Led Zeppelin: Kommt da doch noch was Großes?
19.02.2026 - 03:12:06 | ad-hoc-news.deLed Zeppelin und Ruhe? Vergiss es. Auch 2026 brodelt wieder alles: Reunion-Hoffnungen, neue Deluxe-Ideen, geheimnisvolle Interview-Zitate – und Fans in Deutschland fragen sich: Passiert da endlich wieder etwas wirklich Großes? Klar ist: Die Legende ist lauter denn je, auch ohne aktuelle Tourdaten. Wer sich einen Überblick verschaffen will, kommt um die offizielle Seite nicht herum:
Offizielle Led?Zeppelin?News, Releases & Archiv checken
Zwischen nostalgischen Rückblicken auf das O2-Reunion-Konzert, neu aufkochenden Tour-Gerüchten und immer neuen Vinyl-Editionen ist Led Zeppelin plötzlich wieder Dauerthema in Feeds, Foren und Playlists von Gen Z und Millennials. Höchste Zeit, das Ganze für dich sortiert und ohne Bullshit-Hype aufzurollen.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Fangen wir mit der harten Realität an: Stand Februar 2026 gibt es keine offiziell bestätigte Led?Zeppelin?Tour, weder weltweit noch speziell für Deutschland. Auch kein neues Studioalbum ist angekündigt. Alles, was nach Welttournee klingt, stammt aus Gerüchten, Fantasie-Postings auf Social Media oder missverstandenen Interview-Schnipseln.
Trotzdem ist 2026 kein ruhiges Jahr für die Bandgeschichte. Gleich mehrere Faktoren bringen Led Zeppelin wieder massiv in den Newsfeed:
- Jahrestage & Deluxe?Reissues: Labels und Bandcamp-artige Plattformen pushen Jubiläums-Editionen der Klassiker noch stärker. Jedes runde Jubiläum eines Albums liefert Anlass für neue Vinyl-Varianten, Remaster-Editionen oder unveröffentlichte Live-Mitschnitte, die in Fan-Foren als "heiliger Gral" gehandelt werden.
- Streaming-Boom bei Classic Rock: Auf Spotify, Apple Music & Co. wächst die Zahl der jüngeren Hörer:innen, die Led Zeppelin erst jetzt richtig entdecken. Playlists wie "Rock Classics" oder "70s Rock Anthems" spülen "Stairway To Heaven", "Kashmir" und "Immigrant Song" permanent nach oben. Das sorgt für neue Debatten: Sind solche Songs heute noch zeitgemäß? Und wie sehr hat die Band den Sound von Metal, Grunge und Stoner Rock geprägt?
- Interview-Fetzen von Page & Plant: Immer wieder tauchen neue Interviews mit Jimmy Page oder Robert Plant in internationalen Musikmagazinen und Podcasts auf. Dort klingen sie selten eindeutig – aber eben auch nie komplett abweisend, wenn es um eine mögliche einmalige Reunion?Show geht. Ein Satz wie "Man sollte niemals nie sagen" reicht, um TikTok, Reddit und Musikmedien tagelang zu beschäftigen.
Gerade für deutsche Fans ist ein Punkt spannend: Im Zuge von Jubiläumsaktionen rund um Klassiker wie Led Zeppelin IV oder Physical Graffiti werden immer wieder inklusive Europa?Bundles mit limitierten Artprints, Live-Fotos von Deutschland-Gigs aus den 70ern oder speziellen Booklets angekündigt. Statt Tourtermine gibt es also vorerst vor allem Merch, Sammlerstücke und Archivschätze.
Der Grund, warum trotzdem alle über mögliche Live?Rückkehr spekulieren, ist klar: Das legendäre O2-Konzert 2007 in London hat gezeigt, dass die Band – zumindest damals – live noch brutal gut funktionieren konnte. Die dazugehörige Veröffentlichung Celebration Day belegt, wie kraftvoll Songs wie "Black Dog" oder "Whole Lotta Love" in moderner Produktion knallen. Seitdem hängt der Mythos: "Ein einziges Abschiedskonzert in Europa, vielleicht mit Fokus auf Berlin oder London – das wäre doch drin, oder?"
