LondonMetric, GB00B4WFW713

LondonMetric Property Plc-Aktie (GB00B4WFW713): Logistik-REIT zwischen Portfolio-Umbau und Dividendenfokus

17.05.2026 - 19:35:18 | ad-hoc-news.de

LondonMetric Property Plc setzt als britischer Logistik-REIT auf urbane Distributionszentren und Convenience-Retail. Aktuell treibt das Management die Portfolio-Rotation und eine an Zinsniveau und Cashflow ausgerichtete Dividendenpolitik voran.

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LondonMetric Property Plc ist ein britischer Immobilienkonzern mit Fokus auf logistische und urbane Distributionsimmobilien, der sich als Real Estate Investment Trust (REIT) strukturiert. Das Unternehmen steht derzeit im Fokus, weil es sein Portfolio weiter in Richtung Logistik- und Last-Mile-Assets ausrichtet und gleichzeitig seine Dividendenpolitik im Umfeld höherer Zinsen anpasst, wie aus jüngsten Unternehmensinformationen und Investorenunterlagen hervorgeht, die auf der Investor-Relations-Seite veröffentlicht wurden, etwa im Rahmen der Berichterstattung zum Geschäftsjahr bis 31.03.2025 laut LondonMetric Stand 05.06.2025.

In den letzten Monaten meldete LondonMetric demnach mehrere Transaktionen zur aktiven Portfolio-Steuerung. Dazu zählen der Verkauf von nicht strategischen oder renditeschwächeren Objekten und die Reinvestition der frei werdenden Mittel in Logistik- und urbane Distributionsstandorte mit attraktiverer erwarteter Nettomietrendite, was in verschiedenen Transaktionsupdates und Unternehmenspräsentationen für Investoren im Zeitraum von Ende 2024 bis Frühjahr 2025 dokumentiert wurde, so die Angaben auf dem Investor-Portal des Unternehmens laut LondonMetric Stand 15.04.2025.

Stand: 17.05.2026

Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.

Auf einen Blick

  • Name: LondonMetric
  • Sektor/Branche: Immobilien, Logistik- und Convenience-REIT
  • Sitz/Land: London, Vereinigtes Königreich
  • Kernmärkte: Logistik- und urbane Distributionsimmobilien in Großbritannien
  • Wichtige Umsatztreiber: Mieteinnahmen aus Logistik, urbaner Distribution und Convenience-Retail
  • Heimatbörse/Handelsplatz: London Stock Exchange (Ticker in GBP)
  • Handelswährung: Britisches Pfund (GBP)

LondonMetric Property Plc: Kerngeschäftsmodell

LondonMetric Property Plc agiert als börsennotierter REIT mit einer klaren Spezialisierung auf logistiknahe Immobilien, urbane Distributionszentren und Retail-Formate des täglichen Bedarfs. Laut der Unternehmensbeschreibung für Investoren, die im Rahmen der Kommunikation zum Geschäftsjahr mit Stichtag 31.03.2025 veröffentlicht wurde, zielt das Geschäftsmodell darauf ab, Mieteinnahmen aus langfristig vermieteten, ertragsstarken und wachstumsorientierten Immobilien zu generieren und dabei hohe Auslastungsquoten zu sichern, so die Angaben des Unternehmens laut LondonMetric Stand 31.03.2025.

Das Kerngeschäft basiert wesentlich auf dem Besitz und Management eines diversifizierten Portfolios aus Logistikparks, urbanen Lagerflächen und Nahversorgungsstandorten. Diese Immobilien sind in der Regel an bonitätsstarke Mieter aus den Bereichen E-Commerce, Lebensmittelhandel, Convenience-Retail und sonstigen Konsum- und Dienstleistungsbranchen vermietet. Im Geschäftsbericht für das zum 31.03.2025 abgeschlossene Geschäftsjahr erläuterte das Management, dass ein großer Teil der Mietverträge langfristig strukturiert und teilweise an Inflationsindizes gekoppelt ist, um stabile und inflationsgeschützte Cashflows zu erzielen, wie aus den veröffentlichten Kennzahlen hervorgeht laut LondonMetric Stand 05.06.2025.

