Lufthansa, Gepäckort

Lufthansa: iPhone-Nutzer können Gepäckort jetzt direkt teilen

15.01.2026 - 20:13:11

Die Lufthansa Group ermöglicht Passagieren, den Live-Standort ihres AirTag-ausgestatteten Koffers direkt mit dem Gepäckservice zu teilen. Dies soll die Suche nach verspätetem Gepäck beschleunigen.

Passagiere der Lufthansa Group können den Live-Standort ihres Koffers per iPhone-App jetzt offiziell mit der Airline teilen. Diese neue Funktion soll die Suche nach verspätetem Gepäck revolutionieren und Reisenden mehr Kontrolle geben. Sie basiert auf der Integration von Apples AirTag-Technologie, die die Fluggesellschaft bereits 2025 in ihre Systeme aufgenommen hat.

Vom Ärgernis zur Transparenz

Verlorenes oder verspätetes Gepäck ist einer der größten Stressfaktoren beim Fliegen. Die Lufthansa Group, zu der auch SWISS, Austrian Airlines und Eurowings gehören, setzt nun verstärkt auf die Technologie ihrer Passagiere, um dieses Problem zu lösen. Durch eine offizielle Partnerschaft mit Apple können Reisende den Standort ihres mit einem AirTag ausgestatteten Koffers direkt an den Gepäckservice der Airline weitergeben.

„Dies ist ein Paradigmenwechsel“, erklärt ein Sprecher der Airline. „Statt nur reaktiv zu suchen, arbeiten wir jetzt proaktiv mit den Daten unserer Kunden zusammen.“ Die Initiative geht vom „Digital Hangar“ aus, der IT-Abteilung der Lufthansa mit rund 1.000 Experten.

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So einfach funktioniert die Ortung

Die Technologie hinter den AirTags nutzt das globale „Find My“-Netzwerk von Apple. Der Sender im Koffer sendet ein verschlüsseltes Bluetooth-Signal. Dieses wird von nahegelegenen iPhones, iPads oder Macs erfasst und die anonymisierte Standortinformation an den Besitzer übermittelt. Der Reisende sieht die Position seines Gepäcks in Echtzeit in der „Find My“-App – ob auf dem Vorfeld, am Gepäckband oder in einer falschen Stadt.

Die Neuerung für Lufthansa-Passagiere: Seit dieser Woche unterstützt die Airline die erweiterte Funktion „Share Item Location“. Bei einer Verspätung kann der Passagier in der App einen temporären, sicheren Web-Link generieren. Diesen Link teilt er mit dem Gepäckservice. Die Mitarbeiter sehen dann den Live-Standort auf einer Karte. Der Zugriff läuft nach sieben Tagen oder nach Auffinden des Gepäcks automatisch ab.

Vom Verbot zur Kooperation

Die heutige Kooperation markiert eine Kehrtwende. Vor wenigen Jahren herrschte noch Verwirrung über die Zulässigkeit der Sender an Bord. Die Lufthansa hatte die Geräte kurzzeitig sogar gemeldet, zog das Verbot aber nach Klärung durch deutsche Luftfahrtbehörden sofort zurück. Die Tracker stellen kein Sicherheitsrisiko dar.

Mittlerweile setzen zahlreiche große Airlines weltweit auf die Technologie, darunter British Airways und United Airlines. Sie erkennen den doppelten Nutzen: Passagiere gewinnen Transparenz und Vertrauen, während die Airlines ihre Suchprozesse beschleunigen und Kosten senken können.

Was kommt als Nächstes?

Die aktuelle Lösung mit dem Teilen-Link ist wahrscheinlich nur ein erster Schritt. Die Branche arbeitet bereits an einer nahtloseren Integration. Denkbar ist eine direkte Schnittstelle (API), die die AirTag-Daten automatisch in das interne Gepäckmanagementsystem der Airline einspeist. Servicemitarbeiter hätten dann alle Informationen – traditionelle Barcode-Scans und Live-Ortung – in einer einzigen Ansicht.

Für den Reisenden bedeutet die Entwicklung mehr als nur Bequemlichkeit. Sie verwandelt das Gefühl der Ohnmacht in eine aktive Rolle. „Man ist nicht mehr hilflos, sondern kann selbst etwas zur Lösung beitragen“, so ein Branchenbeobachter. In einer Zeit, in der smarte Geräte allgegenwärtig sind, wird diese Art der digitalen Assistenz zum neuen Standard-Erwartung an jede Reise.

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