Lenzing Aktie: 24 Millionen Euro Gewinn im Q1 2026
10.05.2026 - 22:09:03 | boerse-global.deNach einem verlustreichen Jahr 2025 sendet der österreichische Faserhersteller Lenzing zum Auftakt des neuen Geschäftsjahres ein Lebenszeichen. Das Unternehmen konnte die Serie von drei Verlustquartalen in Folge durchbrechen und präsentiert sich operativ stabilisiert.
Unter dem Strich steht für das erste Quartal 2026 ein Nettogewinn von 24 Millionen Euro. Damit bleibt Lenzing zwar hinter dem Vorjahreswert von 31,7 Millionen Euro zurück, markiert aber den wichtigen Turnaround in die schwarzen Zahlen.
Die Umsatzerlöse sanken parallel dazu um knapp elf Prozent auf 615,7 Millionen Euro. Dieser Rückgang spiegelt das weiterhin anspruchsvolle Marktumfeld wider, in dem eine volatile Industriekonjunktur die globale Nachfrage bremst.
Fokus auf Cashflow und Kosteneffizienz
Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich im ersten Quartal auf 116,3 Millionen Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte dieser Wert noch bei 156,1 Millionen Euro gelegen.
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Trotz des geringeren operativen Gewinns gelang es dem Management, den Free Cashflow deutlich zu steigern. Dieser kletterte von 14,8 Millionen Euro im Vorjahr auf nun 33,8 Millionen Euro.
Finanzvorstand Mathias Breuer führt die Entwicklung maßgeblich auf die eingeleiteten Sparprogramme zurück. Zur Stärkung der finanziellen Basis trug ferner der Verkauf überschüssiger CO2-Emissionsrechte bei, was die Liquidität im Berichtszeitraum stützte.
Strategische Neuausrichtung und Marktreaktion
Neben der strikten Kostendisziplin treibt der Konzern den Umbau seines Portfolios voran. Ein wesentlicher Schritt war hierbei die bereits im Februar vollzogene Mehrheitsübernahme des schwedischen Unternehmens TreeToTextile AB.
An der Börse herrscht derweil noch Zurückhaltung. Am Freitag schloss die Aktie mit einem Minus von 2,1 Prozent bei 23,60 Euro.
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Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 27,2 gilt das Papier technisch als überverkauft. Der Kurs notiert damit derzeit rund 17 Prozent über dem im März erreichten 52-Wochen-Tief.
Ob die Erholung von Dauer ist, hängt maßgeblich von der Entwicklung der externen Kostenfaktoren ab. Angesichts unvorhersehbarer Energiepreise und geopolitischer Risiken verzichtet der Vorstand vorerst auf eine detaillierte Gewinnprognose für das gesamte Geschäftsjahr 2026.
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