Leinsamen-Kaltaufguss, Comeback

Leinsamen-Kaltaufguss: Comeback als natürlicher Hustenstiller

18.01.2026 - 16:24:12

Während die Erkältungswelle rollt, erlebt ein altes Hausmittel ein Comeback. Der Leinsamen-Kaltaufguss gilt bei Experten wieder als wirksames Mittel gegen trockenen Reizhusten. Millionen Deutsche suchen derzeit nach sanften Alternativen zu chemischen Präparaten.

Der Trick steckt in der Schale. Sie enthält spezielle Schleimzellen, die mit Wasser zu einem zähen Gel aufquellen. Dieses Gel legt sich wie ein Schutzfilm über die gereizten Schleimhäute im Rachen.

So werden die Hustenrezeptoren abgeschirmt – ein rein physikalischer Effekt. Im Gegensatz zu vielen Hustenstillern wirkt das Mittel lokal, macht nicht müde und beeinträchtigt nicht die Konzentration.

Der entscheidende Fehler: zu heißes Wasser

Viele kennen Leinsamen nur als Tee. Für die Hustenlinderung ist das Überbrühen mit kochendem Wasser aber der falsche Weg. Naturheilkundler wie Dr. Franziska Rubin empfehlen stattdessen den Kaltaufguss, auch Mazerat genannt.

So gelingt der Hustenstiller:
* Menge: 1-2 Teelöffel ganze Leinsamen (nicht geschrotet)
* Zubereitung: Mit 250 ml kaltem Wasser übergießen
* Ziehzeit: Mindestens 20-30 Minuten quellen lassen, gelegentlich umrühren
* Einnahme: Flüssigkeit abseihen, leicht erwärmen und schluckweise trinken

Heißes Wasser kann die empfindlichen Schleimstoffe zerstören und unerwünschte Bitterstoffe lösen. Der Kaltaufguss liefert ein reines, wirkungsvolles Gel.

Vorsicht bei der Einnahme von Medikamenten

Leinsamen sind als Lebensmittel unbedenklich. Selbst die oft diskutierte Blausäure-Gefahr ist beim Kaltaufguss mit ganzen Samen laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kein Thema.

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Eine wichtige Ausnahme gibt es jedoch: Die stark bindenden Schleimstoffe können die Aufnahme anderer Arzneimittel im Darm behindern.

Apotheker raten deshalb:
* Mindestens 1-2 Stunden Abstand zwischen dem Aufguss und der Medikamenteneinnahme halten.
* Ausreichend zusätzlich trinken, da die Samen im Darm weiter quellen.

Ein Trend namens “Soft Health”

Das Revival des Leinsamenwassers passt perfekt in den Gesundheitstrend 2026: “Soft Health”. Verbraucher wollen ihren Körper unterstützen, statt Symptome nur zu unterdrücken.

In einer angespannten Infektionslage punkten Leinsamen mit ihrer Verfügbarkeit und dem günstigen Preis. Sie sind in jedem Supermarkt zu haben, während vergleichbare Heilpflanzen wie Isländisch Moos oft nur in der Apotheke erhältlich sind.

Die Rückkehr dieses Hausmittels zeigt eine evidenzbasierte Neubewertung alter Traditionen. Für den Rest des Winters bleibt der Leinsamen-Schleim eine natürliche und expertengeprüfte Waffe gegen den lästigen Hustenreiz – wenn man ihn richtig zubereitet.

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