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Logitech G Cloud im Test: Die leiseste Gaming-Revolution, von der niemand spricht – aber jeder haben will

05.01.2026 - 17:57:31

Stell dir vor, deine Xbox, dein Gaming-PC und sogar GeForce Now passen in deine Hände – ohne Lüfterlärm, ohne Kabelsalat, ohne Stress. Der Logitech G Cloud will genau das liefern: Couch-, Bett- und Unterwegs-Gaming auf Knopfdruck. Ist das die Zukunft – oder nur ein weiterer Hype?

Es ist 23:47 Uhr. Dein Arbeitstag war zu lang, dein Kopf zu voll – aber du willst noch eine Runde zocken. Die Konsole im Wohnzimmer ist belegt, der Gaming-PC brummt wie ein Staubsauger, und am Laptop im Bett zocken? Fühlt sich an wie Arbeiten mit anderen Mitteln.

Du nimmst dein Smartphone in die Hand, startest einen Cloud-Gaming-Dienst – und nach fünf Minuten nervt dich alles: zu klein, zu warm, Benachrichtigungen ballern rein, der Akku schmilzt. Gaming soll eskapistisch sein, nicht die Verlängerung deines Büro-Screens.

Genau an diesem Punkt setzt ein neues Gerät an, das in Foren und auf Reddit immer öfter als "heimlicher Game Changer" für Cloud-Gaming gehandelt wird.

Die Lösung: Logitech G Cloud – deine Konsole zum Mitnehmen

Der Logitech G Cloud ist ein spezielles Handheld für Cloud-Gaming. Kein Kompromiss-Smartphone, kein heißlaufender Mini-PC, sondern ein Gerät, das rund um einen Gedanken gebaut wurde: Du streamst deine Games – alles andere soll dir einfach nicht im Weg stehen.

Logitech – besser bekannt für Mäuse, Keyboards und das G Pro-Lineup – hat hier etwas gebaut, das sich anfühlt wie eine Mischung aus Switch, Steam Deck und Xbox Cloud-App. Nur leichter, leiser und radikal auf Streaming optimiert.

Statt lokale AAA-Games mit lauten Lüftern zu stemmen, setzt der G Cloud auf Dienste wie Xbox Cloud Gaming, NVIDIA GeForce Now, Steam Link, PS Remote Play und Co. Du loggst dich ein, startest den Stream – und deine Spiele laufen auf der Power deiner Konsole oder eines Gaming-Servers in der Cloud. Das Handheld wird zum perfekten Fenster in deine Game-Welt.

Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check

Die nackten Specs kannst du überall nachlesen – Snapdragon-Chip, 7-Zoll-LCD, 1080p, Android-Basis. Spannender ist die Frage: Was macht das in deinem Alltag wirklich aus?