Dazu kommen juristische und rechtebezogene Themen, die regelmäßig in der Presse landen – etwa Streitigkeiten rund um Songwriting-Credits oder Plagiatsvorwürfe. Auch wenn diese eher trockenen Themen wenig mit Fan-Romantik zu tun haben, führen sie dazu, dass Medien den Namen Led Zeppelin ständig wieder aufwärmen. Für den deutschen Markt übersetzen Redaktionen diese News dann häufig direkt in die Frage: "Könnte ein großer Abschluss-Gig in Europa helfen, das Kapitel würdig zu beenden?"
Unterm Strich: Offiziell bleibt alles beim Alten – keine Tour, kein neues Studioalbum. Aber durch Jubiläen, Archive, Streaming-Erfolge und andauernde Interview-Fragen entsteht der Eindruck, dass Led Zeppelin immer nur eine Schlagzeile entfernt sind, wieder voll im Rampenlicht zu stehen. Und genau in dieser Schwebe lebt die Fan-Hoffnung in Deutschland weiter.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Auch ohne aktuelle Tour lohnt es sich, in die Setlists vergangener Shows zu schauen, weil sie ziemlich klar zeigen, was bei einer möglichen Reunion 2026 auf dich zukommen würde. Die Blaupause ist ganz klar das O2?Konzert 2007, das für viele als "ideale" moderne Led?Zeppelin?Setlist gilt.
Typische Fixpunkte aus diesem legendären Abend, die bei jedem Comeback praktisch Pflicht wären:
- "Good Times Bad Times" als energischer Opener – kurzes, hartes Statement: Wir sind da, und es wird sofort laut.
- "Ramble On" für die Storytelling?Magie von Robert Plant, mit diesen wandelnden Dynamiken zwischen ruhig und explosiv.
- "Black Dog" – Call?and?Response-Klassiker, bei dem das Publikum die ikonischen Vocal-Lines mitschreit.
- "In My Time of Dying" oder ein anderes langes Blues-Epos, bei dem Jimmy Page seine Slide-Gitarren-Finesse demonstriert.
- "No Quarter" mit atmosphärischem Keyboard-Intro und Raum für Improvisation – live traditionell ein Moment, in dem die Band experimentiert und die Zeit kurz stehen bleibt.
- "Dazed and Confused" mit Extended Jam, Bow?Solo von Page und intensiver Lichtshow.
- "Stairway to Heaven" – das unvermeidliche Herzstück, aufgebaut von leise zu monumental.
- "Kashmir" als epischer, hypnotischer Höhepunkt mit schwerem Groove und orientalisch angehauchten Gitarrenfiguren.
- "Whole Lotta Love" beziehungsweise ein Medley rund um diesen Song als Zugabe – inklusive Theremin?Sounds, Riffs und Classic-Rock-Ekstase.
Auf Basis von Fan-Wünschen und alten Tourdaten ist ziemlich klar, welche Songs Fans in Deutschland am lautesten einfordern würden. In einschlägigen Foren tauchen immer wieder Wunsch-Setlists auf, die etwa so aussehen:
- Opener-Block: "Immigrant Song", "Heartbreaker", "Communication Breakdown" – direkt in die Vollen, keine Aufwärmphase.
- Mittelteil: "Since I’ve Been Loving You", "The Rain Song", "Going to California" – viel Emotion, Fokus auf Plants Stimme und Pages Melodik.
- Später Höhepunkt: "Kashmir" und "Achilles Last Stand" – schwere, fast schon metallische Riffs, die auch im Jahr 2026 im Vergleich zu modernen Metal-Produktionen nicht alt wirken.
- Finale: "Rock and Roll" und "Whole Lotta Love" – maximale Mitsingbarkeit, kein Fan geht ohne heisere Stimme nach Hause.
Atmosphärisch unterscheidet sich ein potenzielles Led?Zeppelin?Konzert stark von vielen aktuellen Pop? oder Trap?Shows. Weniger Choreografie, mehr Band im Mittelpunkt. Statt LED?Wänden als Hauptattraktion stünden Licht, Sound und Instrumente im Fokus. Die Musik trägt den Abend, nicht die Special Effects. Und genau das reizt viele jüngere Fans, die sonst in einer Welt aus Autotune und Backingtracks leben.
