Leoben startet 2026 mit Sanierungshaus-Boom
06.01.2026 - 22:52:12Der Immobilienmarkt in Leoben erlebt zum Jahresauftakt einen deutlichen Schub bei sanierungsbedürftigen Einfamilienhäusern. Besonders in den Stadtteilen Göss und Donawitz drängen zahlreiche neue Angebote auf den Markt. Sie richten sich an handwerklich begabte Käufer und Investoren.
Göss und Donawitz im Fokus
Die neuen Listungen konzentrieren sich stark auf die traditionellen Wohnbezirke. Experten führen das auf einen Generationenwechsel zurück. Dadurch gelangen vermehrt Häuser aus den 1960er und 1970er Jahren in den Verkauf.
Diese Objekte besitzen oft eine solide Bausubstanz, sind energetisch aber veraltet. Gerade in Donawitz bieten die ehemaligen Arbeiterhäuser nach einer Sanierung erhebliches Wertsteigerungspotenzial. Verkäufer scheinen aktuell realistischere Preisvorstellungen zu haben.
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Attraktive Preise im Vergleich zu Graz
Das Preisniveau in Leoben hat sich stabilisiert. Laut Daten von Immobilienportalen lag der durchschnittliche Quadratmeterpreis zum Jahreswechsel bei etwa 2.018 Euro. Für sanierungsbedürftige Häuser beginnt die Preisspanne jedoch deutlich niedriger.
- Verfügbare Objekte: Zwischen 140.000 und 250.000 Euro
- Vergleich zu Graz: Dort liegen die Quadratmeterpreise oft mehr als doppelt so hoch.
- Zielgruppe: Vor allem junge Familien und Anleger, die Eigenleistung einbringen können, profitieren.
Die Schere zwischen sanierten und unsanierten Immobilien geht weiter auseinander. Das erhöht den Verhandlungsspielraum für Käufer von Bestandsimmobilien.
Energieeffizienz als Schlüsselfaktor
Ein zentraler Treiber auf dem Markt ist der energetische Zustand. Viele Eigentümer scheuen die Investition in eine thermische Sanierung. Das eröffnet Chancen für Käufer, die staatliche Förderungen nutzen wollen.
Die verfügbaren Häuser bieten oft große Grundstücke und klassische Grundrisse. Notwendig sind aber Investitionen in Dämmung und Heizung. Diese Mischung aus günstigem Einstieg und Förderpotenzial macht Sanierungsobjekte zum dynamischsten Segment.
Leoben als leistbare Alternative
Im steirischen Vergleich festigt Leoben seine Rolle als kostengünstige Option. Während in Ballungszentren der Eigentumserwerb schwieriger wird, bleiben in der Obersteiermark realistische Chancen. Die gute Infrastruktur und Verkehrsanbindung locken auch Pendler.
Die Stadt verzeichnet keine explosiven Preissteigerungen, sondern eine konstante Wertstabilität. Das schätzen risikoscheue Käufer, die in Immobilien eine langfristige Wertsicherung sehen.
Für das erste Quartal 2026 erwarten Marktbeobachter eine stabile Nachfrage nach den Sanierungsobjekten. Die Preise für Bestandsimmobilien dürften auf ihrem Niveau bleiben. Spannend wird, ob dieser Trend die Neubautätigkeit in der Region weiter überflügelt.
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