Linkin Park 2026: Comeback?Hype, neue Musik & Tour-Hoffnung
15.02.2026 - 00:14:30Linkin Park sind 2026 wieder überall: in deinen Feeds, in den Release-Radaren und definitiv in den Kommentarspalten. Seit den Tribute-Shows für Chester Bennington, neuen Studio-Sessions und den zuletzt veröffentlichten Anniversary-Editionen kocht der Hype so hoch wie seit den 2000ern nicht mehr. Viele Fans fragen sich: Kommt jetzt endlich eine richtige Welttour – und vor allem, kommen Linkin Park nach Deutschland?
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Zwischen Studio-Leaks, TikTok-Snippets und immer neuen Andeutungen der Band wirkt 2026 wie ein Jahr, in dem sich alles entscheiden könnte: Bleibt es bei vereinzelten Specials – oder erleben wir eine neue aktive Phase von Linkin Park, inklusive frischer Musik und großen Festival-Headliner-Slots in Europa?
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Auch wenn Linkin Park traditionell extrem kontrolliert mit Infos umgehen, verdichten sich die Signale: Mehrere Bandmitglieder haben in den letzten Monaten in Interviews und Livestreams erzählt, dass man wieder deutlich häufiger gemeinsam im Studio steht. Dabei fällt immer wieder das gleiche Stichwort: "Experimentieren". Es geht nicht darum, alte Erfolge zu kopieren, sondern einen modernen Sound zu finden, der 2026 funktioniert, ohne die DNA von Linkin Park zu verlieren.
Für deutsche Fans besonders spannend: In Gesprächen mit internationalen Medien wird Europa immer wieder als einer der wichtigsten Märkte genannt. Deutschland taucht dabei fast schon selbstverständlich in einem Atemzug mit Großbritannien und Japan auf. Kein Wunder: Die Band hat hier eine massive Fanbase, von ausverkauften Arenen über Festival-Mainstages bis zu crazy Streaming-Zahlen für Klassiker wie "In the End", "Numb" oder "Castle of Glass".
Konkrete Tourdaten für 2026 sind zum jetzigen Stand offiziell noch nicht bestätigt, aber mehrere Indizien sprechen dafür, dass hinter den Kulissen geplant wird. Ticketplattformen beobachten verlangsamte Sperrfristen für Arenen im Spätsommer und Herbst, und in Fanforen wird darüber diskutiert, dass große deutsche Venues wie die Lanxess Arena in Köln, die Mercedes-Benz Arena in Berlin oder die Barclays Arena in Hamburg Zeitfenster geblockt haben, die klassisch für internationale Rock-Acts genutzt werden. Dazu passt, dass Festival-Gerüchte zu Rock am Ring/Rock im Park und dem Hurricane/Southside-Kosmos immer wieder Linkin Park als mögliche Headliner nennen – oft basierend auf gut vernetzten Insidern, die in der Vergangenheit schon richtig lagen.
Musikalisch scheint sich die Band aktuell stärker auf die Jahre mit Chester zu fokussieren, auch weil in den letzten Jahren diverse Jubiläums-Editionen erschienen sind. Zum 20-jährigen von "Meteora" gab es beispielsweise unveröffentlichte Tracks wie "Lost", die bei Fans extrem gut ankamen und den Streaming-Zahlen nach zu urteilen locker mit aktuellen Releases anderer Größen mithalten. Das hat die Diskussion angeheizt, ob Linkin Park 2026 mehr Archivmaterial veröffentlichen oder doch vermehrt auf neue Songs gehen.
Was die Frage nach einem neuen festen Sänger angeht, bleiben Linkin Park weiterhin vorsichtig. In Interviews wird betont, dass Chester nicht ersetzt werden kann. Gleichzeitig gab es bei Tribute-Performances Gäste wie Oli Sykes (Bring Me The Horizon) oder Corey Taylor (Slipknot), die gezeigt haben, wie kraftvoll diese Songs live auch mit wechselnden Stimmen funktionieren. Für eine mögliche Tour 2026 wäre ein flexibles Konzept mit mehreren Gastsängern daher absolut denkbar – eine Art rotierendes Allstar-Line-up, das jede Show einzigartig macht und den Respekt gegenüber Chester wahrt.
