Lana Del Rey: Kommt jetzt ihr großer Deutschland-Moment?
10.02.2026 - 19:47:13Überall taucht gerade wieder ein Name auf: Lana Del Rey. TikTok ist voll mit Edits, Spotify-Playlisten werden gekapert und in den Kommentaren fragen deutsche Fans nur noch: „Wann kommt sie endlich wieder zu uns?“ Die Mischung aus Nostalgie, neuen Songs und wilden Tour-Gerüchten sorgt dafür, dass Lana Del Rey Anfang 2026 so präsent ist wie lange nicht mehr.
Offizielle Updates, Musik & mögliche Tour-News direkt von Lana Del Rey
Ob du seit „Born To Die“ dabei bist oder erst über „Say Yes To Heaven“ und „Margaret“ reingekippt bist: Die Frage ist dieselbe – wie realistisch ist eine neue Europa-Tour, was machen die neuen Songs mit ihrem Sound, und wird Deutschland diesmal besser bedient als nur mit einem Festival-Slot?
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
In den letzten Wochen ist rund um Lana Del Rey einiges passiert, auch wenn noch kein offizieller Europa-Tourplan für 2026 draußen ist. US- und UK-Medien berichten, dass Lana intensiv an neuer Musik arbeitet und weiterhin an einem Nachfolger zu ihrem zuletzt erschienenen Studioalbum feilt. Parallel dazu häufen sich Hinweise, dass ihr Team konkrete Live-Pläne für Europa prüft – interne Booking-Datenbanken listen bereits angefragte Zeiträume im Spätsommer und Herbst.
Wichtig für deutsche Fans: In den vergangenen Tour-Zyklen hat Lana Europa oft erst relativ spät bestätigt. 2023/24 tauchten zuerst US-Festival-Shows und UK-Dates auf, bevor einzelne Europa-Stopps gelegt wurden. Booking-Agenturen sagen seit Jahren dasselbe: Der deutsche Markt ist für Lana zwar stark im Streaming, aber etwas zurückhaltender bei klassischen Arena-Shows. Deswegen waren ihre Auftritte hier oft an Festivals gekoppelt – etwa bei großen Open-Air-Formaten, wo sie mit einem Mix aus Indie- und Pop-Acts auftrat.
Aktuell fällt auf, wie stark ihre Streaming-Zahlen gerade in Deutschland anziehen. Katalogsongs wie „Video Games“, „Born To Die“, „Young And Beautiful“, „West Coast“ oder „Brooklyn Baby“ werden durch TikTok-Sounds und virale Edits wieder nach oben gespült. Das erhöht den Druck auf Promoter, Lana für eigene Headline-Shows zu holen. Insider sprechen davon, dass Städte wie Berlin, Hamburg, Köln und München in den üblichen internen Listen auftauchen, wenn es um mögliche Tour-Stopps geht. Entscheidend sind am Ende erwartbare Ticketverkäufe und Logistik: Travel-Routen, verfügbare Venues zwischen UK, Frankreich, Benelux und Osteuropa.
Dazu kommt: Lana hat in den letzten ein, zwei Jahren wieder sichtbarer Lust auf Live-Auftritte gezeigt. Nach den eher raren Gigs der frühen 2020er hat sie Festival-Bühnen genutzt, um ihren Status als Kult-Headlinerin zu festigen. Die Shows waren zwar nicht im Wochenrhythmus, aber immer strategisch platziert. Für deutsche Fans bedeutet das: Wenn sie 2026 ein neues Album veröffentlicht oder ein größeres Special-Project (Kollabo, Soundtrack, Deluxe-Edition) dropt, steigt die Chance auf zumindest 2–3 eigenständige Deutschland-Shows deutlich.
Parallel kursieren Meldungen, dass sie verstärkt an visuellen Konzepten arbeitet – längere Visual-Reels, Film-Ästhetik und aufwendige Licht-Setups. Das spricht eher für Arenen als für kleine Clubs. Medienberichte aus UK erwähnen außerdem, dass die letzten Shows schneller ausverkauft waren als früher, was Booking-Teams natürlich registrieren. Wenn man die letzten Interviewaussagen zusammennimmt, in denen Lana immer wieder betont, wie sehr sie die direkte Verbindung mit dem Publikum inzwischen schätzt, wirkt es fast logisch, dass eine neue Europa-Runde eher eine Frage des „Wann“ als des „Ob“ ist.