Als REIT unterliegt LondonMetric spezifischen regulatorischen Rahmenbedingungen, die unter anderem vorsehen, dass ein hoher Anteil der steuerpflichtigen Gewinne in Form von Dividenden an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Dieses Konstrukt soll dafür sorgen, dass Investoren direkt von den Mieteinnahmen profitieren, gleichzeitig aber die Gesellschaft kontinuierlich Zugang zu Kapitalmärkten für weiteres Wachstum benötigt. Im Umfeld gestiegener Zinsen betonte das Management im Rahmen der jüngsten Berichterstattung, dass die Kapitalstruktur vorsichtig gesteuert und der Verschuldungsgrad innerhalb eines anvisierten Zielkorridors gehalten werden soll, um Flexibilität für Investitionen und Dividendenzahlungen zu sichern, wie im Jahresbericht zum 31.03.2025 kommentiert wurde laut LondonMetric Stand 05.06.2025.

Ein weiterer zentraler Baustein des Geschäftsmodells ist die aktive Portfoliosteuerung. LondonMetric verfolgt laut seinen Veröffentlichungen eine Strategie, die zwischen sogenannten Core-Assets mit langfristigem Haltefokus und Objekten mit Value-Add- oder Trading-Charakter differenziert. Ziel dabei ist es, laufende Erträge aus stabilen Bestandsobjekten zu generieren und gleichzeitig durch Entwicklungen, Erweiterungen und selektive Verkäufe Wertsteigerungen zu realisieren. In den vergangenen Berichtszeiträumen hob das Unternehmen hervor, dass es regelmäßig Immobilien verkauft, die als reif oder nicht mehr strategisch eingestuft werden, um Kapital für höher erwartete Renditen in attraktiveren Logistik- oder urbanen Standorten freizusetzen, wie aus diversen Transaktionsmeldungen in 2024 und Anfang 2025 hervorgeht laut LondonMetric Stand 15.04.2025.

Für Anleger ist zudem wichtig, dass das Geschäftsmodell stark mit langfristigen Megatrends verknüpft ist. Dazu zählen insbesondere das Wachstum des E-Commerce, die Nachfrage nach schneller Lieferung auf der letzten Meile, die Bedeutung resilienter Lieferketten sowie eine gelegentlich beobachtbare Verlagerung von Lager- und Logistikkapazitäten in die Nähe urbaner Zentren. Das Unternehmen betonte in seinen Präsentationen, dass logistiknahe Flächen in gefragten urbanen Regionen knapp sind und dadurch attraktive Mietniveaus und potenziell steigende Marktmieten ermöglichen, was ein wesentlicher strategischer Vorteil sein kann, wie das Management in einem Überblick zum Portfolio im Jahr 2025 erläuterte laut LondonMetric Stand 05.06.2025.

Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von LondonMetric Property Plc

Die Ertragsbasis von LondonMetric ist in erster Linie durch wiederkehrende Mieteinnahmen aus den vermieteten Immobilien geprägt. Im Bericht zum Geschäftsjahr, das am 31.03.2025 endete, stellte das Unternehmen heraus, dass der Logistik- und Distributionsbereich den größten Beitrag zu den annualisierten Mieterträgen liefert. Dieser Schwerpunkt spiegelt die anhaltend hohe Nachfrage nach Lagerflächen für E-Commerce, Omni-Channel-Retail und effiziente Lieferketten wider, wie aus den Segmentinformationen im Jahresbericht hervorgeht laut LondonMetric Stand 05.06.2025.

Neben großflächigen Logistikzentren spielen urbane Distributionsobjekte eine zentrale Rolle. Diese Immobilien sind oft näher an Endkunden positioniert und ermöglichen kürzere Lieferzeiten, was insbesondere für Paketdienste, Lebensmittel- und Non-Food-Händler mit Onlinekanal relevant ist. LondonMetric hob in Investorenunterlagen hervor, dass solche Flächen meist in etablierten Gewerbegebieten oder an Verkehrsknotenpunkten liegen und von Mietern genutzt werden, die eher auf langfristige Standortbindung angewiesen sind, um Lieferqualität und Logistikprozesse sicherzustellen, wie in Präsentationen zum Portfolioaufbau erläutert wurde laut LondonMetric Stand 31.03.2025.

