Lynas, Dysprosium

Lynas: Dysprosium und Terbium aus Malaysia

Veröffentlicht am: 14.05.2026 um 11:49 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Lynas Rare Earths erzielt operative Rekorde und technologischen Durchbruch, Aktie fällt dennoch nach Gewinnmitnahmen.

Lynas: Dysprosium und Terbium aus Malaysia Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de
Lynas: Dysprosium und Terbium aus Malaysia Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Rekordproduktion, neue Lieferverträge und ein technologischer Durchbruch— eigentlich liefert Lynas Rare Earths starke Argumente. Dennoch gerät die Aktie am Donnerstag unter deutlichen Verkaufsdruck.

Das Papier verliert zeitweise über sieben Prozent auf 11,20 Euro. Nach dem massiven Kursanstieg von rund 56 Prozent seit Jahresbeginn nutzen viele Marktteilnehmer das aktuelle Niveau für Gewinnmitnahmen.

Operativ meldet der Konzern einen strategischen Meilenstein. In der malaysischen Anlage gelang erstmals die kommerzielle Trennung schwerer Seltener Erden außerhalb Chinas. Damit produziert Lynas nun eigenständig Dysprosium und Terbium.

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Diese Unabhängigkeit von chinesischen Lieferketten stärkt die Position im westlichen Markt massiv. Indes sicherte sich das Management eine zehnjährige Verlängerung der Betriebsgenehmigung in Malaysia. Das schafft die nötige Sicherheit für langfristige Investitionen.

Ein Abkommen mit der US-Regierung stützt das Geschäft zusätzlich. Washington stellt rund 96 Millionen US-Dollar für künftige Lieferungen bereit. Für Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr) wurde dabei ein garantierter Mindestpreis von 110 US-Dollar pro Kilogramm vereinbart.

In Australien treibt Lynas den Hochlauf der Anlage in Kalgoorlie voran. Das Ziel bleibt eine jährliche Produktion von 10,5 Kilotonnen NdPr-Oxid. Damit festigt das Unternehmen seine Rolle als Schlüssellieferant für die globale Elektro- und Windindustrie.

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