MacBook Pro mit M5-Chips: Startschuss mit macOS 26.3
01.02.2026 - 22:00:11Apple stellt die neuen Profi-Laptops mit M5 Pro und M5 Max voraussichtlich im Februar oder März vor – zeitgleich mit dem finalen Update für macOS 26.3. Damit enden Monate des Wartens für Kreativprofis.
Cupertino. Der Countdown für die nächste Generation der MacBook Pro läuft. Nach intensiver Spekulation verdichten sich die Hinweise, dass Apple die neuen 14-Zoll- und 16-Zoll-Modelle mit den leistungsstarken M5 Pro- und M5 Max-Chips in den kommenden Wochen präsentieren wird. Entscheidender Taktgeber ist das Betriebssystem: Der Launch ist eng mit der öffentlichen Freigabe von macOS 26.3 (Tahoe) verknüpft, das sich in der finalen Beta-Phase befindet.
Der klarste Indikator für den Hardware-Start ist der Reifegrad der Software. Apple veröffentlichte die dritte Developer-Beta von macOS 26.3 am 26. Januar, gefolgt von der dritten Public Beta am 27. Januar. Dies signalisiert, dass das Update kurz vor dem Finale steht. Bei „Tahoe“ handelt es sich primär um ein Stabilitäts-Update mit Fehlerbereinigungen und Sicherheitsverbesserungen, nicht um eine Funktionsoffensive.
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Der Beta-Test begann im Dezember 2025. Nach Apples typischem Rhythmus für solche Updates wird die finale Version für alle Nutzer in der ersten Februarhälfte erwartet. Ein Launch im März ist ebenfalls möglich, das Zeitfenster schließt sich jedoch. Die neuen MacBook Pro-Modelle werden voraussichtlich zeitgleich mit oder unmittelbar nach dem Software-Release erscheinen.
Das bringt das Update: Leistungssprung statt Design-Revolution
Wer auf ein radikal neues Design hofft, wird enttäuscht sein. Dieses Refresh ist evolutionär. Die wesentliche – und wohl einzige große – Neuerung ist der Einbau der M5 Pro- und M5 Max-Chips. Am Gehäuse, Display oder Gesamtdesign wird sich voraussichtlich nichts ändern. Apple setzt damit seine Strategie fort, bewährte Designs mit deutlichen Leistungssprüngen zu kombinieren.
Der Basis-M5-Chip, der Ende 2025 in anderen Mac-Modellen debütierte, hat bereits einen starken Fokus auf Grafikleistung und KI-Verarbeitung auf dem Gerät gezeigt. Die Pro- und Max-Varianten werden diese Fähigkeiten massiv skalieren. Sie versprechen schnelleres Rendering, effizientere Bearbeitung von Machine-Learning-Aufgaben und insgesamt mehr Power für anspruchsvolle kreative und technische Workflows. Für Profis, die noch mit Intel- oder ersten M-Series-Macs arbeiten, bedeutet das einen substanziellen Leistungssprung.
Vorboten am Markt: Konfigurator-Update und längere Lieferzeiten
Die Gerüchteküche brodelte Ende Januar, als viele einen Launch parallel zum neuen Abo-Dienst „Apple Creator Studio“ am 28. Januar erwarteten. Das blieb aus, was darauf hindeutet, dass Apple dem Software-Angebot die alleinige Bühne geben wollte. Die Aufmerksamkeit liegt nun voll auf dem macOS-Release.
Weitere Signale kommen von Apples eigener Website: Das Unternehmen hat den Kaufprozess für alle Macs leise umgestellt. Statt vorkonfigurierter Optionen führt nun ein geführter „Build-it-yourself“-Konfigurator Kunden durch jede Komponenten-Auswahl. Beobachter deuten dies als Vorbereitung für eine reibungslosere Bestellabwicklung vor einem Produktlaunch. Zudem melden Nutzer aktuell verlängerte Lieferzeiten für individuell konfigurierte aktuelle MacBook Pro-Modelle – ein klassisches Anzeichen für eine Produktionsdrosselung vor einem Modellwechsel.
Blick nach vorn: Die große Neugestaltung kommt mit dem M6
Die M5 Pro/Max-MacBooks versprechen zwar einen kräftigen Leistungsschub, die eigentliche Evolution der Baureihe steht aber erst bevor. Mehrere Berichte deuten auf ein Redesign für Ende 2026 oder 2027 hin. Diese nächste Generation soll tiefgreifendere Änderungen bringen: Die Einführung von OLED-Displays, möglicherweise mit Touch-Funktionen, ein dünneres Gesamtdesign und der Debüt der M6-Generation von Apple Silicon.
Für aktuelle Nutzer stellt sich die Frage: Jetzt upgraden oder warten? Profis mit mehrjähriger Hardware werden in den M5-Modellen ein überzeugendes Upgrade finden. Besitzer aktueller M3- oder M4 Pro/Max-Macs, die nicht an Leistungsgrenzen stoßen, können hingegen getrost auf das nächste große Hardware-Update warten. Jetzt richtet sich der Blick erst einmal auf macOS 26.3 – es wird der Startschuss für Apples neueste Laptop-Powerhouses sein.


