Leonardo, Milliarden

Leonardo: 21 Milliarden Euro für Michelangelo bis 2035

04.05.2026 - 04:54:15 | boerse-global.de

Der italienische Rüstungskonzern testet sein modernes Luftverteidigungssystem unter realen Kampfbedingungen in der Ukraine und peilt bis 2035 einen Milliardenumsatz an.

Leonardo: 21 Milliarden Euro für Michelangelo bis 2035 - Foto: über boerse-global.de
Leonardo: 21 Milliarden Euro für Michelangelo bis 2035 - Foto: über boerse-global.de

Der italienische Rüstungskonzern Leonardo wählt für sein neuestes Luftverteidigungssystem einen extremen Härtetest. Die Technologie geht direkt an die Front in der Ukraine. Das Unternehmen will seinen Schutzschild unter realen Gefechtsbedingungen erproben. Das Ziel: ein Milliardenmarkt im kommenden Jahrzehnt.

Schutzschild für die Front

Das System trägt den Namen "Michelangelo". Aktuell bauen die Italiener die ersten Komponenten für ihre ukrainischen Partner. Die offene Architektur schafft geschützte Zonen mit einem Radius von 10 bis 15 Kilometern. Ein modularer Aufbau erlaubt es, das Netzwerk je nach Bedarf zu erweitern.

Der erste Einsatz in der Ukraine ist bis Ende 2026 geplant. Danach peilt Leonardo den nächsten Schritt an. Ab 2027 durchläuft das System offizielle NATO-Testzyklen. Dabei prüfen Experten, wie gut die Technik ballistische Raketen abfängt.

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Intern rechnet das Management mit enormen Summen. Bis 2035 könnte die Plattform rund 21 Milliarden Euro Umsatz generieren. Die weltweit steigende Nachfrage nach integrierter Luftverteidigung stützt diese Prognose.

Ausbau des US-Geschäfts

Parallel dazu baut die US-Tochter Leonardo DRS ihr Portfolio aus. Die Einheit präsentierte diese Woche eine neue Stromversorgung für Schiffe. Diese Hardware sichert kritische Systeme bei harten maritimen Einsätzen ab. Analysten sehen den Konzern durch solche margenstarken Technologien gut positioniert. Nationale Sicherheitsbudgets in ganz Europa wachsen stetig.

Investoren blicken nun auf die kurzfristigen Zahlen. Die US-Tochter diskutiert noch diese Woche ihre Ergebnisse für das erste Quartal in einer Telefonkonferenz. Später im Monat folgt die Hauptversammlung des Mutterkonzerns. Dort stehen offene Personalfragen im Management und der vergangene Jahresabschluss zur Abstimmung. Diese Termine liefern konkrete Hinweise auf die Umsetzung des Industrieplans bis 2030.

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