Als weiterer Umsatztreiber wird von LondonMetric der Bereich Convenience-Retail bezeichnet, also Einzelhandelsformate des täglichen Bedarfs wie Lebensmittelläden, Drogerien oder Nahversorger. Diese Standorte zeichnen sich häufig durch relativ konjunkturresistente Nachfrageprofile aus, weil Kunden auch in wirtschaftlich schwächeren Phasen weiter auf Produkte des Grundbedarfs zurückgreifen. Das Unternehmen berichtete im Zuge seiner laufenden Kommunikation, dass langfristige Mietverträge mit etablierten Handelsketten für stabile Cashflows sorgen und so die Ertragsbasis gegenüber zyklischen Schwankungen in anderen Segmenten abfedern können, wie aus Kommentaren des Managements zur Portfolioqualität hervorgeht laut LondonMetric Stand 15.04.2025.

Zusätzlich zu den laufenden Mieten entstehen Erlöse aus aktiver Wertschöpfung. LondonMetric investiert in Modernisierungen, Erweiterungen und Repositionierungen von Bestandsobjekten, um höhere Mieten zu erzielen oder die Attraktivität für bonitätsstarke Mieter zu steigern. In Transaktionsupdates, die zwischen Ende 2024 und Frühjahr 2025 veröffentlicht wurden, hob das Unternehmen hervor, dass ein Teil des Portfolios gezielt für solche Value-Add-Maßnahmen vorgesehen ist und nach erfolgreicher Optimierung entweder im Bestand gehalten oder mit realisierten Bewertungsgewinnen veräußert wird, wie die Gesellschaft in mehreren Mitteilungen ausführte laut LondonMetric Stand 15.04.2025.

Ein weiterer Faktor, der die Ertragsseite beeinflusst, sind indexierte Mietverträge und vertraglich vereinbarte Mietsteigerungen. In den Unterlagen zum Geschäftsjahr 2024/25 erläuterte LondonMetric, dass ein bedeutender Teil der Mieterlöse jährlich oder in regelmäßigen Intervallen an Preisindizes oder fest vereinbarte Steigerungssätze gekoppelt ist. Diese Mechanik soll sicherstellen, dass Mieten nicht durch Inflation entwertet werden und real wachsen können, was besonders in Phasen höherer Teuerungsraten relevant ist. Gleichzeitig verwies das Management darauf, dass mieterseitige Belastbarkeit und die Marktmiete sorgfältig beobachtet werden, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Mietwachstum und langfristiger Vermietbarkeit sicherzustellen, wie im Geschäftsbericht betont wurde laut LondonMetric Stand 05.06.2025.

Neben den direkten Mieterlösen spielen Bewertungen und Marktwerte der Immobilien eine Rolle im ausgewiesenen Ergebnis. In regelmäßigen Abständen werden die Objekte von unabhängigen Gutachtern bewertet, und Marktbewegungen können zu Neubewertungsgewinnen oder -verlusten führen. Im Umfeld gestiegener Renditeanforderungen und Zinsen kam es im britischen Immobilienmarkt teilweise zu Bewertungsanpassungen, die sich auch in den Kennzahlen von LondonMetric niederschlugen, wie das Unternehmen in seinen Ergebnissen zum Stichtag 31.03.2025 erläuterte. Die Gesellschaft stellte dabei heraus, dass die Fokussierung auf Logistik- und urbane Assets helfen solle, Bewertungsdruck im Vergleich zu anderen Immobiliensegmenten zu begrenzen, da diese Assetklassen weiterhin strukturell nachgefragt würden, so die Einschätzung des Managements im Bericht laut LondonMetric Stand 05.06.2025.