Die Implikation für deutsche Fans: Wenn Linkin Park ein solches Format wirklich groß ausrollen, wäre Europa – und damit Deutschland – kaum zu umgehen. Die Band hat hier nicht nur wirtschaftlich, sondern auch emotional einen ihrer wichtigsten Märkte. Viele der stärksten Live-Mitschnitte stammen von deutschen Festivals, die Community ist extrem aktiv, und das Merch der Band taucht in jeder zweiten TikTok-"Nu-Metal is back"-Compilation auf.
Insgesamt lässt sich sagen: Die Zeichen stehen deutlich auf mehr Aktivität, auch wenn die Band sich bewusst Zeit lässt und nichts überstürzt. Man spürt, dass sie diesen nächsten Schritt richtig machen wollen – mit Respekt vor der eigenen Geschichte und vor Chester, aber auch mit Mut, etwas Neues zu probieren.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Auch ohne offizielle Tourankündigung lässt sich relativ gut abschätzen, wie eine Linkin-Park-Show 2026 aussehen könnte – und wie sie sich von den letzten Touren vor der Pause unterscheiden würde. Grundlage sind die letzten vollwertigen Konzerte sowie die Setlists der Tribute-Events, die bereits wie ein Testfeld für eine neue Dramaturgie wirkten.
Klar ist: Die Klassiker werden bleiben. Kein Linkin-Park-Gig ohne "In the End", "Numb", "Crawling", "Breaking the Habit" und "What I've Done" – diese Songs sind nicht nur Hits, sie sind Teil einer ganzen Generation Jugend-Erinnerungen. Dazu kommen Crowd-Favorites wie "Faint", "Papercut", "One Step Closer", "Somewhere I Belong", "Given Up" und "Bleed It Out", die live für die härteren Moshpit-Momente sorgen. Gerade in Deutschland, wo der Mix aus Rock- und Metal-Festivals extrem stark ist, funktionieren diese Songs seit Jahren als sichere Abriss-Garanten.
Spannend wird die Frage, wie stark neuere Phasen eingebunden werden. Die "Minutes to Midnight"-Ära mit Tracks wie "Shadow of the Day" oder "No More Sorrow" hat live schon immer gut funktioniert. Dazu kommen "A Thousand Suns"-Songs wie "The Catalyst" oder "Waiting for the End", die mit ihren elektronischen Elementen und Build-ups 2026 fast noch moderner wirken als bei Release. Viele Fans wünschen sich auch die Rückkehr von "Wretches and Kings" oder "Blackout" in die Setlist, weil diese Stücke eine rohe Energie mit politischem Unterton kombinieren – etwas, das in Zeiten globaler Krisen und Social-Media-Debatten fast schon nach einem Comeback schreit.
Die große offene Frage ist, wie Songs aus "Living Things", "The Hunting Party" und "One More Light" eingebunden werden. Gerade "One More Light" hat nach Chesters Tod eine neue Bedeutung entwickelt und wird oft als einer der emotionalsten Momente eines Konzerts beschrieben. Man kann sich gut vorstellen, dass 2026 eine Version gespielt wird, die bewusst reduziert und intim gehalten ist – vielleicht mit Fan-Chor, Handylichtern und Visuals, die Chester feiern, statt nur zu trauern. Viele Fans berichten in Foren, dass genau dieser Balanceakt wichtig wäre: Trauer anerkennen, aber gleichzeitig die Energie und den Zusammenhalt in den Vordergrund stellen.
Atmosphärisch sind Linkin-Park-Shows seit jeher eine Mischung aus aggressiver Energie und krasser Gemeinschaft. In den vorderen Reihen bilden sich Moshpits und Circle Pits zu "One Step Closer" oder "Given Up", während in den Refrains von "Numb" oder "Burn It Down" praktisch die komplette Halle mitsingt. Dazu kommt der technische Aspekt: Schon in den 2010ern setzte die Band auf riesige LED-Wände, aufwändige Visuals und Hybrid-Setups, die Live-Instrumente mit Samples, Synths und Trigger-Drums verzahnen. Man kann davon ausgehen, dass 2026 noch eine Schippe draufgelegt wird – mit moderner Lichttechnik, erweiterten Visuals, AI-generierten Elementen im Hintergrund oder Live-Remixen, die bestimmte Teile von Rap- und Gesangslinien neu kombinieren.
