Lufthansa Aktie: Hauptversammlung am 12. Mai mit Dividende
30.04.2026 - 00:38:51 | boerse-global.deStreiks, sinkende Kurse und nun zwei wichtige Termine innerhalb einer Woche: Lufthansa steht im Mai unter mehrfachem Druck. Am 6. Mai folgen die Quartalszahlen, sechs Tage später die Hauptversammlung — und die offene Tariffront mit Piloten und Kabinenpersonal schwebt weiter über allem.
Dividende und Q1-Zahlen im Fokus
Auf der Hauptversammlung am 12. Mai stimmen Aktionäre über eine Dividende von 0,33 Euro je Aktie ab. Das entspricht rund 396 Millionen Euro — zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Die Ausschüttungsquote liegt damit bei 30 Prozent des Konzernergebnisses 2025 und damit klar innerhalb der angestrebten Spanne von 20 bis 40 Prozent. Anmeldeschluss ist der 5. Mai.
Sechs Tage zuvor zeigen die Q1-Zahlen, wie teuer der April wirklich war. Zwischen dem 8. und 17. April hatten drei Gewerkschaften fünf separate Streiks durchgeführt. Mehr als 2.700 Flüge wurden gestrichen. An den Spitzentagen blieben 80 bis 90 Prozent des Flugplans am Boden.
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Tarifeinigung bei City Airlines — Kernmarke weiter offen
Zumindest bei einer Tochter gibt es Entspannung. Lufthansa City Airlines und ver.di haben sich auf einen Ersttarifvertrag für das fliegende Personal geeinigt. Die Gehälter für Kapitäne, Co-Piloten und Flugbegleiter steigen in drei Schritten um insgesamt 20 bis 35 Prozent. Der Vertrag gilt rückwirkend ab April 2026 und läuft bis März 2029.
Bei der Kernmarke hingegen bleiben die Konflikte mit der Pilotenvereinigung Cockpit und der Kabinengewerkschaft UFO ungelöst. Die Gewerkschaften haben zwar angekündigt, vorerst nicht weiter zu streiken und zunächst wieder zu verhandeln. Ein Abschluss ist damit nicht in Sicht.
Aktie weit unter Jahreshoch
Die Aktie notiert bei 7,11 Euro — rund 25 Prozent unter dem Februar-Hoch von 9,50 Euro. Seit Jahresbeginn hat der Kurs fast 17 Prozent verloren. Der RSI liegt bei 11,6, ein technisch stark überverkauftes Niveau.
Immerhin hat Lufthansa 77 Prozent des erwarteten Treibstoffbedarfs für 2026 durch Preissicherungsverträge abgedeckt. Das begrenzt das Kostenrisiko auf der Energieseite. Wie stark die Streikwelle das operative Ergebnis im ersten Quartal belastet hat, zeigt sich am 6. Mai.
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