M5 MacBook Pro: Apples nächster Leistungssprung steht bevor
21.01.2026 - 21:22:12M5 Pro: Ein Quantensprung für Profis
Aktuelle Berichte legen nahe, dass Apple neue MacBook Pro-Modelle mit den Chips M5 Pro und M5 Max Anfang 2026 auf den Markt bringen will, womöglich bereits im Januar oder Februar. Diese Timing passt zu spürbaren Lieferverzögerungen bei aktuellen High-End-M4 Max-Konfigurationen – ein Muster, das oft einem Produkt-Update vorausgeht. Der erwartete Hardware-Sprung dürfte vor allem für professionelle Anwender bedeutend sein.
Der Kernunterschied liegt im Silizium-Herz der Geräte. Das M4 MacBook Air ist für Mainstream-Nutzer konzipiert, deren Workflow aus Browsen, Textverarbeitung und leichten Kreativaufgaben besteht. Hierfür bietet der M4-Chip mehr als genug Leistung.
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Die kommende M5-Serie hingegen zielt auf eine andere Nutzerklasse ab. Auf einem verbesserten 3-nm-Prozess gefertigt, sollen die M5 Pro- und M5 Max-Chips einen substanziellen Leistungsschub von 25-30 Prozent gegenüber ihren M4-Pendants bringen. Die größten Gewinne werden für die GPU erwartet: Die 40-Kern-GPU des M5 Max könnte Schätzungen zufolge über 34 Prozent schneller sein als die des M4 Max und sogar die High-End-Desktop-Chip M3 Ultra der Vor-Generation in einigen Grafik-Benchmarks übertreffen.
Dieser Generationensprung wird angeblich von einer neuen Chip-Architektur angetrieben, die separat optimierte CPU- und GPU-Module auf demselben Substrat ermöglichen könnte. Der Fokus liegt klar auf der Beschleunigung professioneller Workflows wie Hochauflösendem Videoschnitt, 3D-Rendering und komplexer Code-Kompilierung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der On-Device-KI-Beschleunigung durch verbesserte Neural Engines.
Display: ProMotion XDR gegen Liquid Retina
Neben dem Prozessor ist das Display ein Hauptunterscheidungsmerkmal. Das M5 MacBook Pro wird voraussichtlich das hochwertige Liquid Retina XDR Display mit Mini-LED-Technologie seiner Vorgänger behalten. Es bietet eine Spitzenhelligkeit von 1.600 Nits für HDR-Inhalte und eine adaptive Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz (ProMotion) für flüssigere Darstellung.
Das M4 MacBook Air hingegen verfügt über ein Standard-Liquid Retina Display. Es ist für den Alltag exzellent, erreicht aber nur 500 Nits Helligkeit und hat keine hohe Bildwiederholrate. Für Kreativprofis, die auf Farbgenauigkeit angewiesen sind, bleibt das XDR-Display ein kritisches Argument. Das Air bietet jedoch Flexibilität bei der Größe (13 und 15 Zoll), während das neue Pro voraussichtlich im 14-Zoll-Format erscheint.
Design, Anschlüsse und Kühlung
Das Design folgt der Zielgruppe: Das M4 MacBook Air priorisiert Portabilität mit einem leichten, lüfterlosen Design. Unter dauerhafter Hochlast kann der M4-Chip seine Leistung jedoch drosseln, um die Hitzeentwicklung zu managen.
Das M5 MacBook Pro ist für dauerhafte Spitzenleistung gebaut. Sein aktives Kühlsystem mit Lüftern erlaubt es den leistungsstärkeren Chips, länger ohne Drosselung auf Hochtouren zu laufen – entscheidend für das Rendern großer Dateien oder komplexe Simulationen.
Bei den Anschlüssen zeigt sich der Profi-Charakter: Das Air hat zwei Thunderbolt-4-Ports. Das Pro-Modell wird voraussichtlich mit drei Thunderbolt-4-Ports, einem HDMI-Anschluss und einem SDXC-Kartensteckplatz für Fotografen und Videografen aufwarten. Zudem sollen Speicherkonfigurationen bis zu 4 TB möglich sein.
Für wen lohnt sich der Sprung?
Die Wahl zwischen M4 Air und kommendem M5 Pro ist eine Frage des Workflows und der Zukunftssicherheit. Für Studierende, Autoren und allgemeine Büroanwender bleibt das M4 MacBook Air eine leistungsstarke, tragbare und kosteneffektive Lösung.
Für Entwickler, Videoeditoren, 3D-Artists und andere Kreativprofis, deren Arbeit von maximaler Rechenleistung profitiert, dürfte das M5 MacBook Pro ein überzeugendes Upgrade werden. Der deutliche Schub bei GPU- und KI-Leistung verspricht kürzere Renderzeiten und mehr Leistungsreserven für nächste Generationen von Kreativ-Apps.
Der Preis für das neue 14-Zoll-M5 MacBook Pro wird voraussichtlich auf dem Niveau der aktuellen Generation bleiben, mit einem Einstiegspreis um die 1.999 US-Dollar. Das nächste Kapitel der Apple Silicon-Ära für Profis scheint in greifbarer Nähe.
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