MacBook, Max

MacBook Pro: M5 Pro und Max kommen im März

11.02.2026 - 23:22:12

Apple kündigt neue MacBook Pro Modelle mit M5 Pro und M5 Max Chips für März an, die vor allem Grafik- und KI-Leistung deutlich steigern sollen. Der Launch ist Teil eines umfassenden Hardware-Upgrade-Zyklus.

Apple bereitet den nächsten großen Sprung für seine Profi-Laptops vor. Neue 14- und 16-Zoll-MacBook Pro-Modelle mit den heiß erwarteten M5 Pro und M5 Max Chips sollen bereits im März 2026 auf den Markt kommen. Damit setzt der Konzern seinen aggressiven Kurs fort, den Hochleistungsmarkt mit eigener Silizium-Architektur zu dominieren.

Spekulationen verdichten sich für Frühlings-Release

Die Gerüchteküche brodelt. Branchenbeobachter und Insider wie Bloombergs Mark Gurman deuten auf einen Launch im kommenden Monat hin. Ein klassisches Indiz: Die Lagerbestände der aktuellen M4 Max-Modelle schwinden – ein typisches Vorspiel für eine Produktaktualisierung. Die neuen Chips sollen vor allem bei Grafikleistung und KI-Verarbeitung deutliche Sprünge bringen. Für Kreative, Entwickler und Power-User könnte das ein entscheidendes Upgrade werden.

Anzeige

Für Kreative und Entwickler, die KI-Funktionen direkt auf Apple‑Hardware einsetzen wollen: Die EU‑KI‑Verordnung bringt Pflichten, Risikoklassen und Dokumentationsanforderungen, die Sie kennen sollten, bevor Sie neue Features ausrollen. Ein kostenloser Umsetzungsleitfaden fasst die wichtigsten Anforderungen verständlich zusammen und gibt praktische Hinweise für die sofortige Umsetzung. Jetzt kostenlosen Leitfaden zur EU-KI-Verordnung herunterladen

Was die M5 Pro und Max Chips bringen sollen

Apple hüllt sich in Schweigen, doch die Berichte zeichnen ein klares Bild. Die M5 Pro und Max bauen auf dem Fundament des Basis-M5 auf, der bereits auf einem fortschrittlichen 3-Nanometer-Prozess dritter Generation fertigt wird. Die größten Verbesserungen werden bei den Rechenkernen und der Speicherbandbreite erwartet. Spannend ist ein Gerücht zur Fertigungsstrategie: Beide Chips könnten aus demselben Silizium-Rohling stammen.

Dieses Verfahren, bekannt als „Chip Binning“, ist in der Industrie üblich. Dabei werden Chips, die die strengen Qualitätsvorgaben für den Top-Chip M5 Max nicht ganz erfüllen, als M5 Pro vermarktet. Das steigert die Fertigungseffizienz, ohne die Produktqualität zu beeinträchtigen. Für Nutzer entsteht eine klare Leistungshierarchie: Der M5 Max bietet die absolute Spitze für Aufgaben wie 4K/8K-Videorendering, komplexes 3D-Modelling oder massives Code-Compiling.

Das Fundament: Der Basis-M5-Chip

Um das Potenzial der Pro- und Max-Varianten zu verstehen, lohnt ein Blick auf den M5. Apple stellte ihn am 15. Oktober 2025 vor. Der Flaggschiff-Chip brachte einen gewaltigen Sprung in der KI-Leistung, dem zentralen Thema dieser Chip-Generation.

Der M5 verfügt über eine 10-Kern-GPU, in der jeder Kern einen eigenen neuronalen Beschleuniger hat. Das soll die Grafikleistung um bis zu 45 Prozent über den M4 heben. Die 10-Kern-CPU kombiniert vier Performance- mit sechs Effizienzkernen. Die Architektur ist darauf ausgelegt, KI- und Machine-Learning-Aufgaben direkt auf dem Gerät zu beschleunigen. Sie unterstützt bis zu 32 GB Unified Memory mit einer Bandbreite von 153 GB/s – ein Plus von fast 30 Prozent gegenüber dem Vorgänger. Das 14-Zoll-MacBook Pro mit diesem Chip begann am 22. Oktober 2025 den Versand an Kunden.

Die Strategie: Ein ganzes Ökosystem im Takt

Die Einführung der M5-Familie wird nicht beim MacBook Pro haltmachen. Ein aktualisiertes MacBook Air mit dem Standard-M5-Chip wird für das erste Quartal 2026 erwartet. Im Anschluss an die Pro-Modelle dürften auch andere Profi-Macs wie der Mac Studio die neuen Hochleistungschips erhalten.

Dieser konsistente Upgrade-Zyklus zeigt Apples durchdachte Strategie. Durch die Kontrolle über Hardware und Software kann der Konzern Leistung optimieren und nahtlos integrierte neue Funktionen einführen. Der Fokus auf KI-Verarbeitung im Gerät passt zudem perfekt zum Trend zu datenschutzfreundlichen, cloud-unabhängigen Smart Features.

Und danach? OLED und der Weg zum M6

Der Blick in die Zukunft zeigt: Die Gerüchteküche plant schon weiter. Für die zweite Hälfte 2026 werden die ersten MacBook Pros mit OLED-Touchscreens gehandelt. Diese Modelle würden voraussichtlich vom nächsten M6-Chip angetrieben und könnten ein dünneres und leichteres Design erhalten.

Doch zunächst richten sich alle Blicke auf die erwartete März-Ankündigung. Für kreative und technische Profis, die auf Apples Hardware setzen, wäre das ein kritisches Update. Stellen sich die prophezeiten Leistungsgewinne ein, hat Apple die Latte für professionelle Laptops erneut höher gelegt.

@ boerse-global.de

Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt anmelden.