Lufthansa, Aktie

Lufthansa Aktie: Ölpreis-Schock!

10.03.2026 - 02:35:17 | boerse-global.de

Der massive Anstieg der Kerosinkosten infolge des Iran-Konflikts gefährdet die operativen Margen der Lufthansa und belastet die Aktie. Analysten bleiben vorsichtig optimistisch.

Lufthansa Aktie: Ölpreis-Schock! - Foto: über boerse-global.de
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Der Iran-Krieg hält die Märkte weiter fest im Griff – und die Lufthansa-Aktie kämpft mit den Folgen. Am Montagvormittag bauten die Papiere ihre Verluste auf 5,5 Prozent aus, obwohl das Management am Freitag bei der Zahlenvorlage noch optimistische Töne angeschlagen hatte. Der Grund: Rohöl kletterte in der Nacht zum Montag auf den höchsten Stand seit Sommer 2022. Seit Beginn der militärischen Eskalation am 28. Februar schoss der Preis um satte 60 Prozent nach oben.

Kerosinkosten explodieren – Hedging hilft nur begrenzt

WTI-Öl notierte am Morgen bei 104,44 Dollar je Barrel, Brent stieg auf 109,38 Dollar – im frühen Handel waren sogar Preise über 115 Dollar erreicht worden. Für die Lufthansa bedeutet das eine massive Belastung der operativen Marge. Zwar hat die Airline einen Teil ihres Bedarfs über Hedging-Geschäfte abgesichert, doch der sprunghafte Anstieg trifft die Kostenbasis dennoch hart. Investoren befürchten, dass die höheren Kosten in einem inflationären Umfeld nicht schnell genug über die Ticketpreise weitergegeben werden können – was die erst kürzlich präsentierten Gewinnprognosen für 2026 gefährdet.

Hinzu kommen operative Probleme: Wichtige Luftverkehrsknotenpunkte im Nahen Osten sind teilweise geschlossen oder können nur eingeschränkt angeflogen werden. Die Lufthansa muss zahlreiche Verbindungen streichen oder auf teure Umwege umleiten. Gestrandete Passagiere und die Kosten für Umbuchungen drücken zusätzlich auf die Stimmung.

Analysten bleiben vorsichtig optimistisch

Das US-Analysehaus Bernstein Research hat am Montag sein Kursziel für die Lufthansa von 7,75 auf 9,20 Euro angehoben, die Einstufung aber bei "Market-Perform" belassen. Analyst Alex Irving sieht unter den europäischen Fluggesellschaften Ryanair und IAG am besten positioniert, um den Widrigkeiten durch den Iran-Krieg zu trotzen – gefolgt von Lufthansa und Easyjet. Am stärksten belastet sieht er Air France-KLM sowie Wizz Air. Die Anhebung des Kursziels begründete Irving mit den jüngst veröffentlichten Jahreszahlen sowie dem weiter in die Zukunft verschobenen Bewertungszeitraum.

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Der europäische Leitindex fiel am Montag um 2,34 Prozent auf 585,08 Punkte – den niedrigsten Stand seit über zwei Monaten. Die Vorwoche hatte bereits mit einem Minus von 5,5 Prozent die schlechteste Woche seit fast einem Jahr gebracht. Lufthansa und Air France-KLM verloren 3,9 beziehungsweise 5,2 Prozent.

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