Las, Vegas

Las Vegas Sands Aktie: Gewinn sinkt, Rückkäufe steigen

Veröffentlicht am: 23.07.2026 um 16:50 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Las Vegas Sands verzeichnet im zweiten Quartal 2026 einen Gewinnrückgang, erhöht aber das Aktienrückkaufprogramm auf sechs Milliarden Dollar.

Las Vegas Sands: Gewinnrückgang trotz Milliarden-Rückkauf
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Weniger Gewinn, mehr Kapitalrückgabe: Las Vegas Sands zeigt im zweiten Quartal 2026 ein zweigeteiltes Bild. Während das operative Geschäft in Macau schwächelte, schraubt der Konzern sein Aktienrückkaufprogramm kräftig nach oben.

Macau bremst, Singapur liefert

Der Nettoumsatz sank leicht auf 3,15 Milliarden Dollar, nach 3,18 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn fiel deutlicher — von 461 auf 346 Millionen Dollar, das Ergebnis je Aktie sank von 0,66 auf 0,53 Dollar. Bereinigt um Sondereffekte lag der Gewinn bei 384 Millionen Dollar beziehungsweise 0,59 Dollar je Aktie.

Konzernchef Patrick Dumont führte den Rückgang auf eine ungewöhnlich niedrige Hold-Rate im Rolling Play in Macau zurück — also darauf, dass Sands China dort schlicht weniger vom eingesetzten Kapital der Spieler behielt als üblich, obwohl die Spielvolumina über alle Segmente hinweg zulegten. Die Zahlen bei Sands China spiegeln das: Der Umsatz sank um 0,8 Prozent auf 1,78 Milliarden Dollar, der Nettogewinn brach um die Hälfte auf 107 Millionen Dollar ein.

Marina Bay Sands in Singapur lieferte laut Dumont dagegen erneut eine "branchenführende" Performance und stützte das Konzernergebnis.

Rückkauf-Ermächtigung verfünffacht

Der Verwaltungsrat hat die Ermächtigung für Aktienrückkäufe von zuletzt 29 Millionen Dollar auf 6,0 Milliarden Dollar angehoben und die Laufzeit bis Juli 2029 verlängert. Im abgelaufenen Quartal kaufte Las Vegas Sands bereits Aktien im Wert von 787 Millionen Dollar zurück, rund 15 Millionen Stück zu einem Durchschnittspreis von 52,37 Dollar.

Seit Wiederaufnahme des Programms Ende 2023 hat der Konzern damit 16,3 Prozent seiner ausstehenden Aktien eingezogen — insgesamt rund 124 Millionen Stück für gut 6 Milliarden Dollar. Hinzu kommt eine Quartalsdividende von 0,30 Dollar je Aktie.

Die deutliche Aufstockung der Rückkauf-Ermächtigung signalisiert Vertrauen des Managements in die Cash-Generierung, obwohl das operative Ergebnis im Quartal spürbar unter Druck stand. Ob sich die Hold-Rate in Macau in den kommenden Quartalen normalisiert, dürfte maßgeblich darüber entscheiden, wie schnell sich die Ergebnislücke zum Vorjahr wieder schließt.

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