LION E-Mobility Aktie: NMC+-Produktion startet Juni 2026
14.05.2026 - 10:49:08 | boerse-global.deDie Aktie von LION E-Mobility notiert am Donnerstag bei 1,73 Euro – knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 1,86 Euro. Der Sprung von rund 77 Prozent seit Jahresbeginn zeigt: Anleger setzen auf den Turnaround. Die Quartalszahlen bestätigen nun, dass dieser Übergang eine Durststrecke bedeutet.
Der Umsatz fiel im ersten Quartal auf 3,3 Millionen Euro – nach 6,5 Millionen im Vorjahr. Das Management hatte diesen Rückgang eingeplant. Der Grund: LION stellt die Produktion von NMC+-Hochleistungszellen um. Zudem hatten Kunden im vierten Quartal 2025 vorgezogen bestellt, was die Nachfrage zum Jahresstart dämpfte.
Trotz des geringeren Volumens bleibt das operative Ergebnis positiv. Das EBITDA liegt bei 0,3 Millionen Euro – die Marge bei 10,1 Prozent. Der operative Cashflow verbesserte sich auf 3,0 Millionen Euro, verglichen mit 1,0 Millionen im Vorjahr. Das Management verweist auf strikte Kostendisziplin und optimierte Zahlungsbedingungen.
Fertigungslinien werden umgerüstet
Im Mai begann eine geplante zweimonatige Produktionspause. In dieser Zeit modernisiert LION die Montagelinien für die neuen NMC+-Zellen. Die Serienproduktion soll im Juni 2026 wieder anlaufen.
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Ab dem dritten Quartal sollen die neuen Batteriepacks ausgeliefert werden. Laut CEO Dr. Joachim Damasky ist die Nachfrage bereits hoch. Die zweite Jahreshälfte soll dann eine deutliche Umsatzbeschleunigung bringen – vorausgesetzt, der Hochlauf gelingt wie geplant.
BESS und Defense als zweites Standbein
Neben mobilen Speichern gewinnt das Geschäft mit stationären Großspeichern an Fahrt. Die Angebots-Pipeline umfasst über 7,5 GWh und mehr als zehn potenzielle Großkunden. Ein erstes Projekt mit 5 MW / 20 MWh wurde bereits verkauft und soll im Sommer 2026 in Betrieb gehen.
Im Verteidigungssektor arbeitet LION mit Mandrill Engineering zusammen. Die Batterielösungen kommen in unbemannten Bodenfahrzeugen zum Einsatz. Weitere Anfragen aus dem Defense-Bereich werden geprüft.
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Für das Gesamtjahr 2026 hält das Management an der Prognose fest: über 35 Millionen Euro Umsatz und ein deutlich positives EBITDA. Ob dieses Ziel erreicht wird, entscheidet sich im Sommer. Dann muss die NMC+-Produktion hochlaufen – und die ersten BESS-Projekte müssen termingerecht abgeschlossen werden.
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