LUCAS-Drohne: US-Militär setzt erstmals eigene „Kamikaze“-Waffe ein
01.03.2026 - 07:18:20 | boerse-global.deWashington D.C. – Das US-Militär hat erstmals eine neue Generation günstiger Einweg-Angriffsdrohnen im Kampf eingesetzt. Die als LUCAS bekannte Waffe wurde bei Luftangriffen im Nahen Osten verwendet – und basiert auf einem ironischen Vorbild: der iranischen Shahed-136.
Die Bestätigung von US Central Command (CENTCOM) markiert eine taktische Wende. Jahrelang waren amerikanische Truppen und ihre Verbündeten selbst Ziel solcher iranischen Drohnen. Jetzt dreht das Pentagon den Spieß um. Die eigene Version soll schnelle, skalierbare und kostengünstige Schlagkraft liefern.
Vom Feind abgeschaut: Die „attritable“ Waffe
Der Low-cost Unmanned Combat Attack System (LUCAS)-Komplex steht für einen neuen Ansatz. Die Drohnen sind als „attritable“, also als verschleißbare und opferbare Assets konzipiert. Mit geschätzten Kosten von nur rund 35.000 Euro pro Einheit sind sie bewusst günstig, um in großer Zahl eingesetzt werden zu können, ohne hohe finanzielle Verluste zu bedeuten.
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Entwickelt vom Unternehmen SpektreWorks, ist die Drohne eine direkte Antwort auf die iranische Shahed. US-Streitkräfte hatten erbeutete Exemplare studiert und das Design reverse-engineered. Das Ergebnis: Eine ferngesteuerte, einwegfähige Loitering Munition, die nach einer langen Flugstrecke von mehreren hundert Kilometern in ihr Ziel kracht.
Task Force Scorpion Strike: Bürokratie überwunden
Der schnelle Weg vom Konzept zum Kampfeinsatz ist kein Zufall. Er wurde von der eigens gegründeten Task Force Scorpion Strike (TFSS) ermöglicht. Diese Spezialeinheit wurde im Dezember 2025 aufgestellt, um bürokratische Hürden zu umgehen und neue Drohnentechnologien rasch an die Front zu bringen.
Der Ansatz zeigt Wirkung. Bereits im Dezember 2025 demonstrierte die US Navy die Vielseitigkeit der Waffe, indem sie eine LUCAS-Drohne von einem Küstenkampfschiff im Arabischen Golf startete. Der nun erfolgte erste Kampfeinsatz im Rahmen der „Operation Epic Fury“ gilt als entscheidender Praxistest.
Strategische Wende: Masse statt Klasse
Was bedeutet dieser Schritt strategisch? Das Pentagon sendet ein klares Signal: Die Zukunft der Kriegsführung wird von großen Schwärmen günstiger, autonomer Systeme geprägt sein. Gegenüber traditionellen Marschflugkörpern, die Millionen kosten, erlaubt die LUCAS einen Einsatz in bisher undenkbarer Masse.
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Kommandanten können damit feindliche Luftverteidigung übersättigen und eine Vielzahl von Zielen bekämpfen – ohne teure Flugzeuge oder Piloten zu riskieren. Diese Skalierbarkeit gilt als zentral für mögliche Konflikte mit ebenbürtigen Gegnern, in denen die Fähigkeit zur Überwältigung durch Masse entscheidend sein könnte.
Ein Modell für die Zukunft
Der erfolgreiche Erstkampf ist mehr als ein isoliertes Ereignis. Er dient als Blaupause für eine beschleunigte Beschaffung und als Proof of Concept für eine ganze Waffenklasse. Die Integration der Systeme bei Heer, Marine und Luftwaffe soll ein widerstandsfähiges, verteiltes und tödliches Mehrdomänen-Netzwerk schaffen.
Mit fortschreitender Entwicklung von Künstlicher Intelligenz und Autonomie werden solche Drohnenschwärme zunehmend komplexere Missionen fliegen können. Der erste Einsatz der LUCAS ist somit ein Vorbote des automatisierten Schlachtfelds der Zukunft – und zeigt, wie die USA ihre Militärstrategie an dieses neue Zeitalter anpassen.
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