Nicht zu unterschätzen ist auch die Rolle von Mike Shinoda. In den letzten Jahren hat er sich als Produzent und Solokünstler stark weiterentwickelt, was man in einer möglichen neuen Show deutlich hören würde. Denkbar ist eine Sektion im Set, in der er eigene Tracks wie "Remember the Name" (aus dem Fort Minor-Projekt) oder Solo-Songs performt, gemixt mit neu arrangierten Linkin-Park-Parts. So könnte der Abend dramaturgisch in Kapitel gegliedert werden: frühe Nu?Metal-Phase, experimentelle Mitte, neuere Hymnen und ein Finale, das alles zusammenführt.
Wenn neue Songs 2026 tatsächlich live getestet werden, dürften sie irgendwo zwischen moderner Alternative-Production, Trap-inspirierten Drums und den typischen Linkin-Park-Harmonien landen. Fans lieben genau diese Mischung aus harten Riffs, melancholischen Melodien und ehrlichen Texten über mentale Gesundheit, Selbstzweifel und gesellschaftlichen Druck. Eine Show, die diese Themen ehrlich adressiert, könnte besonders in Deutschland, wo das Thema Mental Health immer offener diskutiert wird, extrem resonieren.
Unterm Strich kannst du dich bei einer möglichen Deutschland-Show 2026 auf eine emotionale Achterbahn einstellen: vom kollektiven Ausrasten bei "Faint" bis zu Gänsehaut-Momenten bei "One More Light" – plus der Spannung, ob vielleicht ein komplett neuer Song gedroppt wird, den du vorher nur als 20?Sekunden-Snippet auf TikTok gehört hast.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
In Reddit-Threads, Discord-Servern und TikTok-Kommentaren wird seit Monaten wild spekuliert, wie Linkin Park 2026 weitermachen. Ein Dauerbrenner: die Frage nach einem dauerhaften neuen Sänger. Viele Fans sind strikt dagegen und schreiben, dass jede Form von "Ersatz" respektlos gegenüber Chester wäre. Andere argumentieren, dass die Songs zu wichtig sind, um sie für immer nur auf Streaming-Plattformen zu lassen, und dass Chester selbst gewollt hätte, dass Musik lebt und geteilt wird.
Ein oft diskutierter Kompromiss: ein Rotationsmodell mit wechselnden Gastsänger:innen. Namen, die immer wieder fallen, sind unter anderem Oli Sykes (Bring Me The Horizon), Caleb Shomo (Beartooth), Jacoby Shaddix (Papa Roach) und auch jüngere Stimmen aus der Emo-Rap- und Alternative-Szene. Gerade in TikTok-Edits sieht man häufig Fan-Cuts, in denen Vocals anderer Artists über Linkin-Park-Instrumentals gelegt werden – eine Art inoffizielles Casting in Meme-Form. Die Resonanz darauf ist teilweise riesig, und nicht wenige Fans wünschen sich genau so etwas live: verschiedene Stimmen, die unterschiedliche Phasen der Band repräsentieren.
Ein weiteres heißes Thema sind potenzielle Ticketpreise. Nach den krassen Preisexplosionen bei vielen großen Pop- und Rock-Acts sind viele Fans skeptisch. In Fanforen kursieren Schätzungen, dass reguläre Sitz- oder Stehplätze zwischen 80 und 150 Euro kosten könnten, je nach Venue und Land. VIP-Packages mit Early Entry, exklusivem Merch oder Soundcheck-Zugang könnten locker bei 250 bis 400 Euro landen. Gleichzeitig wird immer wieder betont, dass Linkin Park in der Vergangenheit versucht haben, Ticketpreise halbwegs im Rahmen zu halten. Ob das 2026 angesichts Inflation, gestiegener Produktionskosten und hoher Nachfrage noch möglich ist, bleibt offen.
