living@home: Deutschlands neues Demenz-Projekt startet
01.01.2026 - 14:42:12Heute beginnt die Hauptphase des Innovationsprojekts “living@home”. Fünf Memory-Kliniken starten mit der aktiven Rekrutierung. Das Ziel: Die Versorgung von Demenzkranken und ihren Angehörigen durch eine spezielle App und persönliche Experten stabilisieren. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) fördert das Vorhaben mit rund 5,5 Millionen Euro.
Im Zentrum steht eine neu entwickelte App. Sie dient als direkter Draht zwischen den Pflege-Tandems zu Hause und professionellen “Angehörigenpflege-Experten” (APE). Diese Pflegefachpersonen sind an den Kliniken angedockt.
Über die App können Angehörige Belastung und Versorgungssituation dokumentieren. Die Experten erkennen so frühzeitig drohende Krisen. Sie können dann gezielt eingreifen – mit psychologischer Unterstützung oder der Vermittlung lokaler Hilfen. Das System soll proaktiv sein, bevor ein Notfall eintritt.
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Der Fokus liegt auf dem Pflege-Tandem
Ein Kern des Projekts ist der “dyadische Ansatz”. Statt nur den Patienten zu betrachten, wird das Paar aus Erkrankten und pflegendem Angehörigen als Einheit versorgt. Diese Perspektive ist dringend nötig.
Denn Angehörige wenden durchschnittlich 36 Stunden pro Woche für die Pflege auf. Das führt häufig zu Erschöpfung, Depressionen und Angst. “living@home” zielt daher auf beide ab: die Stabilität des Patienten und den Schutz der Gesundheit des Helfers.
Fünf Kliniken gehen in die Praxis
Die aktive Studienphase läuft nun bis Juni 2027. Beteiligt sind Standorte in fünf Bundesländern:
* Baden-Württemberg
* Hessen
* Mecklenburg-Vorpommern
* Niedersachsen
* Nordrhein-Westfalen
Unter Führung des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) sollen etwa 540 Pflege-Paare eingeschlossen werden. Die geschulten Experten an den Kliniken koordinieren die Versorgung und arbeiten mit lokalen Pflegediensten zusammen.
Ein Testlauf für die Pflege der Zukunft
Das Projekt ist ein strategischer Schritt gegen den drohenden Kollaps in der häuslichen Pflege. Bei rund 1,8 Millionen Demenzkranken in Deutschland sucht das System nach effizienteren Lösungen.
Kann die App als Frühwarnsystem funktionieren? Und können teure Krankenhausaufenthalte so vermieden werden? Die Antworten darauf werden entscheidend sein. Sollte das Modell erfolgreich und kosteneffektiv sein, könnte es in die Regelversorgung der Krankenkassen übernommen werden. Für viele überlastete Familien wäre das eine große Entlastung.
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