Für Deutschland wäre ein realistisches Szenario: Ankündigung einer Europa-Tour wenige Monate nach Veröffentlichung der nächsten großen Release-Phase, mit Tickets im mittleren bis oberen Preissegment (also typischerweise 70–130 Euro, je nach Stadt und Kategorie). Da sich viele Fans seit Jahren beschweren, sie nie in erreichbarer Nähe zu sehen, könnte der Run auf Tickets entsprechend heftig werden – was wiederum sekundäre Effekte auslöst: Reseller, Preisdiskussionen, aber auch Fan-Initiativen, die für faire Preise und personalisierte Tickets plädieren.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wer in den letzten Jahren Setlists von Lana Del Rey verfolgt hat, erkennt ein klares Muster: Sie spielt eine Art „Best-of-Drama“ mit wechselnden Schwerpunkten je nach aktueller Ära. Typischerweise startet der Abend mit einem starken Opener wie „A&W“ oder „Norman f***ing Rockwell“, um sofort klarzustellen, dass sie nicht nur ihre Frühphase abspult. Danach folgen oft Klassikerserien: „Born To Die“, „Blue Jeans“, „Summertime Sadness“ – Songs, die das Publikum in Sekundenschnelle in einen Chor verwandeln.
In jüngeren Shows tauchten außerdem Tracks wie „Chemtrails Over The Country Club“, „Arcadia“, „Hope Is A Dangerous Thing For A Woman Like Me To Have – But I Have It“, „White Mustang“ oder „Cherry“ regelmäßig auf. Fans berichten, dass Lana live weniger perfekt und glatt klingt als im Studio – aber genau das macht den Reiz aus. Ihre Stimme kann brüchig, rau und plötzlich unglaublich zart werden. Sie dehnt Zeilen, flüstert Passagen und lässt Backing-Vocals ganze Teile übernehmen, um dann an den emotionalen Stellen wieder voll einzusteigen.
Die Show selbst ist längst kein reines Stand-and-Sing-Set mehr. In den jüngsten Tour-Legs arbeitete sie mit einer Art halbszenischer Inszenierung: Tänzerinnen, die im 60s- und Americana-Look über die Bühne ziehen, eine kleine „Wohnzimmer“-Ecke mit Sofa und Vintage-Mikroständer, Projektionen von alten Home-Videos, Kirchenfenstern, Küstenstraßen und Neon-Schildern. Alles wirkt wie ein überdimensionales Musikvideo, das sich live vor dir entfaltet.
Setlist-technisch ist fast sicher, dass bestimmte Pflichtsongs auch 2026 dabei wären: „Video Games“, „Born To Die“, „Summertime Sadness“, „Ride“, „Young And Beautiful“. Dazu kommen neuere Fan-Favoriten, die im Netz massiv kursieren – etwa „A&W“, „Candy Necklace“, „Let The Light In“, „Did You Know That There’s A Tunnel Under Ocean Blvd“ oder auch „Venice Bitch“, die live gerne in einer längeren, hypnotischen Version gespielt wird.
Die Atmosphäre bei ihren Shows unterscheidet sich deutlich von anderen Popkonzerten. Viele Fans beschreiben es eher wie eine Mischung aus Massen-Therapie, Retro-Film und kollektivem Tagebuch-Schreiben. In den vorderen Reihen stehen Leute, die die Texte seit Jahren in- und auswendig mit sich herumtragen und jede Silbe mitschreien, während weiter hinten oft eher leises Mitsingen und einfaches Eintauchen in die Stimmung dominiert. Die Dresscodes kommen direkt aus Pinterest-Boards: weiße Sommerkleider, Schleifen im Haar, rote Lippenstifte, Cowboy-Boots, Denim, Blumenkränze oder 60s-Eyeliner.
Ein weiterer Aspekt: Lana baut in ihren aktuellen Shows immer häufiger intime Momente ein. Sie läuft an den Bühnenrand, nimmt Briefe und selbst gemalte Bilder entgegen, unterschreibt Vinyls, macht kurze Smalltalk-Schnipsel. Das kann dazu führen, dass die Show nicht auf die Sekunde durchgetaktet wirkt, sondern eher wie ein Abend, der sich organisch entwickelt. Für einige Fans ist das der Beweis, dass sie wirklich da ist und nicht nur eine professionelle Pop-Maschine. Andere wünschen sich manchmal eine straffere Regie – aber die Mehrheit nimmt die spontane, manchmal melancholische, manchmal leicht chaotische Stimmung als das, was Lana-Konzerte besonders macht.