Auf TikTok findet man unter Hashtags wie #linkinparkgermany oder #lp2026 zahlreiche Theorien, welche deutschen Städte auf einer Tour stehen würden. Berlin und Köln werden praktisch als gesetzt gesehen, München und Hamburg gelten als wahrscheinlich, während Fans aus Leipzig, Frankfurt oder Stuttgart hoffen, dass sie nicht wieder für ein Konzert quer durchs Land fahren müssen. Dazu kommen Spekulationen, ob die Band eher auf große Arenen setzt oder selektiv Festivals headlined. Manche halten eine Kombi für realistisch: ein paar exklusive eigene Shows plus große Festival-Slots, die medial extrem sichtbar wären.
Ebenfalls Thema: neue Musik. Einige User behaupten, in kurzen Studio-Clips auf Social Media Stimmen gehört zu haben, die nach neuen Vocals klingen. Andere verweisen darauf, dass viele der zuletzt veröffentlichten "unreleased" Tracks aus der "Meteora"-Ära zeigen, wie viel Material noch im Archiv schlummert. Der Gedanke: 2026 könnte ein Hybrid-Jahr werden, in dem Linkin Park sowohl Archiv-Songs final ausproduzieren als auch komplett neue Stücke veröffentlichen – vielleicht sogar mit Features, ähnlich wie es andere Rockbands mit Rap- und Pop-Artists vormachen.
Und dann ist da noch die große emotionale Ebene: Viele Fans schreiben, dass sie sich eine Tour wünschen, die nicht nur Konzert, sondern auch Tribute und Selbsthilfe-Gathering ist. Themen wie Depression, Burnout und Angststörungen tauchen ständig in Fan-Comments auf. Es gibt Threads, in denen Leute erzählen, dass Linkin-Park-Songs sie durch schwere Phasen gebracht haben. Die Hoffnung: 2026 könnte eine Show-Konzeption entstehen, in der diese Themen auf der Bühne angesprochen werden – mit Statements der Band, passenden Visuals und vielleicht Koop-Aktionen mit Mental-Health-Organisationen.
Natürlich gibt es auch kritischere Stimmen. Einige Oldschool-Fans fürchten, dass ein zu moderner Sound oder zu viele Pop-Elemente die Band-Identität verwässern könnten. Andere sind genervt von endlosen Spekulationen und fordern: "Weniger Leaks, mehr klare Ansagen." Trotzdem überwiegt der Eindruck, dass die weltweite Community – und gerade die deutsche Szene – bereit ist, Linkin Park in welcher Konstellation auch immer wieder live zu tragen. Die Gerüchteküche bleibt heiß, und jede kleine Bewegung der Band löst sofort neue Wellen an Theorien aus.
Alle Daten auf einen Blick
Offizielle Termine können sich jederzeit ändern. Die folgende Tabelle bündelt typische Eckdaten und orientiert sich an plausiblen Szenarien und vergangenen Aktivitäten der Band, damit du einen Überblick bekommst, wie ein mögliches 2026 aussehen könnte.
| Kategorie | Info | Kommentar |
|---|---|---|
| Möglicher Tourzeitraum Europa | Spätsommer/Herbst 2026 (August–Oktober) | Traditionelles Zeitfenster für Arena-Touren und Festival-Nachschläge. |
| Wahrscheinliche Deutschland-Städte | Berlin, Köln, Hamburg, München | Basierend auf früheren Touren und Arenakapazitäten. |
| Venue-Größe | 10.000–20.000 Plätze | Typisch für internationale Rock-Headliner mit starker Fanbase. |
| Durchschnittlicher Ticketpreis (Schätzung) | 80–150 Euro | Abhängig von Stadt, Sicht und Anbieter; VIP deutlich teurer. |
| Mögliche Festivalauftritte | Rock am Ring/Rock im Park, Hurricane/Southside | Beliebte Plattformen für große internationale Rock-Acts. |
| Letzte Studioveröffentlichung der Band | "One More Light" (2017) | Seitdem vor allem Anniversary-Releases und Archivmaterial. |
| Wichtige Jubiläen | 25 Jahre "Hybrid Theory" (2025), 25 Jahre "Meteora" (2028) | Anniversary-Phasen sind oft Auslöser für Sonderveröffentlichungen. |
| Streaming-Hits in Deutschland | "In the End", "Numb", "Castle of Glass" | Stark in Playlists vertreten, hohe Abrufzahlen bei deutschen Usern. |
| Offizielle Infoquelle | www.linkinpark.com | Erste Anlaufstelle für verifizierte News & Tourdaten. |
Häufige Fragen zu Linkin Park
Damit du nicht stundenlang durch Foren und Clips scrollen musst, haben wir die wichtigsten Fragen rund um Linkin Park 2026 für dich gesammelt und beantwortet.
