Kunst-Kollektiv, Slavs

Kunst-Kollektiv Slavs and Tatars: Zwischen Meme, Moschee & Millionen-Hype

19.02.2026 - 19:10:42

Sprachwitz, Pop-Optik, Politik – Slavs and Tatars sprengen jede Schublade. Warum ihr Mix aus Humor und Tiefgang gerade zum Must-See für die TikTok-Generation wird.

Alle reden über Slavs and Tatars – aber was machen die eigentlich genau? Bunte Banner, Sprach-Gags, Polit-Memes, Teppiche und Lesesäle: Dieses Kollektiv zerlegt den Clash zwischen Ost und West in knallige Kunst, die du nicht mehr aus dem Kopf kriegst.

Statt klassischem Atelier-Genie bekommst du hier ein ganzes Research-Kollektiv, das sich wie ein lebendiger Meme-Account für den Raum zwischen Berlin, Teheran und Peking anfühlt. Ironie, Islam, Identität, Empire – alles drin, alles stylisch.

Das Netz staunt: Slavs and Tatars auf TikTok & Co.

Ihre Werke sehen aus wie politisierte Pop-Postkarten: fette Typo, Neonfarben, Teppich-Vibes, bissige Slogans in Arabisch, Russisch, Deutsch, Englisch. Perfekt für Handy-Screenshots, Story-Slides und Diskussions-Threads.

Das Netz diskutiert: Ist das Kunst-Hype oder nur kluge Grafik mit Akademiker-Humor? Während die einen von „Mastermind-Kollektiv“ sprechen, kontern andere mit „Das könnte doch auch ein Design-Student”. Genau diese Reibung macht den Reiz aus.

Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:

Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen

Slavs and Tatars sind kein One-Hit-Wonder. Sie bauen seit Jahren an einem eigenen Universum aus Installationen, Büchern und Performances. Drei Zugänge, mit denen du direkt punkten kannst:

  • „Alphabet-Abenteuer" und Sprach-Mutationen
    Ob kyrillisch, arabisch oder lateinisch: Das Kollektiv verdreht Schriftzeichen wie andere ihren TikTok-Filter. Serien, in denen Buchstaben ineinander rutschen, Sprachen kollidieren und Sprachpolitik sichtbar wird, sind echte Must-See-Teile ihres Oeuvres. Diese Arbeiten funktionieren wie intellektuelle Memes: kurz, knackig, aber mit historischem Tiefgang.
  • Teppiche, Textilien & Bannerdrops
    Slavs and Tatars lieben Stoffe: Teppiche, Fahnen, Tücher mit provokanten Sprüchen und hybriden Symbolen. Sie sehen nach Folk-Art aus, sind aber hochpolitische Kommentare zu Religion, Macht und kolonialen Erbstücken. Genau die Art von Kunst, die im Museum ruhig liegt – und dann als Screenshot viral geht.
  • Reading Rooms & Lecture Performances
    Statt stummer White-Cube-Ausstellung laden sie dich in Lesezimmer ein, mit Büchern und Postern zum Blättern, oder treten als Duo mit „Lecture Performances“ auf: halb Stand-up, halb Uni-Seminar. Für alle, die Kunst nicht nur scrollen, sondern auch checken wollen.

Skandal? Eher stiller Sprengstoff. Ihre Themen – Islam, postsowjetische Identitäten, Kolonialgeschichte – sorgen für hitzige Debatten, sind aber so humorvoll verpackt, dass Kurator:innen sie lieben. Das ist edgy genug für Diskurs, aber smart genug für die ganz großen Häuser.

Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert

Wirtschafts-Real Talk: Slavs and Tatars sind im Markt deutlich angekommen, auch wenn sie (noch) nicht bei einem Millionen-Hammer mitspielen.

Bekannte Werke des Kollektivs tauchen immer wieder bei internationalen Auktionen auf, vor allem bei zeitgenössischen Sales. In den verfügbaren Öffentlichkeitsdaten liegen die erzielten Preise aktuell im mittleren fünfstelligen Bereich pro Werk. Ein klarer Hinweis: gesicherte Sammlerbasis, aber noch Luft nach oben für Investor:innen.

Wichtig: Es sind keinerlei gesicherte Infos zu einem echten Rekordpreis im sechs- oder siebenstelligen Bereich öffentlich einsehbar. Heißt: Kein Blue-Chip-Gigant wie Koons oder Hirst, aber ein solides, international gefragtes Kollektiv mit Museums-Back-up – und das ist für viele Sammler:innen genau der Sweet Spot.

Was die Karriere angeht, spielen sie längst Champions League: Ausstellungen in großen Institutionen in Europa, dem Mittleren Osten, USA und Asien, starke Präsenz auf Biennalen und in Sammlungen. Die Berliner Galerie Kraupa-Tuskany Zeidler zählt sie zu ihrem Kernprogramm – ein klares Signal an den Markt.

Ihr „Legacy-Faktor“: Slavs and Tatars haben den Begriff der „region between the former Berlin Wall and the Great Wall of China“ als Spielfeld etabliert und damit einen ganzen Diskursraum aufgemacht. Viele jüngere Künstler:innen beziehen sich genau darauf. Das ist ein klassischer Art-History-Move: Wer den Blick verschiebt, bleibt.

Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen

Du willst die Werke nicht nur im Feed, sondern in echt sehen? Gute Nachricht: Slavs and Tatars sind extrem ausstellungsaktiv – von Europa bis in den Nahen Osten.

Aktuell kursieren mehrere Hinweise auf neue und laufende Projekte, unter anderem in Institutionen für zeitgenössische Kunst und auf internationalen Plattformen. Allerdings: Konkrete, verifizierbare Ausstellungszeiträume lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt öffentlich nicht eindeutig bestätigen. Deshalb gilt:

Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die mit offiziellen, öffentlich einsehbaren Terminangaben hundertprozentig gesichert sind.

Wenn du wirklich up to date sein willst, führt kein Weg an den offiziellen Kanälen vorbei:

Egal ob du deine nächste City-Trip-Route planst oder einfach wissen willst, welche Must-See-Ausstellung du nicht verpassen darfst: Diese beiden Links sind dein Shortcut.

Fazit: Hype gerechtfertigt?

Slavs and Tatars sind wie ein guter TikTok-Sound: Erst lachst du, dann denkst du nach, dann lässt es dich nicht mehr los. Ihr Mix aus Sprachwitz, Grafik-Punch und politischem Tiefgang passt perfekt in eine Zeit, in der Identität, Religion und Geopolitik permanent dein Feed fluten.

Für dich als Kunstfan heißt das: Wenn du nur nach „schönen Bildern“ suchst, wirst du hier gefordert. Wenn du aber Kunst willst, die Instagram-tauglich ist und gleichzeitig dein Weltbild challenged, ist dieses Kollektiv ein Pflicht-Programm.

Sammler:innen sollten Slavs and Tatars als kluge Langfrist-Option auf dem Schirm haben: starker Institutions-Background, klarer theoretischer Unterbau, aber (noch) keine explodierten Rekordpreise. Für die TikTok-Generation bleibt vor allem eins: Screenshot-ready, quotable, und der perfekte Einstieg, um zu merken, wie viel Spaß Theorie machen kann, wenn sie bunt gedruckt auf einem Teppich liegt.

@ ad-hoc-news.de

Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt anmelden.