  • 7-Zoll-Full-HD-Display (1920 x 1080, 60 Hz) – Im Vergleich zum Handy ist das ein massiver Sprung. Texte in RPG-Menüs sind endlich lesbar, HUD-Elemente wirken nicht mehr wie chirurgische Feinarbeit. 60 Hz reichen für Cloud-Gaming locker, und durch Full HD sehen auch gestreamte Games überraschend knackig aus – gerade bei GeForce Now im "RTX 4080"-Tier berichten Nutzer von gestochen scharfen Bildern.
  • Gewicht von rund 463 g – Reddit-User vergleichen das Handling oft mit der Nintendo Switch, aber "angenehmer ausbalanciert". Das merkst du spätestens nach einer Stunde Hades, Fortnite oder Forza. Weniger Ermüdung, weniger verkrampfte Hände, mehr Fokus auf das, was zählt: den nächsten Run.
  • Akku-Laufzeit bis zu ca. 10–12 Stunden (beim Cloud-Gaming) – Viele Erfahrungsberichte sprechen realistisch von 8–10 Stunden bei moderater Helligkeit. Heißt: Du musst nicht nach jedem Abend laden. Wochenendtrip? Zugfahrt? Sofa-Marathon? Das Ding hält eher länger durch als du.
  • Keine Lüfter, kein Hitzestau – Weil das Gerät nicht für lokale AAA-Last gebaut ist, bleibt es erstaunlich kühl und – ganz wichtig – flüsterleise. Kein Föhn-Geräusch wie beim Laptop, kein heißes Metall wie bei manchen Handheld-PCs. Perfekt für Couch und Bett.
  • Xbox-/Switch-ähnliches Layout mit Analogsticks, Triggern und Haptik, die nach "echtem Controller" fühlt – Das ist der Punkt, an dem viele User sagen: "Okay, das ist kein aufgebohrtes Handy – das ist ein ernstzunehmendes Gaming-Device." Besonders gelobt werden die komfortablen Griffe und die präzisen Sticks für Shooter und Rennspiele.
  • Android-Basis mit Play Store – Du bist nicht auf einen Dienst festgenagelt. Du installierst Apps wie Xbox Game Pass, GeForce Now, Steam Link, PS Remote Play, Moonlight oder sogar Netflix und YouTube. Kurz mal Serie schauen, dann direkt wieder zurück in Diablo – ohne Gerät zu wechseln.
  • WLAN-first statt 5G-Overkill – Klar, du kannst kein echtes 5G-Standalone-Streaming ohne Hotspot. Aber: Die meisten nutzen Cloud-Gaming ohnehin im WLAN – auf der Couch, im Bett, auf dem Balkon, im Hotel. Indem Logitech auf ein Mobilfunkmodem verzichtet, bleibt das Gerät leichter, günstiger und energieeffizienter.

Auf einen Blick: Die Fakten

Merkmal Dein Nutzen
7" Full-HD-Display (1920 x 1080, 60 Hz) Scharfes Bild, gut lesbare UI und mehr Übersicht als auf dem Smartphone – ideal für Cloud-Games und Remote Play.
Gewicht ca. 463 g Leichter als viele Handheld-PCs, dadurch angenehmes Zocken über mehrere Stunden ohne Muskelkater in den Händen.
Akku-Laufzeit bis etwa 10–12 Stunden (Cloud-Gaming) Lange Sessions ohne Steckdosenpanik, perfekt für Wochenenden, Reisen oder Pendelstrecken.
Android-Betriebssystem mit Google Play Store Volle Flexibilität: Xbox Cloud Gaming, NVIDIA GeForce Now, Steam Link, PS Remote Play und Streaming-Apps auf einem Gerät.
Integrierte Controller mit Analogsticks, Triggern, D-Pad Komfort wie an der Konsole – präzise Steuerung für Shooter, Racer und Action-Games ohne zusätzliche Hardware.
WLAN-Unterstützung (Dual-Band) Stabile Verbindungen im Heimnetz oder Hotel-WLAN, optimiert für Cloud-Gaming statt für Datentarife.
Keine aktiven Lüfter Absolut leises Gaming – perfekt für späte Sessions im Bett oder auf dem Sofa ohne störende Geräusche.

Das sagen Nutzer und Experten

Schaut man in aktuelle YouTube-Reviews und Reddit-Threads zum Logitech G Cloud, entsteht ein klares Bild: Das Gerät polarisiert – aber bei der richtigen Zielgruppe zündet es voll.

Was Nutzer lieben:

  • Komfort & Haptik: Viele beschreiben den G Cloud als "perfektes Couch-Device". Er ist leichter und deutlich leiser als Steam Deck & Co., gleichzeitig aber deutlich ergonomischer als ein Smartphone mit Clip-Controller.
  • Akku & Lautstärke: Immer wieder wird die lange Laufzeit gelobt. Einige User berichten von zwei, teilweise drei Abenden Gaming, bevor geladen werden muss. Und weil kein Lüfter verbaut ist, bleibt das Gerät komplett lautlos.
  • Cloud-Fokus: Wer bereits Xbox Game Pass Ultimate oder GeForce Now abonniert hat, fühlt sich wie in einer neuen Liga: Game Library vorhanden, Hardware-Stress weg.