1. Kommen Linkin Park 2026 nach Deutschland auf Tour?
Offiziell sind zum jetzigen Zeitpunkt keine konkreten Deutschland-Termine bestätigt. Allerdings sprechen sehr viele Indizien dafür, dass Europa – und damit Deutschland – bei einer möglichen Rückkehr auf die Bühne eine große Rolle spielen würde. Historisch hat die Band hier enorm stark gespielt, sowohl bei Soloshows als auch bei Festivals. In der Vergangenheit standen fast immer mehrere deutsche Städte auf dem Routing. Wenn also eine größere Tour oder eine Reihe ausgewählter Shows für 2026 fix gemacht wird, wäre es extrem überraschend, wenn Deutschland ausgelassen würde.
Wichtig für dich: Verlasse dich nicht nur auf Gerüchte in Social Media. Check regelmäßig die offizielle Website der Band und seriöse Ticketanbieter. Gerade bei einem Act dieser Größe wird es bei Ankündigung sehr schnell gehen – Vorverkaufsstarts sind oft innerhalb von Minuten viral, und Tickets können in wenigen Stunden weg sein.
2. Gibt es neue Musik von Linkin Park?
In den letzten Jahren hat sich der Fokus stark auf Archiv-Releases und Jubiläums-Editionen verschoben. Unveröffentlichte Songs aus der "Hybrid Theory"- und "Meteora"-Ära haben gezeigt, dass noch einiges im Archiv liegt. Gleichzeitig deuten Aussagen der Band darauf hin, dass sie auch an neuem Material arbeiten oder zumindest wieder regelmäßig zusammen im Studio stehen.
Was genau das heißt – EP, komplettes Album, einzelne Singles oder Feature-Kollabos – ist noch offen. Realistisch ist, dass 2026 mindestens ein neuer Track erscheint, selbst wenn kein vollwertiges Album kommt. Oft testen Bands frische Songs gern vor oder während einer Tour live, um Feedback der Fans zu bekommen. Wenn also Live-Aktivitäten zunehmen, steigen auch die Chancen auf neue Musik.
3. Wie könnte die Band ohne Chester Bennington weitermachen?
Das ist die emotional schwierigste Frage – für die Band und für die Fans. Linkin Park haben immer klar gesagt, dass Chester nicht einfach ersetzt werden kann. Seine Stimme, seine Bühnenpräsenz und seine Persönlichkeit waren ein zentraler Teil der Bandidentität. Trotzdem bedeutet das nicht, dass die Songs nie wieder live gespielt werden dürfen. Viele Fans sehen Live-Auftritte inzwischen als Form des Gedenkens und der gemeinsamen Verarbeitung.
Ein Ansatz, der häufig diskutiert wird, ist ein flexibles Live-Konzept mit Gastsänger:innen, bei dem jede Stimme nur bestimmte Songs übernimmt oder einzelne Shows begleitet. So bleibt der Fokus auf der Musik und der Community, ohne den Eindruck zu erzeugen, jemand wolle Chesters Platz dauerhaft einnehmen. Parallel könnte Mike Shinoda mehr Vocals übernehmen, wie er es schon bei diversen Stücken in der Vergangenheit getan hat. Am Ende wird entscheidend sein, wie transparent und respektvoll die Band kommuniziert – und wie sehr Fans das Gefühl haben, dass es um Wertschätzung geht, nicht um bloße Nostalgie-Vermarktung.
