LG bringt 52-Zoll-Gaming-Monitor – Samsung reagiert mit Preissturz
25.02.2026 - 11:21:55 | boerse-global.deDer Markt für Gaming-Monitore erlebt eine heiße Woche: Während LG einen riesigen 5K2K-Bildschirm vorstellt, schlagen Konkurrenten mit drastischen Rabatten zurück. Die Hersteller liefern sich einen erbitterten Kampf um Größe, Technologie und den besten Preis.
LG UltraGear evo G9: Der Riese für Spiel und Arbeit
Der größte Aufreger dieser Woche ist der offizielle Start des LG UltraGear evo G9 (Modell 52G930B). Der Monitor mit gewaltigen 52 Zoll Diagonale soll komplette Mehrschirm-Setups ersetzen. Sein VA-Panel bietet eine 5K2K-Auflösung (5120 x 2160 Pixel) im 21:9-Format. Das ist etwa ein Drittel breiter als ein Standard-UHD-Bildschirm.
Trotz der enormen Fläche setzt LG auf Performance für kompetitive Spieler: Eine 240-Hertz-Bildwiederholrate und eine Reaktionszeit von einer Millisekunde (grau zu grau) sollen das garantieren. Der starke 1000R-Krümmungsradius soll das Sichtfeld umschließen. Der Preis liegt bei 1.999,99 Euro. Wer vorbestellt, erhält zudem 200 Euro als Digital-Gutschein für Konsolen oder Prepaid-Karten.
Technisch ist der Monitor hochgerüstet: DisplayPort 2.1 für unkomprimierte Hochgeschwindigkeits-Daten, HDMI 2.1 für aktuelle Konsolen und USB-C mit 90-Watt-Ladefunktion. Er unterstützt VESA DisplayHDR 600 und deckt 95 Prozent des DCI-P3-Farbraums ab. Die neue LG Switch-App erlaubt zudem Feinjustierung der Bildeinstellungen und das Management komplexer Fensterlayouts.
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Historische Rabatte: Samsung setzt auf Preisattacke
Während LG die Dimensionen sprengt, setzt die Konkurrenz auf aggressive Preispolitik. Innerhalb der letzten 48 Stunden sind historische Rabatte auf Premium-Monitore von Samsung in den Handel gekommen.
Besonders spektakulär: Der experimentelle Samsung Odyssey 3D G90XF. Der 27-Zoll-4K-Monitor mit kamerabasiertem Eye-Tracking und linsenbasierter, brillenfreier 3D-Technologie ist am 24. Februar 2026 für nur noch 849,99 Euro gelistet worden. Das entspricht einem Preissturz von 60 Prozent gegenüber dem ursprünglichen Preis von 2.000 Euro. Die 3D-Funktion wird über die "Reality Hub"-Software aktiviert; als normaler 2D-Gaming-Monitor läuft er mit 165 Hertz.
Der Preiskampf erreicht auch das begehrte OLED-Segment. Der 27-Zoll Samsung Odyssey OLED G5 (Modell 2025) mit QD-OLED-Panel und 180 Hz ist diese Woche auf ein Rekordtief von 350 Euro gefallen. Er bietet eine nahezu verzögerungsfreie Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden und eine dreijährige Garantie, die auch Einbrenneffekte (Burn-in) abdeckt.
Händler machen die Deals noch attraktiver: Zu den rabattierten Monitoren gibt es oft Gratis-Download-Codes für das neu erschienene Spiel "Resident Evil: Requiem". Branchenbeobachter deuten diese Strategie als Versuch, die Verkaufszahlen zu stabilisieren, während die neuen Modelle für 2026 in die Läden kommen.
QD-OLED und High-Refresh-Rates werden zum Mainstream
Abseits der Extreme bei Größe und Preis dominiert eine Technologie den Mainstream-Markt immer mehr: OLED. Kurz vor LGs Vorstellung brachte AOC den Q27G4ZD global auf den Markt. Der 27-Zöller nutzt ein QD-OLED-Panel der dritten Generation und bietet eine 280-Hertz-Bildwiederholrate bei WQHD-Auflösung (1440p). Mit Nvidia G-Sync-Kompatibilität und USB-Hub zielt er auf Spieler, die perfekte Bewegungsunschärfe ohne das 4K-OLED-Premium wollen.
Marktforschungsdaten vom Anfang 2026 belegen das robuste Wachstum. Der Markt für OLED-Gaming-Monitore wuchs demnach von 2,18 Milliarden Euro (2025) auf 2,28 Milliarden Euro (2026). Prognosen sagen ein Volumen von fast 3,48 Milliarden Euro bis 2032 voraus – eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von fast sieben Prozent. Die Technologie wird für normale Verbraucher erschwinglicher und verlässt die reine Enthusiasten-Nische.
Marktanalyse: Größe und Performance schlagen Nischen-Features
Die parallelen Entwicklungen – hin zu riesigen 5K2K-Monitoren und gleichzeitigem Preisverfall bei experimenteller Technik – zeigen eine klare Spaltung der Präferenzen. Gamer und Power-User priorisieren zunehmend fläche, zuverlässigen OLED-Kontrast und hohe Bildwiederholraten vor Nischen-Features wie brillenfreiem 3D.
Ein Monitor wie der 52-Zoll-LG dient als Hybrid: Er soll ebenso für immersive Gaming-Sessions wie für professionelle Multi-Fenster-Arbeitsabläufe taugen. Moderne High-End-Monitore setzen zudem auf fortschrittliche Anschlüsse wie DisplayPort 2.1 als Standard, um hohe Auflösungen und Frameraten ohne Kompromisse zu ermöglichen. Die schnellen Preisverfälle bei Nischenprodukten dürften mittelständische Hersteller zwingen, ihre Kerntechnologien zu verbessern oder die Preise anzupassen.
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Ausblick: Spezialisierung und smarte Features
Für den Rest des Jahres 2026 wird eine weitere Spezialisierung erwartet. Neue Panel-Technologien wie Tandem WOLED – bei denen Licht-emittierende Schichten gestapelt werden, um Helligkeit und Lebensdauer zu erhöhen – und fortschrittliche Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung werden hellere und langlebigere Alternativen zu klassischen OLEDs bieten.
Zudem dürfte der trend, Smart-TV-Betriebssysteme und Künstliche Intelligenz direkt in Gaming-Monitore zu integrieren, Fahrt aufnehmen. Erste Modelle mit eingebautem Google TV und KI-gestütztem Upscaling sind bereits auf dem Markt. Mit fortschreitender Grafik-Hardware werden Hersteller stärker auf proprietäre Software-Features, duale Bildwiederholraten für native Wechsel zwischen 4K und 1080p sowie verbesserte Bildverarbeitung setzen, um sich im immer volleren Markt zu differenzieren.
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