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Liz Mohn Stiftung stellt neuen Leitfaden für Führungskräfte vor

16.03.2026 - 00:00:25 | boerse-global.de

Ein neuer Leitfaden zur Selbstführung stellt die mentale Gesundheit von Führungskräften in den Mittelpunkt und zeigt, wie innere Stabilität die Unternehmenskultur positiv verändert.

Liz Mohn Stiftung stellt neuen Leitfaden für Führungskräfte vor - Foto: über boerse-global.de
Liz Mohn Stiftung stellt neuen Leitfaden für Führungskräfte vor - Foto: über boerse-global.de

Die Liz Mohn Stiftung hat diese Woche einen praxisorientierten Leitfaden zur Selbstführung veröffentlicht. „Säulen der Selbstführung“ definiert innere Stabilität als neuen Erfolgsfaktor für Manager.

Das Modell wurde in Zusammenarbeit mit dem Center for Leadership and People Management der LMU München erarbeitet. Es basiert auf zehn zentralen Säulen und soll Führungskräften einen strukturierten, forschungsbasierten Überblick bieten. Im Kern geht es darum, sich der eigenen Werte, Motive und Rollen bewusst zu werden.

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Warum innere Stabilität heute zählt

Klassisches Führungswissen reicht laut der Publikation nicht mehr aus, um Teams durch Krisen zu navigieren. In Zeiten gesellschaftlicher Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheiten wird die Fähigkeit, das eigene Denken und Handeln zu steuern, zur Grundvoraussetzung. Die äußere Wirksamkeit einer Person hänge direkt von ihrer inneren Stabilität ab.

„Entscheidungsträger müssen zunächst lernen, sich selbst effektiv zu führen“, so die Botschaft des Leitfadens. Erst dann könnten sie Verantwortung für das Wohlbefinden anderer nachhaltig übernehmen. Der Leitfaden lädt mit Reflexionsimpulsen zur systematischen Persönlichkeitsentwicklung ein.

Vom Durchhalte-Mythos zur mentalen Infrastruktur

Ein zentraler Aspekt ist die mentale Gesundheit am Arbeitsplatz. Der Leitfaden zielt darauf ab, psychisches Wohlbefinden fest in den Führungsalltag zu integrieren. Bisher wurde mentale Stärke in der Geschäftswelt oft mit stoischem Aushalten gleichgesetzt.

Dieses Bild korrigiert der moderne Ansatz der Selbstführung. Er zeigt sich in unspektakulären, aber entscheidenden Momenten: bewusste Pausen statt permanentes Durcharbeiten, klare Grenzsetzungen statt Überlastung. Es geht nicht um reine Selbstoptimierung, sondern um das Erkennen persönlicher Belastungsgrenzen. Das schaffe eine belastbare mentale Infrastruktur für stressige Phasen.

Globale Studie belegt Trendwende

Die Relevanz des Themas wird durch internationale Daten untermauert. Die kürzlich veröffentlichte Global Leadership Development Study befragte über tausend HR-Verantwortliche aus vierzehn Ländern.

44 Prozent von ihnen planen demnach, ihre Führungskräfte systematisch in Selbstführung weiterzuentwickeln. Klassische, rein fähigkeitsbasierte Trainings treten in den Hintergrund. Zudem wollen 40 Prozent der befragten Organisationen eine Kultur aufbauen, die Wandel aktiv sucht.

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Wirtschaftsanalysten verweisen auf den erheblichen Mehrwert: Untersuchungen deuten auf einen durchschnittlichen Return on Investment von sieben zu eins bei ganzheitlichen Entwicklungsmaßnahmen. Investitionen in die mentale Fitness des Managements sind demnach strategische Notwendigkeit.

Wie Selbstführung die Unternehmenskultur verändert

Die Fokussierung auf Selbstführung wirkt sich tiefgreifend auf die gesamte Unternehmenskultur aus. Lernen Führungskräfte, ihre emotionalen Reaktionen besser zu regulieren, profitiert das Arbeitsklima direkt.

Psychologische Sicherheit in Teams hängt stark von der Vorbildfunktion der Vorgesetzten ab. Gehen diese offen mit eigenen Grenzen um, trauen sich auch Mitarbeiter eher, Ideen zu äußern und Fehler transparent zu machen. Dieser Kulturwandel erfordert aber passende Rahmenbedingungen.

Strukturelle Arbeitsbelastungen müssen sinken, um Raum für Reflexion und mentale Erholung zu bieten. Moderne Personalentwicklung betrachtet daher das System als Ganzes und zielt auf die Umgestaltung von Entscheidungsprozessen und Meeting-Strukturen ab.

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