Lend Lease Aktie: Umbau schmerzt
23.02.2026 - 23:02:16 | boerse-global.deLend Lease navigiert derzeit durch eine schwierige Phase der strategischen Neuausrichtung. Massive Abschreibungen auf internationale Immobilienwerte und ein deutlicher gesetzlicher Halbjahresverlust spiegeln die aktuellen Herausforderungen des Konzerns wider. Während der Umbau voranschreitet, blicken Investoren kritisch auf die tiefroten Zahlen und die operative Entwicklung der einzelnen Segmente.
Hohe Abschreibungen drücken das Ergebnis
Das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 endete für Lend Lease mit einem gesetzlichen Verlust nach Steuern von 318 Millionen AUD. Dieser Einbruch ist signifikant, da das Unternehmen im Vorjahreszeitraum noch einen Gewinn von 48 Millionen AUD ausweisen konnte. Der operative Verlust nach Steuern belief sich auf 200 Millionen AUD.
Hauptverantwortlich für das schwache Abschneiden waren unbare Abschreibungen in Höhe von 118 Millionen AUD. Diese Wertminderungen betreffen in erster Linie Immobilienprojekte in den USA, Großbritannien und Singapur. Das Management reagierte auf die Ergebnisse mit der Ankündigung einer Zwischenausschüttung von 6,2 australischen Cents pro Wertpapier.
Stabiles Baugeschäft in Australien
Die Analyse der Geschäftsbereiche zeigt ein zweigeteiltes Bild. Während das Kernsegment Investment ein positives EBITDA von 204 Millionen AUD erwirtschaftete, verbuchte die interne Einheit für Kapitalfreisetzungen ("Capital Release Unit") einen massiven EBITDA-Verlust von 284 Millionen AUD. Kann die konsequente Strategie des Kapitalrecyclings diesen operativen Druck mittelfristig abfedern?
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Zumindest im Heimatmarkt Australien zeigt sich das operative Geschäft widerstandsfähig. Die dortige Bausparte konnte neue Aufträge im Wert von 4,0 Milliarden AUD sichern, wodurch der gesamte Auftragsbestand auf 8,0 Milliarden AUD anwuchs. Parallel dazu treibt das Unternehmen den Schuldenabbau voran. Seit Mai 2024 wurden Vermögenswerte im Volumen von 2,8 Milliarden AUD verkauft oder zur Veräußerung angekündigt, was die Nettoverschuldung auf 3,3 Milliarden AUD senkte.
CEO Tony Lombardo, der das Unternehmen verlassen wird, bezeichnete das laufende Geschäftsjahr als Übergangsphase. Das Management erwartet eine Stärkung der Erträge in der zweiten Jahreshälfte und eine weitere Verbesserung bis in das Jahr 2027 hinein. Trotz der aktuellen Belastungen wurde die Gewinnprognose (EPS) für das Kernsegment Investment bei 28 bis 34 Cents belassen. Die Börse reagierte dennoch empfindlich: Die Aktie fiel heute um 7,91 Prozent und markierte mit einem Schlusskurs von 2,56 Euro ein neues 52-Wochen-Tief.
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