LibreOffice, Bessere

LibreOffice 26.2: Bessere Microsoft-Kompatibilität im kostenlosen Office-Paket

07.02.2026 - 17:24:12

Das erste große Update 2026 für die kostenlose Office-Suite verbessert die Zusammenarbeit mit Word, Excel und PowerPoint durch zahlreiche Fehlerbehebungen und Optimierungen.

LibreOffice 26.2 ist da und verspricht deutlich bessere Kompatibilität mit Microsoft-Formaten. Die erste große Aktualisierung 2026 für die kostenlose Open-Source-Office-Suite zielt darauf ab, den Datenaustausch in gemischten Software-Umgebungen nahtloser zu machen. Verfügbar für Windows, macOS und Linux, konzentriert sich das Update auf höhere Leistung und weniger Formatierungsprobleme.

Der Fokus liegt auf praktischen Verbesserungen für den täglichen Einsatz. Hunderte Fehlerbehebungen sorgen für mehr Stabilität und zuverlässigeren Umgang mit Dokumenten aus externen Anwendungen. Die Optimierungen betreffen alle Kernmodule – Writer, Calc und Impress – und machen die Suite insgesamt reaktionsschneller.

Writer: Präziser Umgang mit Word-Dokumenten

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Textverarbeitungsmodul Writer, insbesondere bei der Handhabung des Microsoft Word-Formats DOCX. Deutlich verbessert wurde das Verhalten von schwebenden Tabellen, eine häufige Fehlerquelle bei Layout-Unterschieden. Die neue Version erlaubt nun das Teilen dieser Tabellen, was die Treue von DOCX-Exporten erhöht. Dokumente sollen in Word genauso aussehen wie in LibreOffice erstellt.

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Weitere Verfeinerungen betreffen die Änderungsnachverfolgung. Bearbeitungen, die teilweise gelöschte Absätze betreffen, erzeugen keine unübersichtlichen Nummerierungen in Listen mehr. Zudem werden abhängige Änderungen zuverlässiger erfasst. Um versehentliche Layout-Verschiebungen zu vermeiden, werden verankerte Objekte nach dem Einfügen nicht mehr automatisch ausgewählt. Diese präzisen Anpassungen stärken Writer für kollaborative Workflows, bei denen Dokumente zwischen verschiedenen Office-Paketen hin- und hergereicht werden.

Calc und Impress mit wichtigen Updates

Auch die Tabellenkalkulation Calc profitiert von der neuen Version. Die Interoperabilität mit Microsoft Excel wurde verbessert, insbesondere die Kompatibilität der Zwischenablage. Das erleichtert das Kopieren und Einfügen von Daten zwischen den Anwendungen. Zudem behebt das Update Performance-Probleme beim Scrollen in Tabellen mit vielen ausgeblendeten Spalten oder bei der Bearbeitung von 3D-Diagrammen.

Für das Präsentationsmodul Impress gibt es eine wichtige Neuerung für Windows-Nutzer: Statt GStreamer nutzt die Software nun die native Microsoft Media Foundation für die Wiedergabe von Video und Audio. Das bedeutet direkte Unterstützung für gängige Codecs wie H.264 und AAC. Nutzer benötigen keine zusätzlichen Pakete mehr, um eingebettete Medien in Präsentationen abzuspielen – ein großer Vorteil für die Kompatibilität mit PowerPoint (PPTX)-Dateien.

Open Source im Aufwind: Kontext und Perspektiven

Das Update erscheint zu einer Zeit wachsender Beliebtheit der kostenlosen Suite. Gründe sind unter anderem das Auslaufen des Mainstream-Supports für Betriebssysteme wie Windows 10, das Nutzer nach kostengünstigen Alternativen suchen lässt. Die Document Foundation verzeichnete Ende 2025 einen deutlichen Anstieg an Spenden und wachsendes Suchinteresse im Web – klare Zeichen für eine stärkere Nutzerbasis.

Mit LibreOffice 26.2 festigt die Suite ihre Position als führende Alternative zu proprietärer Software, indem sie einen der kritischsten Punkte angeht: Interoperabilität. Durch greifbare Verbesserungen bei Leistung und Dateiformat-Treue will die Stiftung die Hürde für einen Wechsel zu Open-Source-Tools senken. Die Strategie setzt auf Stabilität und Nutzerkontrolle statt auf das Hinterherjagen von Software-Trends.

Ausblick und Verfügbarkeit

LibreOffice 26.2 ist der erste von zwei geplanten Major-Releases 2026; das nächste Update wird für August erwartet. Die stetigen, inkrementellen Verbesserungen zeigen ein langfristiges Engagement für die Nutzererfahrung. Das Update bringt auch neue Systemvoraussetzungen mit: Die Linux-Version benötigt nun CPUs mit der Mikroarchitektur x86-64-v2, auf Apple-Geräten ist mindestens macOS 11 erforderlich.

Neben den Kompatibilitätsverbesserungen führt die Version 26.2 weitere Neuerungen ein, etwa die Möglichkeit, Dokumente im Markdown-Format zu importieren und zu exportieren, sowie experimentelle Code-Vervollständigung in der BASIC-IDE. Die Suite steht in über 120 Sprachen zum sofortigen Download auf der offiziellen Website bereit. Für Organisationen und Privatnutzer, die leistungsstarke, datenschutzfreundliche und kostenlose Office-Tools suchen, wird LibreOffice durch den Fokus auf plattformübergreifende Kompatibilität noch attraktiver.

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