Branchentrends und Wettbewerbsposition

LondonMetric agiert in einem Immobilienmarkt, der durch strukturelle Trends im Handel und in der Logistik geprägt ist. Das Wachstum des Onlinehandels, der Ausbau von Same-Day- und Next-Day-Lieferangeboten und die zunehmende Bedeutung von Click-and-Collect-Formaten führen zu einer anhaltenden Nachfrage nach gut angebundenen Distributionszentren und urbanen Lagerflächen. Branchenanalysen von Immobilien- und Logistikforschern zeigen seit mehreren Jahren, dass Logistikimmobilien in Kernmärkten Europas zu den gefragtesten Assetklassen gehören, weil Betreiber von Lieferketten ihre Netzwerke optimieren und Flächen in der Nähe von Konsumentenzentren sichern wollen, wie etwa Marktstudien von Immobilienberatern im Jahr 2024 verdeutlichten laut JLL Stand 10.12.2024.

Gleichzeitig steht die Branche unter dem Einfluss des Zinsumfelds. Der starke Zinsanstieg der vergangenen Jahre hat Refinanzierungskosten erhöht und Bewertungsmultiplikatoren für Immobilien gedrückt. Für REITs wie LondonMetric bedeutet dies, dass die Spanne zwischen Anfangsrendite der Objekte und Finanzierungskosten sorgfältig beobachtet werden muss. Zudem achten Investoren auf Verschuldungsgrade und Fälligkeitstrukturen der Schulden. LondonMetric betonte in seinem Bericht zum Geschäftsjahr 2024/25, dass die Laufzeiten der Finanzierungen gestreckt werden und Zinsabsicherungen genutzt werden, um Zinsrisiken zu begrenzen, und dass der Verschuldungsgrad in einer Bandbreite gehalten werden soll, die aus Sicht des Managements angemessen ist, wie aus den Erläuterungen zur Finanzierungsstruktur hervorgeht laut LondonMetric Stand 05.06.2025.

Im Wettbewerb positioniert sich LondonMetric als fokussierter Spezialist für Logistik und urbane Distributionsflächen in Großbritannien, während einige andere börsennotierte REITs in diesem Markt eher diversifizierte Portfolios über mehrere Immobiliensegmente hinweg halten. Diese Spezialisierung kann von Vorteil sein, weil sie eine gezielte Expertise in einem Segment erlaubt, das von strukturellen Nachfragetrends profitiert. Zugleich erhöht eine Fokussierung die Abhängigkeit von der Entwicklung dieses einen Segments. Das Unternehmen verwies in Präsentationen darauf, dass die Diversifikation innerhalb der Logistik- und Convenience-Cluster über verschiedene Regionen und Mietertypen eine Risikostreuung ermöglicht, etwa durch Mieter aus Lebensmittelhandel, Paketlogistik, Konsumgüter und sonstigen Gewerbesparten, wie in Portfolioübersichten dargestellt wurde laut LondonMetric Stand 31.03.2025.

Ein weiterer Trend betrifft ESG- und Nachhaltigkeitsanforderungen. Investoren und Mieter legen zunehmend Wert auf energieeffiziente Gebäude, CO2-arme Betriebsmodelle und nachhaltige Standorte. LondonMetric berichtet in seinen Unterlagen, dass es Modernisierungsmaßnahmen und Neubauten unter Nachhaltigkeitsaspekten plane und teilweise bereits umsetze, etwa mit Blick auf energieeffiziente Beleuchtung, verbesserte Gebäudehüllen und Vorbereitung auf alternative Energieversorgung. Solche Initiativen sollen die Wettbewerbsfähigkeit der Objekte erhöhen und die Vermietbarkeit gegenüber anspruchsvollen Mietern verbessern, wie das Unternehmen in seinen Nachhaltigkeitsangaben zum Geschäftsjahr 2024/25 erläuterte laut LondonMetric Stand 05.06.2025.