4. Wie teuer werden Linkin-Park-Tickets in Deutschland ungefähr?
Konkrete Zahlen hängen von vielen Faktoren ab: Venue-Größe, Produktionsaufwand, Nachfrage, Land, Inflation und Gebühren der Ticketplattformen. Betrachtet man aktuelle Preisniveaus großer Rock-Acts in Deutschland, ist ein Bereich von 80 bis 150 Euro für reguläre Tickets realistisch. Front-of-Stage-Bereiche mit besserer Sicht sowie Premium-Sitzplätze können darüber liegen. VIP-Pakete mit Extras wie Soundcheck-Zugang, Meet-&-Greet, signiertem Poster oder exklusivem Merch bewegen sich bei vergleichbaren Acts oft zwischen 250 und 400 Euro oder mehr.
Wenn du nicht komplett ausbluten willst, lohnt es sich, früh auf Ankündigungen zu achten und direkt beim offiziellen Vorverkauf zuzuschlagen. Sekundärmärkte und Reseller treiben die Preise erfahrungsgemäß massiv nach oben. Achte außerdem auf verifizierte Fan-Presales, bei denen registrierte Community-Mitglieder vorab Zugang zu Tickets bekommen.
5. Welche Songs musst du live unbedingt erleben?
Subjektiv würde jede:r Fan eine andere Liste aufstellen, aber ein paar Tracks gehören für die meisten zum Pflichtprogramm. "In the End" und "Numb" sind quasi nicht verhandelbar – das sind die großen Mitsingmomente, bei denen auch ganz hinten in der Halle jede Zeile sitzt. "One Step Closer", "Faint" und "Given Up" liefern die brachiale Energie, die man von einer Linkin-Park-Show erwartet, inklusive Screams und Circle Pits. "Breaking the Habit" und "Crawling" bringen die melancholische Seite nach vorn, oft verstärkt durch Visuals, die innere Kämpfe thematisieren.
Wer die experimentellere Seite liebt, hofft auf "The Catalyst", "Waiting for the End" oder "Guilty All the Same". Und emotional wird es spätestens bei "One More Light" – ein Song, der seit Chesters Tod wie eine kollektive Umarmung wirkt. In vielen Fanberichten ist genau dieser Moment der, an dem Tränen laufen, Fremde sich in den Armen liegen und klar wird, wie sehr diese Band das Leben vieler Menschen berührt hat.
6. Wie wichtig ist Deutschland für Linkin Park wirklich?
Sehr wichtig. Deutschland zählt seit den frühen 2000ern zu den stärksten Märkten der Band. Die Alben charteten hier regelmäßig ganz oben, Singles liefen in Dauerschleife im Radio und auf Musiksendern, und Festivals wie Rock am Ring wurden zu so etwas wie einer zweiten Heimat. Viele legendäre Livevideos und Bootlegs, die im Netz kursieren, stammen von deutschen Shows – oft mit einem Meer aus Stimmen, das lauter ist als die PA.
Dazu kommt die extrem aktive Online-Community. Deutsche Fans sind in internationalen Foren, Subreddits und Discords stark vertreten, erstellen Fanart, Cover-Versionen, Mashups und lange Analysen der Lyrics. Für eine Band, die so sehr auf den Austausch mit ihrer Community setzt, ist das Gold wert. Kurz: Wenn Linkin Park 2026 wieder größer einsteigen, wäre es strategisch fast schon fahrlässig, Deutschland nicht deutlich zu berücksichtigen.
7. Wie kann ich seriös auf dem Laufenden bleiben?
Angesichts zahlloser Leaks, Fake-Accounts und Clickbait-Videos ist ein gesunder Skeptizismus Pflicht. Offizielle Infos bekommst du über:
- die Website der Band (News, Toursektion, Newsletter)
- verifizierte Social-Media-Profile der Band und der einzelnen Mitglieder
- offizielle Ticketanbieter und die Websites großer Venues
- seriöse Musikmedien, die Quellen klar nennen und nicht jede Reddit-Theorie 1:1 übernehmen
Wenn etwas nur auf einem obskuren TikTok-Account ohne Belege auftaucht, ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit Wunschdenken oder bewusste Aufmerksamkeitssuche. Nutze Fanforen gern als Radar, aber check wichtige Infos immer gegen offizielle Kanäle.
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