Typische Kritikpunkte:

  • Preis vs. Performance: Einige vergleichen den Preis mit leistungsfähigeren Handheld-PCs wie Steam Deck oder ASUS ROG Ally und fragen sich: "Warum so viel für ein Cloud-Device?" Die Antwort: Hier zahlst du nicht für rohe GPU-Power, sondern für Ergonomie, Akku und Einfachheit.
  • Kein 5G / nur WLAN: Wer auf der Parkbank, im Bus oder im Zug ohne Hotspot zocken will, stößt an Grenzen. Für diese Szenarien brauchst du entweder ein Handy-Hotspot oder akzeptierst, dass der G Cloud primär ein WLAN-Gerät ist.

In vielen Fazits von Testern und Creator:innen heißt es sinngemäß: "Wenn du ohnehin im Xbox- oder GeForce-Ökosystem hängst und vor allem zu Hause oder im Hotel-WLAN zockst, ist der Logitech G Cloud eines der bequemsten Devices, die du kaufen kannst."

Dass hinter dem Handheld Logitech International S.A. (ISIN: CH0025751329) steht, gibt dem Ganzen zusätzlich Glaubwürdigkeit – der Hersteller ist im Gaming-Segment etabliert und für langlebige Hardware bekannt.

Alternativen vs. Logitech G Cloud

Natürlich ist der Logitech G Cloud nicht das einzige Gerät, mit dem du mobil zocken kannst. Aber er besetzt eine erstaunlich schlüssige Nische.

  • Steam Deck / ASUS ROG Ally / Lenovo Legion Go – Diese Windows-Handhelds sind kleine Gaming-PCs. Sie bieten deutlich mehr lokale Performance, sind aber schwerer, lauter und verbrauchen mehr Strom. Perfekt, wenn du unterwegs auch ohne Cloud AAA-Games lokal spielen willst. Overkill, wenn du hauptsächlich Xbox- oder GeForce-Streaming nutzt.
  • Nintendo Switch / Switch OLED – Ideal, wenn du primär Nintendo-Exclusives wie Zelda oder Mario willst. Für Cloud-Gaming sind sie aber nur eingeschränkt geeignet und kommen nicht an die Flexibilität eines Android-Geräts mit allen großen Diensten heran.
  • Smartphone + Controller (Backbone, Razer Kishi, Xbox-Controller) – Die günstigste Lösung, weil du das Telefon ohnehin hast. Aber: kleiner Screen, ständige Notifications, Akku teilst du mit deinem Alltag und oft keine perfekte Ergonomie. Genau diese Reibung will der G Cloud eliminieren.

Wo gewinnt also der Logitech G Cloud?

  • Preis-Leistungs-Sweetspot für Cloud-Fans: Du zahlst nicht für überdimensionierte Hardware, sondern für ein auf Streaming optimiertes Erlebnis.
  • Best-in-Class-Komfort: Leicht, leise, lange Laufzeit – das liest man konsistent in Reviews und Kommentaren.
  • Ökosystem-Neutralität: Xbox, NVIDIA, Steam, PlayStation-Remote – du musst dich nicht festlegen.

Fazit: Lohnt sich der Kauf?

Der Logitech G Cloud ist kein Gerät für alle – und genau das macht ihn so spannend.

Wenn du erwartest, dass ein Handheld lokale AAA-Titel wie ein Gaming-Laptop rendert, wirst du mit Steam Deck & Co. glücklicher. Wenn du aber bereits heute mehr Zeit in Xbox Cloud Gaming, GeForce Now oder Remote-Play-Apps verbringst als in nativen Mobile-Games, fühlt sich der G Cloud an wie die fehlende Hardware-Puzzle­-piece.

Du bekommst ein leichtes, leises, ausdauerndes Handheld, das sich anfühlt wie eine portable Konsole, aber die Power aus der Cloud oder deinem Wohnzimmer zieht. Kein Lüftergeheul, kein Hitze-Stress, kein Kabelchaos – nur du, dein WLAN und deine Library.

Am Ende ist die Frage nicht: "Kann der Logitech G Cloud alles?" Sondern: Erledigt er genau die eine Sache, die du wirklich willst – entspanntes Cloud-Gaming – so gut, dass du alles andere dafür gern vergisst?

@ ad-hoc-news.de