Ein spannender Punkt in Fan-Diskussionen ist der Sound. Moderne Arena-Produktionen könnten den klassischen Led?Zeppelin?Groove extrem fett rüberbringen: John Bonhams ikonische Drumparts, etwa in "When the Levee Breaks" oder "Rock and Roll", würden mit heutigen PA?Systemen so hart drücken, dass selbst Festivalgänger gewohnt an EDM-Drops überrascht wären. Gleichzeitig wünschen sich viele langjährige Anhänger:innen, dass der Live-Sound roh bleibt und nicht totkomprimiert wird. Das perfekte Szenario aus Fan-Sicht: moderner Druck mit alter Seele.
Dazu kommt die Frage nach der Besetzung. Seit dem Tod von John Bonham 1980 ist klar, dass jede mögliche Live?Rückkehr nur mit seinem Sohn Jason Bonham am Schlagzeug sinnvoll ist – so wie 2007 beim O2?Gig. Sein Spiel ehrt die Original-Parts, ohne sie zu kopieren. Viele Reddit-Threads drehen sich um genau diesen Mix: Wie viel Originaltreue braucht es, wie viel moderne Interpretation darf sein?
Wenn du dir also vorstellst, wie ein eventuelles Deutschland-Konzert aussehen könnte, dann etwa so: Ein zweistündiges Set voller Classics, kaum überflüssiges Gequatsche, dafür maximaler Fokus auf Songs, Groove und kollektives Ausrasten beim Riff von "Whole Lotta Love". Und egal, ob das 2026 wirklich Realität wird oder nicht – allein die Diskussionen darüber halten die Musik extrem lebendig.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, TikTok und in deutschen Facebook?Gruppen herrscht seit Monaten wieder Ausnahmezustand, sobald der Name Led Zeppelin irgendwo fällt. Die Fantasie dreht Vollgas – und das sind die heißesten Spekulationen, die aktuell durch die Timelines rauschen:
1. "Europa?Abschiedstour mit Fokus auf London & Berlin"
Eine der populärsten Theorien: Wenn Led Zeppelin jemals noch einmal komplett auftreten, dann als kurze, extrem exklusive Mini-Tour mit vielleicht drei bis fünf Städten. London wäre gesetzt, Berlin taucht ständig als Wunschkandidat auf – als Symbol für die starke deutsche Rockszene und die Historie der Band im europäischen Raum. Konkrete Belege gibt es aber nicht. Meist beziehen sich Posts auf angebliche "Insider" oder verdrehte Zitate aus alten Interviews.
2. "Nur ein einziges globales Streaming-Konzert"
Eine modernere Variante: Statt eine ganze Tour zu wuppen, könnten Page und Plant ein einziges großes Streaming?Event spielen – etwa aus einer ikonischen Venue, dann weltweit per Pay?Per?View übertragen. In Fan-Threads wird gern darüber spekuliert, ob das nicht ein Kompromiss wäre: körperlich weniger belastend, aber trotzdem riesig im Impact. Deutsche Fans könnten von zu Hause oder im Kino mitschauen.
3. "Hologramm?Tour? Auf gar keinen Fall!"
Während Acts wie ABBA mit digitaler Avatar?Show experimentieren, ist die Stimmung bei Led?Zeppelin?Fans ziemlich eindeutig: kein Bock auf Hologramme. Gerade auf TikTok wird diese Idee oft mit Humor zerrissen – die Band steht für Schweiß, Lautstärke, Fehler, für echte Menschen auf der Bühne. Eine virtuelle Tribute-Show mit Projektionen von jungen Page & Plant wäre zwar technisch machbar, würde aber den Spirit für viele komplett zerstören.
4. "Geheime Studio-Sessions"
Immer wieder geistern Theorien herum, dass Jimmy Page haufenweise unveröffentlichte Riffs und Demos im Archiv hat – teilweise bereits mit Schlagzeugspuren, teilweise mit älteren Takes von John Bonham. Daraus könnte theoretisch ein "neues" Led?Zeppelin?Projekt entstehen, eher als Archiv-Release denn als echtes neues Album. Manche Fans träumen von einem posthum zusammengestellten Longplayer im Stil von "neuen" Songs aus alten Sessions. Bislang bleibt das pure Spekulation, angeheizt durch Berichte über Tape?Sammlungen und Studioinventuren.
