkennungen auf: „J700“, „J427“ und „J527“. Diese folgen dem üblichen Apple-Muster für unangekündigte Hardware. „J700“ wird mit einem neuen, kostengünstigen MacBook-Modell in Verbindung gebracht, das unterhalb des aktuellen MacBook Air positioniert werden soll.

Die beiden anderen Kennungen, J427 und J527, stehen vermutlich für zwei neue Modelle oder Ausstattungsvarianten des Apple Studio Display. Dass Apple solche Treiber vor einem Launch in ein öffentliches Update einbettet, ist Standard. So ist das Betriebssystem vom ersten Tag an mit der neuen Hardware kompatibel. Das Update 26.3 brachte für bestehende Nutzer vor allem Sicherheitspatches – seine wichtigste Funktion ist aber die Vorbereitung auf die nächste Geräte-Generation.

Comeback des Einsteiger-MacBooks

Das „J700“-Gerät markiert wohl die Rückkehr Apples in den Markt für günstige Laptops. Berichten zufolge soll dieses neue „MacBook“ der erste Apple-Silicon-Mac mit einem A-Series-Chip werden – konkret dem A18 Pro. Damit würde Apple nicht auf die M-Series-Chips anderer Macs setzen. Diese Strategie ermöglicht eine kostengünstige Leistung: Benchmarks deuten an, dass der A18 Pro die Leistung des originalen M1-Chips erreicht oder übertrifft – mehr als genug für Alltagsaufgaben.

Der budgetorientierte Laptop soll ein Display knapp unter 13 Zoll und ein Aluminium-Gehäuse in verschiedenen Farben erhalten, ähnlich der iMac-Palette. Mit der Wiederbelebung der schlichten „MacBook“-Marke schafft Apple einen klaren Einstieg für Studenten und Gelegenheitsnutzer, abgegrenzt von den leistungsstärkeren Air- und Pro-Linien.

Studio Display bekommt ein Update

Die zwei unterschiedlichen Kennungen für Displays deuten auf ein größeres Update für das Apple Studio Display hin. Konkrete Details fehlen, aber die Branche spekuliert über lang erwartete Features. Mögliche Verbesserungen sind eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung für höhere Helligkeit, besseren Kontrast und verbessertes HDR.

Zudem könnte Apple seine ProMotion-Technologie integrieren, die Bildwiederholraten von bis zu 120 Hz für flüssigere Darstellung ermöglicht. Zwei separate Modelle könnten eine Standard- und eine High-End-Version bedeuten, unterschieden etwa durch Mini-LED oder andere Profi-Features.

macOS Tahoe als Fundament

Diese Hardware-News bauen auf der neuesten Mac-Software-Generation auf: macOS 26 „Tahoe“, veröffentlicht im Herbst 2025. Es brachte mit dem „Liquid Glass“-Design die größte optische Überarbeitung seit Jahren, mit transparenteren Akzenten in Dock, Menüleiste und Apps. Wichtige Neuerungen sind eine eigene Games-App, eine Phone-App für Anrufe vom Mac und erweiterte Apple-Intelligence-Funktionen.

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Kritisch ist: Tahoe ist die letzte macOS-Version mit Unterstützung für Intel-basierte Macs. Damit beendet Apple endgültig eine Ära und vollendet den Übergang zum eigenen Silizium. Während Punkt-Updates wie 26.2 sichtbare Features brachten, dient 26.3 vor allem der Stabilisierung und Vorbereitung auf neue Hardware.

Ausblick auf den 4. März

Mit den handfesten Beweisen im macOS-Code blickt die Tech-Community gespannt auf Apples Event am 4. März. Die Einführung eines wirklich preiswerten MacBooks könnte den Laptop-Markt durcheinanderwirbeln und eine ganz neue Nutzergruppe ins Mac-Ökosystem holen.

Parallel läuft die Entwicklung von macOS weiter: Die erste Beta von macOS 26.4 ist bereits bei Entwicklern. Dieses kleinere Update soll Features wie begrenzte Akku-Ladung – bekannt vom iPhone – auf den Mac bringen. Die nächste große Iteration, voraussichtlich macOS 27, wird Apple dann traditionell auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) im Juni vorstellen.

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