Wenn sie 2026 nach Deutschland kommt, ist deshalb mit einer Mischung aus Theater, großem Pop-Moment und sehr persönlichen Augenblicken zu rechnen. Gerade in Hallen wie der Mercedes-Benz Arena Berlin oder der Lanxess Arena Köln kann das extrem wirken: Tausende Handylichter zu „Young And Beautiful“, geflüsterte Verse bei „Hope Is A Dangerous Thing...“, und dann wieder kollektives Ausrasten, wenn bei „Summertime Sadness“ der Refrain ansetzt. Je nachdem, welches neue Material sie bis dahin veröffentlicht, könnte die Setlist zusätzlich düsterer, noch erzählerischer oder überraschend hell und hymnisch werden.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, TikTok und in deutschen Twitter-Bubbles wird seit Wochen analysiert, spekuliert und teilweise komplett überdreht interpretiert, was Lana Del Rey als nächstes vorhat. Ein beliebtes Thema: versteckte Hinweise in ihren jüngsten Auftritten und Social-Media-Sichtungen. Einige Fans sind überzeugt, dass sie mit bestimmten Farben und Symbolen ein neues Konzept andeutet – etwa mehr Country- und Americana-Elemente, nachdem sie bereits auf früheren Werken mit diesen Einflüssen gespielt hat.
Ein anderer großer Strang in der Gerüchteküche: die Frage, ob sie ein Doppelprojekt planen könnte – also ein Album plus Parallelrelease, vielleicht ein Soundtrack oder eine Collab-EP. Argument der Fans: Lana hat in den letzten Jahren extrem produktiv geschrieben, und viele Demos tauchen immer wieder in Foren auf, ohne dass sie offiziell erscheinen. User verweisen auf frühere Interviewaussagen, in denen sie meinte, dass nicht alles Platz auf einem Album findet und sie gern thematisch sortiert. Daraus wird dann schnell die Theorie: „Okay, dann droppt sie eben zwei verschiedene Projekte.“ Offiziell bestätigt ist davon allerdings nichts.
Spannend aus deutscher Sicht: In mehreren Threads wird darüber spekuliert, ob Lana nicht Lust hätte, in Europa kleinere, kuratierte Shows zu spielen – etwa in Theatern oder besonderen historischen Locations. Fans nennen da Wunschorte wie Schlossgärten, alte Opernhäuser, Open-Air-Bühnen an Seen. Die Realität der Tourplanung ist oft eine andere (Logistik, Technik, Sicherheit), aber allein die Menge an kreativen Fan-Ideen zeigt, wie sehr ihre Musik Bilder im Kopf auslöst, die über den Standard-Arenabetrieb hinausgehen.
Ein umkämpftes Thema in der Diskussion: Ticketpreise. Nach den extremen Entwicklungen bei Weltstars in den letzten Jahren sind viele Fans skeptisch. Auf TikTok trendeten Clips aus den USA, in denen Fans über hohe Ticketpreise oder dynamische Preismodelle klagen. Unter deutschsprachigen Kommentaren liest man oft Sätze wie: „Wenn Lana auch so teuer wird, kann ich mir das nicht leisten“ oder „Ich will nicht 200 Euro zahlen, um ganz hinten zu stehen.“ Gleichzeitig gibt es eine große Fraktion, die sagt: „Ich warte seit Jahren – ich zahl das, egal was passiert.“
Daraus entstehen wiederum Mini-Diskurse über Klassismus im Pop, Zugänglichkeit von Livekultur und die Rolle von Streaming: Wir alle streamen Musik für ein paar Euro im Monat, aber Live-Shows sind plötzlich Luxusprodukte. Lana Del Rey selbst hat sich öffentlich nie laut zu dynamischer Preisgestaltung geäußert, aber ihre Fanbase beobachtet sehr genau, wie ihr Team mit diesen Themen umgeht. Manche hoffen auf personalisierte, nicht übertragbare Tickets, um Reseller auszubremsen; andere wünschen sich gestaffelte Preise, bei denen zumindest die Oberränge einigermaßen erschwinglich bleiben.