5. Ticket?Preis?Debatte bevor überhaupt Tickets existieren
Spannend und auch ein bisschen absurd: Auf Social Media streiten sich Fans schon jetzt über Ticketpreise für eine mögliche Reunion, obwohl keine einzige Show angekündigt ist. Nach den extrem hohen Preisen bei anderen Classic?Rock?Acts schätzen viele, dass ein Stehplatz in einer großen Arena leicht dreistellig werden könnte. Diskussionen drehen sich um Fragen wie: "Würdest du 250 Euro zahlen, um Led Zeppelin einmal zu sehen?" – mit erstaunlich vielen "Ja"?Antworten, aber auch deutlicher Kritik an Vergabe-Praxen, Resale-Plattformen und VIP?Paketen.
6. Gen?Z?Interpretationen der Lyrics
Auf TikTok entsteht gerade eine neue Fan?Schicht, die Led Zeppelin über Edits, Short?Clips und Meme?Sounds entdeckt. "Immigrant Song" als Soundtrack für Anime?Clips, "Black Dog" für POV?Videos, "Stairway to Heaven" für slow?reverb?Edits – all das bringt die Musik in völlig neue Kontexte. Gleichzeitig diskutieren Jüngere kritisch über alte Texte, Genderrollen und kulturelle Aneignung in einigen Songs. Das sorgt für Reibung zwischen Traditionalisten und progressiven Fans, aber auch für spannende neue Lesarten der Klassiker.
Fazit aus der Gerüchteküche: Viel Wunschdenken, ein bisschen Realismus, sehr viel Emotion. Offiziell ist fast nichts bestätigt, aber die Fantasie der Community arbeitet härter als jedes PR?Team. Und genau deshalb bleibt der Led?Zeppelin?Mythos 2026 so lebendig.
Alle Daten auf einen Blick
Damit du nicht den Überblick verlierst, hier eine kompakte Daten?Übersicht zu wichtigen Meilensteinen, Alben und historischen Europa?Bezügen. Achtung: keine aktuellen Tourdaten – einfach, weil es derzeit keine offiziellen gibt.
| Ereignis | Datum | Ort/Region | Kurze Info |
|---|---|---|---|
| Bandgründung Led Zeppelin | 1968 | London, UK | Jimmy Page formt aus den New Yardbirds die neue Band Led Zeppelin. |
| Veröffentlichung "Led Zeppelin" (Debütalbum) | 12. Januar 1969 | UK/Europa | Hart bluesiger Startschuss, aufgenommen in wenigen Tagen. |
| Veröffentlichung "Led Zeppelin II" | 22. Oktober 1969 | International | Enthält Klassiker wie "Whole Lotta Love" und "Heartbreaker". |
| Veröffentlichung "Led Zeppelin III" | 5. Oktober 1970 | International | Akustischerer Ansatz mit Songs wie "Immigrant Song" und "Since I’ve Been Loving You". |
| Veröffentlichung "Led Zeppelin IV" | 8. November 1971 | International | Album mit "Stairway to Heaven", "Black Dog" und "Rock and Roll". |
| Veröffentlichung "Houses of the Holy" | 28. März 1973 | International | Experimenteller, mit "The Song Remains the Same" und "No Quarter". |
| Veröffentlichung "Physical Graffiti" | 24. Februar 1975 | International | Doppelalbum mit "Kashmir" und "Trampled Under Foot". |
| Letzte Studio-Veröffentlichung mit John Bonham ("In Through the Out Door") | 15. August 1979 | International | Späterer Sound, mehr Keyboards, kurz vor Bonhams Tod. |
| Tod von John Bonham | 25. September 1980 | Windsor, UK | Tragisches Ende der Originalbesetzung; Band löst sich kurz darauf auf. |
| Offizielles Ende von Led Zeppelin (Originalformation) | 4. Dezember 1980 | London, UK | Band gibt in einem Statement bekannt, ohne Bonham nicht weiterzumachen. |
| Legende: O2?Reunion-Konzert | 10. Dezember 2007 | London, The O2 Arena | Einmalige Show mit Jason Bonham am Schlagzeug; Basis für "Celebration Day". |
| Veröffentlichung "Celebration Day" (Live) | November 2012 | International | Audio- und Videoveröffentlichung des O2?Konzerts. |
| Remaster?Kampagne der Studioalben | 2014–2015 | International | Jimmy Page kuratiert umfangreiche Deluxe?Editionen mit Bonusmaterial. |
| Fortlaufende Jubiläums? und Vinyl?Reissues | 2016–2026 | International | Regelmäßige Sondereditionen, Boxsets und Sammler?Releases, auch in Deutschland gut verfügbar. |
Häufige Fragen zu Led Zeppelin
Zum Abschluss klären wir die wichtigsten Fragen, die deutsche Fans 2026 rund um Led Zeppelin stellen – kompakt, aber mit genug Details, damit du in jeder Diskussion mithalten kannst.
