LibreOffice, Office-Suite

LibreOffice 26.2: Freie Office-Suite setzt auf Leistung und Kompatibilität

05.02.2026 - 22:54:12

Die freie Office-Alternative LibreOffice legt mit Version 26.2 deutlich an Tempo zu. Das Update bringt spürbare Leistungssteigerungen und bessere Kompatibilität – ein gezielter Schlag gegen proprietäre Software.

Die Veröffentlichung durch The Document Foundation unterstreicht den wachsenden Trend zu digitaler Souveränität. Gerade für Unternehmen und öffentliche Verwaltungen wird die quelloffene Suite damit zur ernsthaften Alternative zu kostenpflichtigen Lösungen. Geschäftsführer Florian Effenberger betont: „Diese Version zeigt, wie sich Software an Nutzerbedürfnisse anpassen lässt – und nicht an Geschäftsmodelle.“

Ein Kernversprechen der neuen Version ist eine deutlich verbesserte Performance. Gerade das Öffnen, Bearbeiten und Speichern umfangreicher Textdokumente, Tabellen und Präsentationen soll nun flüssiger ablaufen. Für Büros, die regelmäßig mit komplexen Dateien hantieren, kann das wertvolle Zeit sparen.

Noch wichtiger für den Arbeitsalltag ist die erhöhte Kompatibilität. Der Austausch von Dokumenten mit Nutzern von Microsoft Office soll reibungsloser funktionieren. Formatierungsprobleme werden reduziert. Konkret wurde etwa der Umgang mit schwebenden Tabellen im Textverarbeitungsmodul Writer optimiert, was den Export ins DOCX-Format vereinfacht. Die Tabellenkalkulation Calc unterstützt nun zudem das Einfügen großer Datensätze aus dem Excel-Format BIFF12.

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Neue Werkzeuge für effizientes Arbeiten

LibreOffice 26.2 führt praktische neue Funktionen ein. Eine der bemerkenswertesten Neuerungen ist die native Unterstützung für das Markdown-Format. Nutzer können Dokumente nun direkt in die leichtgewichtige Auszeichnungssprache importieren und exportieren. Das vereinfacht die Erstellung von Web-Inhalten und Dokumentationen erheblich.

Für Entwickler wurden die ScriptForge-Bibliotheken erweitert. Eine neue Komponente ermöglicht etwa die Verwaltung von persistentem Speicher über verschiedene Skripte hinweg. Im Writer wurden zudem die Nachverfolgungsfunktionen für Änderungen verbessert, was die Zusammenarbeit an Texten transparenter macht. Eine kleine, aber feine Neuerung: Beim Einfügen eines Bildes kann nun automatisch eine Bildunterschrift generiert werden.

Stabilität für den professionellen Einsatz

Neben neuen Features steht die allgemeine Stabilität im Fokus. Hunderte Fehlerbehebungen sorgen für ein zuverlässigeres Arbeitsumfeld. Die Benutzeroberfläche wurde an vielen Stellen verfeinert, etwa durch die optionale Nutzung horizontaler Tabs in Dialogfenstern.

Besonders bedeutend für den Unternehmenseinsatz ist die Aufwertung der Datenbankkomponente Base. Sie gilt nun als „wirklich mehrbenutzerfähig“, was gleichzeitiges Arbeiten ohne Konflikte ermöglicht. Für kleine und mittlere Unternehmen, die auf Base setzen, ist das ein großer Schritt. Die Präsentationssoftware Impress profitiert unter Windows zudem von einer besseren Multimedia-Unterstützung über die Microsoft Media Foundation.

Wachsende Bedeutung offener Standards

Die Veröffentlichung fällt in eine Phase steigenden Interesses an unabhängiger Software. The Document Foundation verzeichnete Ende 2025 einen deutlichen Anstieg bei Downloads und Spenden. Die Betonung offener Standards wie dem Open Document Format (ODF) ist ein klares Bekenntnis zu langfristiger Datenverfügbarkeit und digitaler Unabhängigkeit von großen Tech-Konzernen.

LibreOffice 26.2 ist die erste von zwei großen Versionen in diesem Jahr. Ein erstes Wartungsupdate (26.2.1) mit weiteren Fehlerbehebungen ist bereits für Ende Februar geplant. Die Suite ist ab sofort für Windows, macOS und Linux erhältlich, unterstützt über 120 Sprachen und kommt komplett ohne Lizenzgebühren aus.

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