Insgesamt bewegt sich LondonMetric somit in einem Segment mit langfristig stützenden Trends, muss jedoch gleichzeitig die Herausforderungen höherer Zinsen, strengerer ESG-Anforderungen und teilweise volatiler Immobilienbewertungen meistern. Die Wettbewerbsposition hängt stark davon ab, wie gut es gelingt, qualitativ hochwertige Standorte zu sichern, langfristige Mietverhältnisse mit bonitätsstarken Partnern abzuschließen und den Kapitalzugang am Markt aufrechtzuerhalten, während gleichzeitig Dividendenansprüche der Aktionäre erfüllt werden.

Warum LondonMetric Property Plc für deutsche Anleger relevant ist

Für Anleger in Deutschland kann LondonMetric aus mehreren Gründen interessant sein. Zum einen sind Logistik-REITs in Europa ein Segment, das in vielen breit diversifizierten Immobilienindizes enthalten ist, die auch bei deutschen Vermögensverwaltern, Fonds und ETFs zum Einsatz kommen. Das bedeutet, dass institutionelle Anleger aus Deutschland LondonMetric indirekt über Indexprodukte halten können, was die Aktie auch für Privatanleger sichtbar macht, die sich an solchen Benchmarks orientieren. Zudem verweisen europäische Immobilienindizes, die Logistik- und Industrieimmobilien abbilden, häufig auf britische Marktführer, zu denen LondonMetric zählt, wie Zusammensetzungen mehrerer europäischer Immobilienindizes zeigen laut MSCI Stand 30.11.2024.

Ein weiterer Aspekt betrifft die Rolle von Logistikimmobilien für die deutsche und europäische Realwirtschaft. Viele Lieferketten sind länderübergreifend organisiert, und Logistik- und Distributionszentren in Großbritannien können bei bestimmten Handelsströmen eine Rolle spielen. Die thematische Nähe zu Logistik- und E-Commerce-Trends, die auch in Deutschland stark ausgeprägt sind, ermöglicht deutschen Anlegern, mit LondonMetric eine Position in einem Marktsegment einzunehmen, das in ähnlicher Form auch in Kontinentaleuropa präsent ist, aber andere regulatorische und makroökonomische Rahmenbedingungen aufweist. Dies kann aus Diversifikationssicht interessant sein, weil britische Immobilienmärkte teilweise andere Zins- und Konjunkturzyklen als der Euroraum durchlaufen.

Hinzu kommt, dass viele deutsche Anleger über Onlinebroker Zugang zur London Stock Exchange haben und britische Titel in Pfund handeln können. Dadurch ist die LondonMetric-Aktie grundsätzlich auch für Privatanleger in Deutschland investierbar, die bewusst internationale Immobilienaktien in ihr Depot aufnehmen möchten. Zu beachten ist dabei jedoch, dass Wechselkursbewegungen zwischen Euro und Pfund zusätzliche Schwankungen in der Wertentwicklung verursachen können. In der Berichterstattung zum Geschäftsjahr 2024/25 wies LondonMetric außerdem darauf hin, dass Dividenden in Pfund ausgeschüttet werden, was für Anleger im Euroraum entsprechende Umrechnungseffekte bedeutet, wie aus den Dividendenangaben des Unternehmens hervorgeht laut LondonMetric Stand 05.06.2025.

Schließlich kann LondonMetric für deutsche Investoren auch als Vergleichsmaßstab dienen, wenn sie heimische oder kontinentaleuropäische Logistik-Immobilienwerte analysieren. Kennzahlen wie Leerstandsraten, durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge, Verschuldungsgrad oder Dividendenpolitik lassen sich mit deutschen und europäischen REITs vergleichen und liefern Anhaltspunkte für die Attraktivität verschiedener Geschäftsmodelle. LondonMetric veröffentlichte im Zuge seines Jahresberichts detaillierte Daten zu diesen Kennziffern und ermöglicht damit eine Einordnung im internationalen Kontext, was insbesondere für analytisch orientierte Anleger relevant ist, wie die Offenlegungspflichten und Berichte des Unternehmens zeigen laut LondonMetric Stand 05.06.2025.

