Leonardo, DRS

Leonardo: Leonardo DRS meldet 846 Millionen Dollar

06.05.2026 - 03:58:09 | boerse-global.de

Leonardo DRS übertrifft Erwartungen mit starkem Quartal. Konzernchef Cingolani geht, Mariani übernimmt. Neuer Industrieplan bis 2030 vorgestellt.

Leonardo: Leonardo DRS meldet 846 Millionen Dollar - Foto: über boerse-global.de
Leonardo: Leonardo DRS meldet 846 Millionen Dollar - Foto: über boerse-global.de

Starkes Wachstum in den USA, ein Führungswechsel an der Spitze und ein ambitionierter Industrieplan— beim italienischen Rüstungs- und Raumfahrtkonzern Leonardo verdichten sich gerade mehrere Entwicklungen gleichzeitig. Die Aktie notiert bei rund 53,62 Euro, knapp über dem 200-Tage-Durchschnitt, aber noch deutlich unter dem Märzhoch von 64,44 Euro.

US-Tochter übertrifft Erwartungen

Leonardo DRS, der nordamerikanische Rüstungstechnikarm des Konzerns, hat das erste Quartal 2026 mit Umsätzen von 846 Millionen Dollar abgeschlossen— ein Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Treiber waren vor allem Nachfrage nach taktischen Radarsystemen, fortschrittlicher Sensorik und Marineprogrammen.

Noch deutlicher fiel das Ergebniswachstum aus. Der Nettogewinn stieg um 24 Prozent auf 62 Millionen Dollar, das bereinigte EBITDA legte um 28 Prozent auf 105 Millionen Dollar zu. Obendrein tilgte die Tochter einen Kredit über 191 Millionen Dollar vollständig— die Bilanz ist damit spürbar entlastet.

Auf Basis dieser Zahlen hebt Leonardo DRS seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 an: Die neue Spanne liegt zwischen 3,9 und 3,975 Milliarden Dollar. Aktionäre der US-Tochter erhalten im Juni eine Quartalsdividende von 0,09 Dollar je Aktie.

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CEO-Wechsel auf Vorschlag des Finanzministeriums

Auf Konzernebene steht ein Führungswechsel bevor. Auf Vorschlag des italienischen Finanzministeriums— als Hauptaktionär— soll Lorenzo Mariani die Nachfolge von Roberto Cingolani als Vorstandschef antreten. Mariani war zuletzt Leiter von MBDA Italia und Co-Generaldirektor bei Leonardo. Die formelle Abstimmung ist für die Hauptversammlung im Mai vorgesehen.

Der Wechsel fällt in eine strategisch bedeutsame Phase. Der neue Industrieplan für 2026 bis 2030 sieht kumulative Aufträge von 142 Milliarden Euro vor; der Jahresumsatz soll bis Ende des Jahrzehnts auf 30 Milliarden Euro wachsen.

Rückenwind aus dem Sektor

Der europäische Verteidigungssektor profitiert weiter von steigenden NATO-Budgets und anhaltend hohem geopolitischem Druck. Leonardo punktet mit einem gut gefüllten Auftragsbestand und Stärken in Verteidigungselektronik und Raumfahrt— zuletzt etwa mit dem Abschluss des Innovationswettbewerbs #T-TeC, bei dem Projekte zu Quantensystemen und KI-Plattformen für Weltraumüberwachung ausgezeichnet wurden.

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Die anfängliche Marktunruhe rund um den CEO-Wechsel hat sich gelegt. Mit den starken US-Quartalszahlen und dem konkret bezifferten Industrieplan hat das Management nun eine klarere Grundlage, auf der Mariani seine Amtszeit aufbauen kann. Die Hauptversammlung im Mai wird zeigen, ob der Übergang reibungslos verläuft.

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