Lynas Rare Earths Aktie: Starker Kurssprung
13.03.2026 - 00:18:34 | boerse-global.deJapan sichert sich Seltene Erden — und Lynas Rare Earths profitiert unmittelbar. Ein neues Lieferabkommen zwischen dem australischen Bergbaukonzern und dem japanischen Konsortium JARE hat die Aktie auf ein Viermonatshoch getrieben. Der Hintergrund: wachsende Nervosität über Chinas Kontrolle über kritische Rohstoffe.
Das Abkommen im Detail
JARE — ein Gemeinschaftsunternehmen aus Japans staatlicher Rohstoffagentur Jogmec und dem Handelshaus Sojitz — verpflichtet sich, jährlich 5.000 Tonnen Neodym-Praseodym (NdPr) von Lynas zu kaufen. Der vereinbarte Mindestpreis liegt bei 110 US-Dollar pro Kilogramm, und das bis 2038. Zusätzlich übernimmt JARE 50 Prozent der Lynas-Produktion schwerer Seltener Erden wie Dysprosium und Terbium — Elemente, die für Permanentmagnete und Hochleistungselektronik unverzichtbar sind.
Lynas-CEO Amanda Lacaze betonte, das Abkommen sichere die zuverlässige Versorgung strategisch wichtiger Materialien für die japanische Industrie. Gleichzeitig reduziere die neue Preisstruktur die Volatilität für Lynas und schaffe Planungssicherheit für weitere Investitionen.
Geopolitischer Rückenwind
Das Timing des Deals ist kein Zufall. Vor gut zwei Monaten drohte China, Exportbeschränkungen für Seltene Erden gegenüber Japan zu verhängen — als Reaktion auf Äußerungen von Premierministerin Sanae Takaichi über eine mögliche japanische Beteiligung an einem Taiwan-Konflikt. Chinas Dominanz bei Förderung und Verarbeitung Seltener Erden macht solche Drohungen für Abnehmerländer besonders schmerzhaft.
Canaccord-Genuity-Analyst Reg Spencer bringt es auf den Punkt: Das überarbeitete Abkommen biete „Schutz vor chinesischem Einfluss auf die Preisgestaltung" und dürfte Lynas bei Preisaufschlägen für Seltene Erden aus nicht-chinesischen Quellen zugutekommen.
Die Partnerschaft zwischen Lynas und Japan reicht bis 2011 zurück. Seitdem hat Japan seinen Anteil chinesischer Seltener Erden von 90 Prozent auf heute 60 bis 70 Prozent gesenkt — ein Rückgang, der maßgeblich auf diese Lieferbeziehung zurückgeht.
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Starke operative Basis
Die Aktie legte am Mittwoch in Sydney um rund 16 Prozent auf 20,59 australische Dollar zu — der höchste Stand seit mehreren Monaten. Fundamentale Unterstützung liefert auch das laufende Geschäftsjahr: Im ersten Halbjahr 2026 stieg der Umsatz auf 413,7 Millionen australische Dollar, nach 254,3 Millionen im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn kletterte von 5,9 auf 80,2 Millionen australische Dollar.
Anfang März verlängerte Malaysia zudem die Betriebsgenehmigung für Lynas' Verarbeitungsanlage in Kuantan — ein wichtiger Schritt für die langfristige Planungssicherheit des Unternehmens. Die Anlage verarbeitet Konzentrate aus der Mount-Weld-Mine in Westaustralien zu jährlich rund 8.500 bis 9.000 Tonnen Seltener-Erden-Oxid.
Mit gesichertem Absatz bis 2038, einem Preisboden für NdPr und einer erneuerten malaysischen Lizenz hat Lynas seine Position als wichtigster Produzent Seltener Erden außerhalb Chinas weiter gefestigt — in einem Markt, in dem die Nachfrage nach Permanentmagneten für Elektrofahrzeuge und Windkraftanlagen bis 2030 jährlich um acht bis zwölf Prozent wachsen soll.
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