Lufthansa Aktie: 0,33 Euro Dividende zur Abstimmung
27.04.2026 - 21:28:52 | boerse-global.deDer Mai wird für Lufthansa-Aktionäre ein Stresstest. Erst der Q1-Bericht am 6. Mai, dann die Hauptversammlung am 12. Mai — beide Termine fallen in eine Phase, in der die Aktie bereits rund 15 Prozent im Jahresverlauf verloren hat.
Q1-Zahlen unter Druck
Am 6. Mai legt Lufthansa die Quartalszahlen vor. Das Geschäftsjahr 2025 hatte der Konzern mit einem Umsatz von 39,6 Milliarden Euro und einem Adjusted EBIT von 2,0 Milliarden Euro abgeschlossen. Wie stark Streikwellen und Energiekosten das erste Quartal 2026 belastet haben, wird sich dann zeigen.
Immerhin: 77 Prozent des erwarteten Treibstoffbedarfs für 2026 sind über Preissicherungsverträge abgedeckt. Das federt zumindest einen Teil des Kostendrucks ab.
Hauptversammlung mit Personalumbau
Sechs Tage nach dem Q1-Bericht trifft sich Lufthansa zur 73. ordentlichen Hauptversammlung — erstmals wieder als Präsenzveranstaltung in der Messe Frankfurt. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch virtuell getagt.
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Auf der Agenda steht ein Umbau im Aufsichtsrat. Dr. Johannes Teyssen ist als designierter Aufsichtsratsvorsitzender vorgesehen. Wolfgang Nickl, CFO der Bayer AG, soll für eine dreijährige Amtszeit bis 2029 neu in das Gremium einziehen. Carsten Knobel, CEO von Henkel, scheidet nach acht Jahren aus.
Die Dividende soll 0,33 Euro je Aktie betragen — zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Das entspricht rund 396 Millionen Euro und liegt mit 30 Prozent des Konzernergebnisses 2025 klar innerhalb der angestrebten Ausschüttungsquote von 20 bis 40 Prozent. Aktionäre, die abstimmen wollen, müssen sich bis zum 5. Mai anmelden.
Tariffrieden nur bei City Airlines
Kurz vor den Terminen konnte Lufthansa zumindest an einer Arbeitsrechtsfront Ruhe einkehren lassen. City Airlines und ver.di haben sich auf einen Tarifvertrag geeinigt. Die Gehälter für Kapitäne, Co-Piloten und Flugbegleiter steigen in drei Schritten um 20 bis 35 Prozent. Der Vertrag gilt rückwirkend ab 1. April 2026 für drei Jahre.
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Bei der Kernmarke Lufthansa hingegen sind die Konflikte mit der Pilotenvereinigung Cockpit und der Kabinengewerkschaft UFO weiter ungelöst. Das bleibt ein offenes Kostenrisiko.
Die Aktie notiert aktuell bei 7,24 Euro — rund 24 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 9,50 Euro aus dem Februar. Der RSI von knapp 12 signalisiert eine stark überverkaufte Lage. Ob die Mai-Termine eine Trendwende einleiten, hängt maßgeblich davon ab, wie belastbar das operative Ergebnis im ersten Quartal ausfällt.
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