Lockheed, Martin

Lockheed Martin Aktie: Massive Produktionsausweitung

02.02.2026 - 20:00:36

Der US-Rüstungskonzern skaliert die Produktion seines THAAD-Raketenabwehrsystems massiv und geht eine strategische Partnerschaft für KI und Quantencomputing ein.

Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin startet mit einer zweigleisigen Offensive in den Februar. Während die geopolitischen Spannungen eine drastische Ausweitung der klassischen Raketenproduktion erfordern, sichert sich das Unternehmen durch eine neue Partnerschaft Zugriff auf High-Tech-Lösungen. Investoren blicken nun darauf, wie schnell diese Kapazitätserweiterungen in den Büchern sichtbar werden.

Vervierfachung der Raketenproduktion

Treibende Kraft für den aktuellen Optimismus ist die Bestätigung einer signifikanten Skalierung beim Raketenabwehrsystem THAAD (Terminal High Altitude Area Defense). Berichten zufolge hat Lockheed Martin eine Rahmenvereinbarung getroffen, um die jährliche Produktion von Abfangraketen zu vervierfachen.

Ziel ist ein Ausstoß von rund 400 Abfangraketen pro Jahr. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund eines globalen Aufrüstungstrends, bei dem sich das US-Verteidigungsbudget der Marke von einer Billion Dollar nähert. Die Produktionssteigerung ist eine direkte Antwort auf die wachsende Nachfrage nach Abwehrfähigkeiten in verschiedenen geopolitischen Krisenregionen.

Allianz für Zukunftstechnologie

Neben der Hardware-Skalierung forciert das Unternehmen auch den technologischen Wandel. Am heutigen Montag unterzeichnete Lockheed Martin eine Absichtserklärung (MOU) mit dem japanischen Technologiekonzern Fujitsu. Diese Vereinbarung baut auf einer bereits im Mai 2025 gestarteten Zusammenarbeit auf.

Im Fokus steht die Entwicklung von sogenannten „Dual-Use“-Technologien, die sowohl zivil als auch militärisch nutzbar sind. Die Partnerschaft konzentriert sich auf wachstumsstarke Felder wie Quantencomputing, Künstliche Intelligenz (KI) und Edge Computing. Damit reagiert der Konzern auf den Industrietrend, bei dem traditionelle Verteidigungstechnik zunehmend mit modernster Software und Rechenleistung verschmilzt.

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Analysten und Finanzlage

Die Investmentbank Jefferies reagierte prompt auf die jüngsten Entwicklungen. Die Analysten hoben ihr Kursziel für die Aktie von 540 auf 630 US-Dollar an, behielten jedoch ihr „Hold“-Rating bei. Das Papier notiert aktuell bei 630,94 USD und damit in unmittelbarer Nähe zum neuen Kursziel sowie dem 52-Wochen-Hoch.

Hintergrund der Anpassung sind auch die jüngsten Quartalszahlen. Zwar übertraf der Umsatz im vierten Quartal 2025 mit 20,32 Milliarden US-Dollar die Erwartungen deutlich, der Gewinn pro Aktie blieb jedoch hinter den Prognosen zurück. Für das Gesamtjahr 2026 stellt das Management nun einen Umsatz zwischen 77,5 und 80,0 Milliarden US-Dollar in Aussicht, was die Erwartung an eine anhaltend hohe Nachfrage untermauert.

Mit der gesicherten Produktionsausweitung beim THAAD-Programm und der Technologie-Allianz mit Fujitsu hat Lockheed Martin die Weichen für das Geschäftsjahr 2026 gestellt. Die Kombination aus konventioneller Munitionsnachfrage und digitaler Transformation bildet nun das Fundament, um die prognostizierten Umsatzziele zu erreichen.

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