Auf der liebevolleren Seite von TikTok drehen sich viele Clips um Fanrituale: People basteln Freundschaftsarmbänder mit Songtiteln, nähen eigene Kleider, üben „Crying-in-the-club“-Make-up-Looks für „Video Games“ oder planen ganze Pre-Show-Picknicks mit Lana-Playlist im Park vorm Venue. Die Kommentare sind voll von Sätzen wie „Wenn sie ‚Brooklyn Baby‘ spielt, bin ich fertig“ oder „Stell dir vor, sie macht ‚Venice Bitch‘ in einer 10-Minuten-Version und alle stehen einfach nur da und verlieren das Zeitgefühl“.
Und natürlich gibt es die ganz tiefen Lore-Theorien: User, die Zeilen aus alten Songs mit neuen Lyrics verknüpfen und daraus Story-Bögen über Figuren, Beziehungen und Alter-Egos von Lana herauslesen. Ob Lana das alles bewusst plant oder vieles erst im Rückblick Sinn ergibt, bleibt offen. Aber die Tatsache, dass sich Fans in Deutschland und weltweit so intensiv mit ihren Texten auseinandersetzen, macht deutlich, wie stark sie als Songwriterin wahrgenommen wird – weit über den Oberflächen-„Sad Girl“-Stempel hinaus.
Alle Daten auf einen Blick
Offizielle, detaillierte Deutschland-Tourdaten für 2026 liegen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht vor. Um dir trotzdem Orientierung zu geben, haben wir die wichtigsten Eckpunkte und typischen Stationen zusammengefasst, an denen sich wahrscheinliche Termine orientieren könnten – basierend auf vergangenen Tourmustern und europäischen Routen.
| Jahr | Region | Mögliche/Typische Städte | Zeitraum (geschätzt) | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|
| 2026 | Deutschland | Berlin, Köln, Hamburg, München | Spätsommer/Herbst | hohe Wahrscheinlichkeit bei größerer Europa-Tour |
| 2026 | Restliches Europa | London, Paris, Amsterdam, Wien, Zürich | Sommer bis Herbst | oft zuerst bestätigte Hauptstädte |
| Letzte Jahre | Festival-Slots | z.B. UK, Frankreich, Osteuropa | Sommer | punktuelle Auftritte statt klassischer Tour |
| Streaming-Trend | Deutschland | Online | laufend | wachsende Abrufe von Klassikern und neuen Songs |
| Nächste Albumphase | Global | - | voraussichtlich bis/um 2026 | entscheidend für Tourstart und Promo |
Sobald konkrete Termine, Venues und Ticketinfos für Deutschland bestätigt werden, lohnt es sich, regelmäßig die offizielle Website von Lana Del Rey und die Seiten der großen deutschen Ticketanbieter zu checken. Dort werden in der Regel zuerst die finalen Daten, Preise und Vorverkaufsstarts gelistet.
Häufige Fragen zu Lana Del Rey
Zum Abschluss klären wir die Fragen, die deutschsprachige Fans rund um Lana Del Rey aktuell am häufigsten stellen – von Tourchancen über musikalische Entwicklung bis zu Konzertvorbereitung.
1. Wie stehen die Chancen, dass Lana Del Rey 2026 wirklich nach Deutschland kommt?
Ganz nüchtern betrachtet: Die Chancen sind besser als in vielen Jahren davor. Mehrere Faktoren spielen ihr in die Karten: Ihre Streaming-Zahlen in Deutschland steigen, ihre Festival-Shows der letzten Jahre waren stark nachgefragt, und sie arbeitet an neuer Musik – und neue Releases brauchen sichtbare Promo. Aus Branchensicht ist eine Europa-Tour ohne Deutschland als Markt inzwischen schwer vorstellbar, wenn der Act im Streaming und in den Medien so präsent ist wie Lana.
Trotzdem hängt viel am konkreten Konzept: Wenn sie eine eher kleine, exklusive Theatertour plant, könnte es sein, dass sie nur eine Stadt in Deutschland mitnimmt oder bestimmte Regionen auslässt. Bei einer klassischen Arena-Tour dagegen wären mindestens zwei, eher drei oder mehr Stationen realistisch. Solange nichts offiziell ist, bleiben es informierte Annahmen – aber die Signale aus Booking-Kreisen und Fan-Hype sprechen deutlich dafür, dass sich Warten lohnen kann.
