L-Arginin, Japanische

L-Arginin: Japanische Studie entdeckt Hoffnung gegen Alzheimer

29.12.2025 - 02:51:12

Eine japanische Studie entdeckt einen neuen Ansatz gegen Alzheimer. Die Aminosäure L-Arginin verhinderte in Tierversuchen schädliche Plaques im Gehirn – und verbesserte das Gedächtnis.

Forscher der Kindai Universität in Osaka veröffentlichten ihre Ergebnisse im Fachjournal Neurochemistry International. Sie verabreichten genetisch veränderten Mäusen und Fruchtfliegen oral L-Arginin. Das Ergebnis: Die typischen Alzheimer-Plaques aus Amyloid-Beta gingen deutlich zurück. Gleichzeitig schnitten die behandelten Tiere in Gedächtnistests besser ab.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt im Wirkmechanismus. Das Team um Professor Yoshitaka Nagai identifizierte L-Arginin als sogenanntes chemisches Chaperon. Diese Moleküle helfen anderen Proteinen, sich korrekt zu falten und verhindern so schädliche Verklumpungen.

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Bei Alzheimer aggregieren fehlgefaltete Amyloid-Beta-Peptide zu Plaques, die Nervenzellen zerstören. L-Arginin scheint genau diese Verklumpung zu unterbinden. Zusätzlich dämpfte die Aminosäure Entzündungsreaktionen im Gehirn, einen weiteren Treiber der Krankheit.

Ein simpler Ansatz gegen eine komplexe Krankheit

Die Entdeckung stellt einen kontrastreichen Ansatz zu aktuellen Therapien dar. Zugelassene Antikörper-Medikamente wie Lecanemab müssen intravenös verabreicht werden, sind sehr teuer und können schwere Nebenwirkungen verursachen.

  • Oral verfügbar: Einfache Einnahme als Tablette oder Pulver.
  • Kostengünstig: Die Aminosäure ist als Nahrungsergänzungsmittel bereits weit verbreitet.
  • Sicherheitsprofil: Die Substanz ist gut erforscht und gilt als sicher.

“Arginin ist ein vielversprechender Kandidat für das Drug Repositioning“, so Professor Nagai. Dabei wird ein bekannter Wirkstoff für eine neue Krankheit eingesetzt.

Vorsicht vor voreiligen Schlüssen

Trotz der vielversprechenden Daten mahnen Experten zur Vorsicht. Die Ergebnisse stammen aus Tiermodellen – ob sie beim Menschen gleichermaßen wirken, ist noch unklar. Die in der Studie verwendeten Dosierungen sind zudem nicht mit handelsüblichen Nahrungsergänzungsmitteln gleichzusetzen.

Eine unkontrollierte, hochdosierte Einnahme kann zu Magen-Darm-Beschwerden führen oder Wechselwirkungen mit Blutdruckmedikamenten auslösen. Von Selbstmedikation wird ausdrücklich abgeraten.

Dennoch markiert die Studie einen Richtungswechsel. Sie lenkt den Fokus von hochkomplexen Antikörpern hin zu einfacheren, metabolischen Ansätzen. Der nächste logische Schritt sind nun klinische Studien am Menschen, um die optimale und sichere Dosierung zu finden.

Sollten sich die Effekte bestätigen, könnte L-Arginin künftig eine Rolle in der Prävention für Risikogruppen spielen – lange bevor die ersten Symptome auftreten.

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