1. Wird Led Zeppelin 2026 auf Tour gehen – besonders in Deutschland?
Stand jetzt: Nein, es gibt keine bestätigte Tour. Alle Spekulationen über Europa?Daten, Deutschland?Shows oder Festival?Headliner basieren ausschließlich auf Fan-Gerüchten und vagen Interviews. Jimmy Page, Robert Plant und John Paul Jones sind deutlich älter geworden, und eine komplette Welttour wäre körperlich extrem fordernd. Was realistischer wirken würde, wären einzelne, sehr besondere Shows – zum Beispiel ein Charity?Konzert oder ein Tribute?Event für John Bonham. Aber auch das ist aktuell nur Wunschdenken. Wenn wirklich etwas passiert, wirst du es zuerst über die offiziellen Kanäle und seriöse Musikmedien erfahren, nicht über anonyme Social?Media?Posts.
2. Wie steige ich 2026 am besten in die Musik von Led Zeppelin ein?
Wenn du neu im Thema bist, haben sich ein paar Einstiegswege bewährt:
- Die Klassiker-Route: Fang mit Led Zeppelin IV an ("Stairway to Heaven", "Black Dog", "Rock and Roll"), geh dann zu Physical Graffiti ("Kashmir", "Trampled Under Foot") und arbeite dich rückwärts zum Debütalbum mit "Good Times Bad Times" und "Dazed and Confused".
- Die Playlist-Route: Nutze kuratierte Playlists wie "This Is Led Zeppelin" oder gut sortierte Classic?Rock?Sampler. So bekommst du schnell ein Gefühl für die Bandbreite von akustischer Folk?Romantik bis hin zu proto?metallischen Riffs.
- Die Live?Route: Schau dir Celebration Day oder alte Live?Mitschnitte an. Gerade wenn du aus der Konzert? oder Festival?Bubble kommst, macht es oft mehr Klick, die Songs zuerst auf Bühne zu erleben – wenn auch nur per Screen.
Wichtig: Gib den längeren Songs wie "No Quarter", "Since I’ve Been Loving You" oder "Achilles Last Stand" Zeit. Sie funktionieren nicht wie 2?Minuten?TikTok?Sounds, sondern entfalten sich langsam.
3. Warum gilt Led Zeppelin als so einflussreich für Rock, Metal und darüber hinaus?
Led Zeppelin haben Ende der 60er und in den 70ern etwas gemacht, was damals radikal war: Sie haben Blues, Folk, Psychedelic Rock und extreme Lautstärke kombiniert und daraus einen Sound geformt, der den Weg für Hardrock, Heavy Metal, Stoner Rock und sogar Grunge freigeräumt hat. Jimmy Pages Gitarrenarbeit – von mächtigen Riffs in "Whole Lotta Love" bis zu orchestralen Arrangements in "Kashmir" – ist bis heute Referenzpunkt für Gitarrist:innen. John Bonhams Schlagzeugspiel, mit seinem massiven Groove und diesen riesigen Bassdrum?Akzenten, beeinflusst Drummer von Metallica bis zu modernen Prog?Acts. Robert Plant hat mit seinem hohen, expressiven Gesang ein vokales Ideal geprägt, das später unzählige Metal?Sänger aufgenommen haben.