2. Welche Songs wird sie auf einer zukünftigen Tour vermutlich spielen?
Niemand außer ihr selbst und ihrem Team kennt die finale Setlist – aber wer die letzten Touren anschaut, erkennt klare Konstanten. „Video Games“ ist praktisch gesetzt, weil der Song sie groß gemacht hat und bis heute einer der emotionalsten Momente jeder Show ist. Genauso Pflicht sind in der Regel „Born To Die“, „Summertime Sadness“, „Blue Jeans“, „Ride“ und „Young And Beautiful“.
Dazu kommen Stücke aus den neueren Alben – insbesondere Tracks, die in Fan-Communities stark resonieren: „Norman f***ing Rockwell“, „Mariners Apartment Complex“, „Venice Bitch“, „A&W“, „Candy Necklace“, „Let The Light In“ oder das titelgebende „Did You Know That There’s A Tunnel Under Ocean Blvd“. Wenn bis 2026 ein neues Album erscheint, wird die Setlist zusätzlich um frische Songs erweitert, die das neue Konzept repräsentieren. Erfahrungsgemäß mischt Lana Klassiker und Neues so, dass sowohl Hardcore-Fans als auch Casual-Hörer:innen abgeholt werden.
3. Wie teuer könnten Tickets für eine Lana-Del-Rey-Show in Deutschland werden?
Konkrete Zahlen hängen von Venue, Stadt, Tourproduktion und Ticketpolitik ab. Schaut man sich vergleichbare Acts in ähnlichen Hallen an, landet man schnell in einem Bereich von etwa 70 bis 130 Euro für reguläre Sitz- und Stehplätze, mit teureren Kategorien näher an der Bühne oder bei speziellen VIP-Paketen. In einigen Ländern gab es zuletzt Kritik an dynamischen Preismodellen, bei denen sich Preise bei hoher Nachfrage stark nach oben bewegen.
Ob ihr Team für Deutschland auf solche Mechanismen setzt oder eher auf fixe Staffelpreise, ist aktuell offen. Wenn du sicher gehen willst, nicht auf Reseller angewiesen zu sein, lohnt sich: frühzeitige Registrierung bei Newsletter und offiziellen Ticketpartnern, wachsam sein bei Vorverkaufsstart und niemals über dubiose Drittplattformen kaufen, die keine Garantien bieten. Viele Fans hoffen auf eine faire, transparente Preispolitik – gerade, weil Lanas Community weite Teile der Mittzwanziger- und Student:innen-Generation umfasst.
4. Was macht Lana Del Rey musikalisch so besonders – und warum wirkt sie auf Gen Z und Millennials gleichzeitig?
Lana Del Rey verbindet etwas, das im Mainstream-Pop selten so konsequent auftaucht: radikale Melancholie, filmische Bilder und eine sehr bewusste Auseinandersetzung mit amerikanischer Popkultur. Ihre Songs klingen oft wie Tagebucheinträge, die mit Retro-Referenzen (Old Hollywood, 60s, Americana) und modernen, manchmal sehr düsteren Themen verwoben sind. Sie schreibt über Abhängigkeit, Selbstinszenierung, Spiritualität, Trauma, Begehren, Gewalt, Familie – und zwar ohne den Anspruch, moralische Handbücher zu liefern.
Für viele Millennials war „Born To Die“ der Einstieg in eine Zeit, in der Pop wieder traurig und überdramatisch sein durfte, ohne ironisch gebrochen zu werden. Gen Z entdeckt sie teilweise über TikTok-Edits oder Serien-Soundtracks – und merkt dann, wie tief die Texte tatsächlich gehen. Dass sie sich nicht auf einen klaren Sound festlegen lässt, sondern zwischen orchestralen Balladen, Dream-Pop, Folk, Trip-Hop-Anleihen und Americana springt, sorgt dafür, dass verschiedenste Hörer:innen in ihrer Diskografie etwas Eigenes finden.
