Linde: EPS um 13% auf $3.98 gestiegen
05.05.2026 - 04:48:43 | boerse-global.deLinde beendet eine dreijährige Durststrecke beim Absatzvolumen. Der Industriegase-Konzern lieferte zum Auftakt des Geschäftsjahres 2026 Zahlen, die über den Erwartungen liegen. Trotz eines weltweit durchwachsenen Marktumfelds zeigt die operative Kurve deutlich nach oben.
Linde steigerte den Umsatz im ersten Quartal um acht Prozent auf rund 8,8 Milliarden US-Dollar. Besonders erfreulich für Investoren: Das bereinigte Ergebnis je Aktie kletterte um zehn Prozent auf 4,33 US-Dollar. Parallel dazu kehrte das Unternehmen erstmals seit drei Jahren zu einem positiven Mengenwachstum zurück.
Regional betrachtet trieben vor allem Amerika und der asiatisch-pazifische Raum das Geschäft voran. Dort legten die Erlöse zweistellig zu. Indes schwächelte die Engineering-Sparte mit einem Rückgang von acht Prozent, was den Gesamterfolg jedoch kaum bremste.
Analysten heben die Daumen
Die Reaktion der Banken fiel prompt aus. Die Deutsche Bank schraubte ihr Kursziel von 550 auf 575 US-Dollar hoch und bestätigte ihre Kaufempfehlung. Jefferies sieht den fairen Wert der Aktie derweil bei 535 US-Dollar.
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Analysten verweisen dabei auf die prall gefüllten Auftragsbücher, die als Puffer gegen konjunkturelle Schwankungen dienen. JPMorgan passte das Ziel leicht auf 530 US-Dollar an. Das Vertrauen in die langfristige Strategie und die seit über drei Jahrzehnten steigenden Dividenden bleibt hoch.
Kurs auf Jahreshöchststand
Für das Gesamtjahr 2026 peilt das Management ein Ergebnis je Aktie zwischen 17,60 und 17,90 US-Dollar an. Um dieses Wachstum zu stützen, plant der Konzern Investitionen in die globale Infrastruktur. Diese sollen sich auf bis zu 5,5 Milliarden US-Dollar belaufen.
An der Börse kommt die operative Stärke an. Die Aktie notiert mit 421,60 Euro nur knapp unter ihrem Rekordhoch vom März. Seit Jahresbeginn verbuchten Anleger ein Plus von rund 15 Prozent.
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Der Fokus verschiebt sich nun auf den Juni. Dann steht der Ex-Tag für die nächste geplante Dividendenzahlung an. Mit einem operativen Cashflow von 2,2 Milliarden US-Dollar im Rücken ist die finanzielle Basis für die angekündigten Ausschüttungen gelegt.
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