Risiken und offene Fragen

Wie bei allen Immobilienaktien bestehen auch bei LondonMetric spezifische Risiken, die Anleger im Blick behalten. An erster Stelle steht das Zinsrisiko, da steigende Finanzierungskosten den Ertrag aus Immobilieninvestitionen belasten und Bewertungsniveaus drücken können. LondonMetric betonte in seinem Bericht zum Geschäftsjahr 2024/25, dass ein Teil der Schulden gegen Zinsanstiege abgesichert wurde und Fälligkeiten über mehrere Jahre verteilt sind, dennoch bleibt die Entwicklung des Zinsumfelds in Großbritannien ein entscheidender Einflussfaktor auf die Nettoerträge und die Attraktivität der Dividende, wie aus den Angaben zur Finanzierung hervorgeht laut LondonMetric Stand 05.06.2025.

Ein weiteres Risiko betrifft die Bewertungen der Immobilien. Sollten Kapitalmarktrenditen weiter steigen oder Investoren höhere Risikoprämien für Immobilien verlangen, könnten Bewertungsabschläge und damit nicht cash-wirksame, aber ergebnisbelastende Neubewertungsverluste im Portfolio entstehen. In seinen Berichten verwies LondonMetric darauf, dass der Fokus auf knappe und stark nachgefragte Logistik- und Distributionsstandorte helfen könne, solche Effekte abzufedern, da diese Objekte tendenziell widerstandsfähiger seien als periphere oder weniger spezialisierte Flächen, dennoch lassen sich Marktschwankungen nicht vollständig vermeiden, wie das Management einräumte laut LondonMetric Stand 31.03.2025.

Auch mieterseitige Risiken spielen eine Rolle. Obwohl LondonMetric auf bonitätsstarke Mieter setzt, kann es bei einzelnen Branchen oder Unternehmen zu Belastungen kommen, etwa wenn Konsumausgaben zurückgehen oder sich Geschäftsmodelle im Handel schneller verändern als erwartet. Das Unternehmen hob in seinen Unterlagen hervor, dass Diversifikation über verschiedene Mieter und Branchen hinweg sowie Fokus auf Grundbedarfs- und Logistiknutzer das Risiko von Mietausfällen begrenzen soll, dennoch bleiben Änderungen im Konsumverhalten und in der Nutzung von Flächen ein Unsicherheitsfaktor, wie aus den Risikoabschnitten im Jahresbericht hervorgeht laut LondonMetric Stand 05.06.2025.

Hinzu kommen regulatorische und steuerliche Rahmenbedingungen, die für REITs von Bedeutung sind. Änderungen in der REIT-Gesetzgebung, in der Immobilienbesteuerung oder in ESG-bezogenen Vorgaben könnten zusätzliche Anforderungen und Kosten nach sich ziehen. LondonMetric beschreibt in seinen Berichten, dass es regulatorische Entwicklungen aufmerksam verfolgt und seine Compliance-Strukturen entsprechend weiterentwickelt, dennoch bleibt offen, wie sich langfristige politische Entscheidungen in Großbritannien und auf internationaler Ebene auf den Immobiliensektor auswirken werden, wie aus den erläuternden Hinweisen zu regulatorischen Risiken ersichtlich ist laut LondonMetric Stand 05.06.2025.

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Fazit

LondonMetric Property Plc präsentiert sich als spezialisierter britischer REIT mit klarem Fokus auf Logistik-, urbane Distributions- und Convenience-Retail-Immobilien. Das Geschäftsmodell basiert auf langfristigen Mietverträgen mit bonitätsstarken Mietern und einer aktiven Portfoliostrategie, die Verkäufe nicht strategischer Objekte und Reinvestitionen in höherwertige Standorte umfasst. Im Umfeld höherer Zinsen und sich verändernder Immobilienbewertungen versucht das Unternehmen, eine Balance zwischen stabilem Cashflow, Dividendenzahlungen und konservativer Verschuldung zu halten. Für deutsche Anleger kann die Aktie sowohl als gezielte Positionierung im Logistiksegment als auch als Vergleichsmaßstab zu kontinentalen Immobilienwerten dienen, bleibt jedoch von Zins-, Bewertungs- und Marktrisiken im britischen Immobilien- und Währungsumfeld geprägt.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

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