Leonardo, Millionen

Leonardo: 686 Millionen für GCAP-Kampfjet

01.05.2026 - 04:05:10 | boerse-global.de

Rüstungskonzern Leonardo steht vor Führungswechsel und starkem Wachstum durch Kampfjet-Projekt. Quartalszahlen und Hauptversammlung im Mai.

Leonardo: 686 Millionen für GCAP-Kampfjet - Foto: über boerse-global.de
Leonardo: 686 Millionen für GCAP-Kampfjet - Foto: über boerse-global.de

Ein milliardenschwerer Kampfjet-Auftrag trifft auf einen anstehenden Chefwechsel. Beim Rüstungskonzern Leonardo stehen die Zeichen auf Umbruch. Das Management muss nun beweisen, dass die ehrgeizigen Wachstumsziele erreichbar bleiben.

Ein wichtiger Treiber ist das Global Combat Air Programme. Die Partnerschaft zwischen Großbritannien, Italien und Japan hat den ersten Design-Vertrag vergeben. Das Joint Venture Edgewing erhält den Zuschlag über rund 686 Millionen Pfund. Leonardo entwickelt dabei die Flugzeugzelle und die Sensoren. Bis 2035 soll der Jet einsatzbereit sein.

Dieser Fortschritt stärkt die langfristige Perspektive des Unternehmens. Die NATO-Staaten rüsten massiv auf. Das füllt die Auftragsbücher der Verteidigungsindustrie. Leonardo profitiert direkt von diesem Trend und sichert sich eine zentrale Rolle bei zukünftigen Hochtechnologie-Projekten.

Führungswechsel sorgt für Unruhe

Mitten in dieser Wachstumsphase ordnet der italienische Staat die Führungsspitze neu. Lorenzo Mariani ist als Nachfolger für CEO Roberto Cingolani vorgeschlagen. Die Aktionäre stimmen im Mai über diese Personalie ab.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Leonardo?

Der Wechsel an der Spitze löste zuletzt Nervosität am Markt aus. Investoren fürchten eine Verzögerung beim aktuellen Industrieplan. Dieser sieht bis zum Ende des Jahrzehnts einen Jahresumsatz von 30 Milliarden Euro vor. Die neue Führung muss diesen Kurs erst noch bestätigen.

Überkauft nach Kursrücksetzer

An der Börse zeigt sich ein gemischtes Bild. Im April verlor die Aktie fast 15 Prozent an Wert. Gestern schloss das Papier bei 53,15 Euro. Damit notiert der Kurs knapp über der 200-Tage-Linie.

Ein technisches Detail fällt auf. Der RSI-Indikator steht bei über 81 Punkten. Die Folge: eine stark überkaufte Situation. Fundamental stützt ein massiver Auftragsbestand von rund 45 Milliarden Euro das Geschäft. Das garantiert eine Produktion für mehr als zwei Jahre.

Anzeige

Leonardo vor dem Wendepunkt? Diese Analyse zeigt, was Anleger jetzt wissen müssen.

Wichtige Termine im Mai

Der Mai bringt nun entscheidende Impulse für die Aktie:

  • Quartalszahlen: Veröffentlichung der Ergebnisse für das erste Quartal in der ersten Maiwoche.
  • Hauptversammlung: Abstimmung über den neuen Vorstand und eine vorgeschlagene Dividende von 0,63 Euro.
  • Übernahme: Weitere Eingliederung der Iveco-Verteidigungssparte im Wert von 1,6 Milliarden Euro.

Die Vorgaben für das laufende Jahr sind klar definiert. Leonardo peilt einen Umsatz von rund 21 Milliarden Euro an. Die Auftragseingänge sollen 25 Milliarden Euro erreichen. Liefert das erste Quartal hier solide Zahlen, rückt das 52-Wochen-Hoch bei gut 64 Euro wieder in den Fokus.

Anzeige

Leonardo-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Leonardo-Analyse vom 1. Mai liefert die Antwort:

Die neusten Leonardo-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Leonardo-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 1. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Leonardo: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

So schätzen die Börsenprofis Leonardo Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis  Leonardo Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | IT0003856405 | LEONARDO | boerse | 69266752 |