5. Wie bereite ich mich auf ein Lana-Del-Rey-Konzert vor?
Klingt erstmal nach einer spaßigen Frage, aber Vorbereitung kann bei einem so emotional aufgeladenen Konzert echt helfen. Viele Fans bauen sich im Vorfeld eine persönliche Setlist-„Schulung“: die wichtigsten Alben und Songs durchhören, Lyrics checken, vielleicht sogar bestimmte Zeilen übersetzen, um sie wirklich zu fühlen. Gerade bei komplexeren Tracks wie „Hope Is A Dangerous Thing For A Woman Like Me To Have – But I Have It“ oder „The Greatest“ hilft es, die Texte bewusst zu lesen.
Stylistisch kannst du dich austoben: Weißes Kleid oder dunkler Vintage-Look, Schleife im Haar oder roter Lippenstift, Cowboy-Boots oder Chucks – am Ende geht es darum, dass du dich wohlfühlst. Praktischer Tipp: Taschentücher einpacken. Das klingt nach Meme, aber wer „Video Games“ oder „Young And Beautiful“ live erlebt, weiß, wie schnell man plötzlich heult. Und ganz wichtig: Lad dein Handy auf, aber erlebe die Show nicht nur durch den Screen. Viele Fans erzählen im Nachhinein, dass die stärksten Momente die waren, in denen sie einfach nur da standen und alles aufgesaugt haben.
6. Wie hat sich Lana Del Rey als Künstlerin über die Jahre verändert?
Von der frühen „Born To Die“-Ära bis heute hat sich Lana massiv weiterentwickelt. Anfangs wurde sie oft auf das Image der „tragischen Lolita“ reduziert – eine Projektion, die ihr viele Kritiker:innen übergestülpt haben. Inzwischen ist sie im Feuilleton angekommen, wird als ernstzunehmende Songwriterin und Chronistin moderner Weiblichkeit gelesen und mehrfach als eine der wichtigsten Pop-Künstlerinnen ihrer Generation bezeichnet.
Musikalisch hat sie ihre Produktion geöffnet: weg von ausschließlich großen, bombastischen Streichern hin zu reduzierten Arrangements, Klavierballaden, fast spoken-word-artigen Passagen, flirrenden Gitarren, Chören und experimentelleren Strukturen. Textlich ist sie noch direkter geworden – nennt Namen, Orte, Daten, persönliche Details, ohne alles zu erklären. Dadurch fühlen sich ihre späteren Alben häufig wie intimes Storytelling an, das man beim Hören erst nach und nach entschlüsselt.
Für deutsche Fans ist das spannend, weil man an ihrer Diskografie so etwas wie eine Zeitlinie des vergangenen Jahrzehnts ablesen kann: von Tumblr-Ästhetik und Glorifizierung gewisser Klischees hin zu Reflexion, Kritik, Spiritualität und sehr reifen, teilweise fast dokumentarischen Texten. Egal, an welchem Punkt du eingestiegen bist – ein Live-Abend 2026 wird diese ganze Entwicklung verdichten und dir in 90–120 Minuten einmal die komplette Lana-Welt um die Ohren hauen.
7. Wo bekomme ich verlässliche Infos – und wie erkenne ich Fake-Leaks?
Weil der Hype groß ist, kursieren ständig Screenshots von angeblichen Tourpostern, Fake-Line-Ups und manipulierten Aussagen. Um dich nicht verarschen zu lassen, helfen ein paar Grundregeln: Vertraue in erster Linie auf offizielle Kanäle – also Lanas Website, ihre verifizierten Social-Media-Accounts und die Seiten großer, bekannter Ticketanbieter. Wenn ein angeblicher Tourplan keine Quellen nennt, merkwürdig pixelig wirkt oder nur über TikTok-Accounts ohne Historie verbreitet wird, ist Skepsis angebracht.
Echte Ankündigungen werden fast immer parallel über mehrere Wege geteilt: Social Media, Newsletter, Website, oft auch Pressemitteilungen und große Musikmedien. Wenn du dir nicht sicher bist, checke, ob seriöse Magazine oder große Promoter denselben Inhalt posten. Reddit und TikTok sind super, um Stimmungen und erste Hinweise einzusammeln – aber die endgültige Bestätigung kommt immer aus der offiziellen Ecke. Und bis dahin gilt: Theorien genießen, aber nicht alles für bare Münze nehmen.
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