Dazu kommt die Studioarbeit: Die Art, wie Led Zeppelin Räume, Echo und natürliche Hallräume genutzt haben, prägt bis heute Rockproduktionen. Viele Produzent:innen beziehen sich auf die Drum?Sounds aus Songs wie "When the Levee Breaks" als Goldstandard.
4. Gibt es problematische Aspekte in der Geschichte von Led Zeppelin?
Ja, und es ist wichtig, das nicht zu romantisieren. Die Band steht immer wieder in der Kritik, wenn es um Plagiatsvorwürfe geht – also um die Frage, ob bestimmte Riffs oder Songideen zu nah an älteren Blues?Stücken liegen. Gerade in der Streaming?Ära, in der vieles transparent nachhörbar ist, wird darüber intensiv diskutiert. Außerdem gibt es Berichte über exzessiven Drogenkonsum, zerstörte Hotelzimmer und problematische Umgangsweisen mit Frauen in der damaligen Rockszene. Moderne Fans – gerade Jüngere – setzen sich kritisch damit auseinander, trennen bewusst zwischen musikalischem Einfluss und menschlichem Verhalten und diskutieren offen, wo man heute Grenzen ziehen sollte.
5. Wie ist das Verhältnis der Bandmitglieder heute?
Obwohl sie nicht ständig zusammen auftreten, gilt das Verhältnis zwischen Page, Plant und Jones als respektvoll. Robert Plant verfolgt seit Jahren erfolgreich seine Solo?Karriere, oft mit stärkerem Folk- und Americana?Fokus. Jimmy Page ist eher als Kurator, Produzent und Hüter des Zeppelin?Archivs aktiv, arbeitet immer wieder an Reissues und Editionen. John Paul Jones mischt in verschiedenen Projekten mit, von Avantgarde?Musik bis hin zu Kooperationen mit jüngeren Artists. Gemeinsame Auftritte sind selten, aber bei besonderen Events – etwa Award?Shows oder Dokumentations-Premieren – tauchen sie hin und wieder zusammen auf. Das Bild nach außen: keine Fehde, aber auch kein Alltag als aktive Band.
6. Wie relevant ist Led Zeppelin 2026 für Gen Z und Millennials in Deutschland wirklich?
Überraschend relevant. Zwar laufen nicht in jeder WG permanent "Houses of the Holy"?Vinyls, aber die Song?Fragmente sind überall: in Memes, in Serien?Soundtracks, in Videospiel?Trails, in TikTok?Edits. Viele junge Gitarrist:innen lernen ihre ersten Riffs an "Whole Lotta Love" oder "Black Dog". Gleichzeitig entsteht eine neue, eher analytische Fan?Generation: Leute, die sich auf YouTube in Songbreakdowns stürzen, auf Discord über die besten Bootlegs fachsimpeln und auf Reddit Setlists diskutieren, die vielleicht nie Realität werden. In Deutschland sind Rock? und Metal?Festivals nach wie vor stark – und der Respekt vor den Wurzeln sitzt tief. Led Zeppelin sind dabei so etwas wie ein gemeinsamer Nenner zwischen Generationen.
7. Wo informiere ich mich seriös über echte Led?Zeppelin?News?
Um nicht in Gerüchtefallen zu tappen, hilft ein einfacher Filter: Offizielle Kanäle zuerst. Die Website ledzeppelin.com sowie verifizierte Social?Accounts der Band oder der Mitglieder sind deine erste Anlaufstelle. Danach kommen etablierte Musikmedien, die Quellen nennen und nicht nur Screenshots von anonymen Posts teilen. Wenn ein angebliches Tour?Leak nur aus einem verschwommenen Handyfoto und dem Satz "Mein Cousin arbeitet beim Veranstalter" besteht, kannst du es getrost als Fanfiction abhaken.
Bis sich daran etwas ändert, bleibt die Lage klar: Der Mythos lebt, die Musik sowieso – und die Hoffnung auf irgendeine Form von besonderem Event ist die Glut, die in Fan?Herzen weltweit weiter lodert.
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