Lennox Aktie: Licht und Schatten
29.04.2026 - 13:32:22 | boerse-global.deDas erste Quartal 2026 liefert für Lennox ein klassisches Bild aus zwei Welten: Während das Gesamtunternehmen seinen Umsatz um sechs Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar steigerte, rutschte der Gewinn je Aktie um acht Prozent auf 3,35 Dollar ab. Höhere Kosten und schwächere Volumina im Wohnbereich fressen den Erlöszuwachs schlicht auf.
Residential bremst, Commercial glänzt
Der Bereich Home Comfort Solutions steht klar unter Druck. Der Segmentumsatz fiel um zehn Prozent auf 650 Millionen Dollar, der Segmentgewinn sogar um 30 Prozent auf 87 Millionen Dollar. Inflation, geringere Auslastung der Werke und schwache Nachfrage aus dem Neubaubereich drückten die Marge um 390 Basispunkte auf 13,3 Prozent. Immerhin: Im Vergleich zum vierten Quartal 2025, als das Segment noch 21 Prozent Rückgang verzeichnete, ist die Dynamik etwas weniger negativ.
Ganz anders das Bild im kommerziellen Segment Building Climate Solutions. Der Umsatz sprang um 38 Prozent auf 485 Millionen Dollar – rund 26 Prozent davon organisch, der Rest durch abgeschlossene Zukäufe wie Duro Dyne und Supco. Die Segmentmarge verbesserte sich um 300 Basispunkte auf 19,7 Prozent. Neue Rahmenverträge mit Großkunden und anhaltend starkes Notfallersatzgeschäft treiben das Segment.
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Prognose bleibt stehen – vorerst
Trotz des schwachen Gewinnausweises hält das Management an der Jahresprognose fest. Der Gewinn je Aktie soll 2026 zwischen 23,50 und 25,00 Dollar liegen, der Umsatz um etwa acht Prozent wachsen – vier Prozentpunkte davon durch abgeschlossene Akquisitionen. Der freie Cashflow wird weiterhin auf 750 bis 850 Millionen Dollar taxiert.
Dass mehrere Analysehäuser ihre Kursziele vor den Zahlen bereits gestutzt hatten – Baird auf 542, RBC, Wells Fargo und Barclays ebenfalls niedriger – zeigt, wie hoch die Skepsis am Markt war. Die Aktie notiert mit rund 500 Dollar deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von knapp 690 Dollar. Bei einem Forward-KGV von gut 20 bleibt der Bewertungsaufschlag erklärungsbedürftig, solange das Wohnungsgeschäft nicht wieder Fahrt aufnimmt.
Entscheidend für die zweite Jahreshälfte wird sein, ob die Distributoren ihre Lagerbestände tatsächlich weiter aufbauen und die Baukonjunktur im Residential-Bereich anzieht. Gelingt das, könnte die Zweiteilung des Unternehmens kippen. Vorerst trägt Building Climate Solutions die Last alleine.
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